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Exzellenzinitiative: Erfolgsgeschichte geht in die naechste Runde

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Exzellenzinitiative: Erfolgsgeschichte geht in die naechste Runde

(pressrelations) - n Ergebnissen der ersten Runde der Exzellenzinitiative II erklaert der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ernst Dieter Rossmann:

Die Exzellenzinitiative hat die in sie gesetzten Erwartungen mehr als erfuellt. Nach nunmehr gut fuenf Jahren der Exzellenzfoerderung der universitaeren Spitzenforschung ist ein Epochenwechsel fuer die deutsche Hochschullandschaft unuebersehbar. Auch international findet die von der SPD 2004 vorgeschlagene Initiative viele Nachahmer. Die grosse Koalition hat noch 2009 eine zweite Foerderphase bis 2017 vereinbaren koennen, so dass nun die erste Vorauswahl durchgefuehrt werden konnte. Die SPD-Bundestagsfraktion gratuliert allen 59 heute erfolgreichen Vorschlaegen herzlich und wuenscht ihnen viel Glueck bei der Finalentscheidung im Juni kommenden Jahres. Der Hochschulstandort Deutschland steht dabei heute schon als Gewinner fest.

Wir sind vom Erfolg auch der zweiten Runde der Exzellenzinitiative ueberzeugt. Erstens stehen deutlich mehr Mittel zur Foerderung der Forschungscluster, der fuer Sozialdemokraten besonders wichtigen Graduiertenschulen und der Spitzenkonzepte zur Verfuegung. Zweitens ist fuer die SPD erfreulich, dass die Qualitaet der Lehre eine staerkere Rolle in der Foerderentscheidung spielen wird. Drittens schliesslich folgt die Initiative dem Exzellenzgebot, demnach auch bisher 85 gefoerderte Projekte und Einrichtungen kein "Heimvorteil"
erhalten. Sie muessen sich nun in allen drei Foerderlinien dem Konkurrenzkampf mit den heute erfolgreichen Neubewerbungen stellen. Alles andere waere wissenschaftlich auch unplausibel.

Forschungspolitisch steht natuerlich die Frage im Raum, wie es nach 2017 weitergeht. Dazu existiert aber derzeit zwar kein Entscheidungsbedarf, aber fruehe Klarheit schadet sicher nicht.
Die SPD lehnt mit nachdruck den Vorstoss von Bundesministerin Schavan ab, einzelne besonders erfolgreiche Universitaeten zu "Bundesuniversitaeten" zu machen. Dies wuerde nur die Initiative wieder auf die dritte Foerderlinie reduzieren und damit die deutlich vielfaeltigere Spitzenfoerderung ignorieren. Zudem waere dies geeignet, die erreichte enorme Dynamik im Hochschulsystem wieder abzuwuergen. Exzellenzanreize funktionieren nur, wenn das Rennen auch wirklich offen gehalten wird und Anstrengungen sich auch auszahlen koennen. Die Exzellenzinitiative sollte zudem nicht mit Verfassungskontroversen ueberfrachtet werden, die an anderer Stelle - Stichwort Kooperationsverbot - sicher sinnvoller zu fuehren sind.






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Datum: 02.03.2011 - 22:15 Uhr
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