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Wim Wenders sieht Entwicklung des 3D-Kinos mit Ernüchterung

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(dts) - Wim Wenders, 65, sieht die Entwicklung des 3D-Kinos mit Ernüchterung. Nach dem ersten Meisterwerk sei "nur Mist" gekommen, sagte der Regisseur der "Bild am Sonntag", "und von der Technik her weit unter der Latte, die ,Avatar‘ gelegt hatte: Man bekommt Kopfschmerzen, es ist physisch unangenehm, es ist überhaupt nicht einzusehen, warum der Film in 3D gedreht wurde." Auch von den seit diesem Jahr angebotenen Fußballübertragungen hält Wenders nichts: "Da kommen Kasperlefiguren raus, das sieht scheiße aus", befindet der deutsche Autorenfilm-Veteran, dessen neuer Film "Pina", eine Kino-Hommage an die Tanzlegende Pina Bausch auf der diesjährigen Berlinale uraufgeführt wird. Gleichwohl sah er im 3D-Format die einzige Möglichkeit, das weltberühmte Tanztheater "filmisch umzusetzen". Nach 20 Jahren Vorbereitung und immer wieder verworfener Versuche, sei ihm dies erst 2007 in Cannes klar geworden, als er den Konzertfilm "U2 in 3D" gesehen habe: "Ich wusste bis dahin nicht, was mir fehlte: Es war der Raum, die eigentliche Domäne der Tänzer, an die ich nicht rankam", berichtet Wenders: "Ich habe Pina hinterher angerufen und gesagt: Ich weiß endlich wie." Nach dem überraschenden Tod von Bausch im Juni 2009 hatte er das Projekt ursprünglich wieder absagen wollen. Es seien ihre Tänzer gewesen, die ihn davon überzeugt hätten, den Film trotzdem zu drehen. "Pinas Wunsch war es, dass die Stücke gut ,aufgehoben‘ würden; sie hatte ja immer Angst, dass sie irgendwann verschwinden, wenn sie sie nicht mehr würde aufführen können." Wenders sprach in dem Interview auch über den unlängst verstorbenen Weggefährten Bernd Eichinger, der einst mit ihm gemeinsam die Münchner Filmhochschule besuchte und mit Wenders‘ Film "Falsche Bewegung" sein Produzenten-Debüt gab: "Wir kannten uns gut, wir haben uns auch gern gehabt. aber dadurch, dass ich mein eigener Produzent geworden bin, hat sie nie wieder eine Zusammenarbeit ergeben".



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Datum: 06.02.2011 - 08:20 Uhr
Sprache: Deutsch
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