InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Zeitung: Städte müssen sich Versäumnisse im Umgang mit Streusalzreserven vorwerfen lassen

ID: 321628

(dts) - Vielen Städten und Gemeinden geht das Streusalz aus, weil sie sich offenbar nicht an dringende Empfehlungen der Verkehrsministerkonferenz gehalten haben. Die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe) zitiert aus einem internen Strategiepapier des Gremiums unter der Überschrift "Maßnahmen zur Vermeidung eines Salznotstandes", in dem Experten bereits im August klare Vorgaben für unbedingt notwendige Streusalzmengen auflisteten. Für vierstreifige Autobahnen sollten die Winterdienste danach mindestens zehn Tonnen Salz pro Kilometer bevorraten, für zweispurige Bundes-, Landes-, Kreis- und innerstädtische Straßen seien mindestens 3,5 Tonnen je Kilometer als Mindestreserve unerlässlich. Nach Stichproben der Zeitung hielten manche Städte aber nicht einmal die Hälfte jener Mindestmengen auf Lager. Im vergangenen Winter hätten gerade 20 Prozent der Städte über ausreichende Mindestvorräte verfügt. Die Verkehrsminister hatten im Oktober die Umsetzung der Empfehlungen beschlossen. Darin enthalten ist auch der dringende Appell, "kurzfristig" die erforderlichen Mindestlagerkapazitäten herzustellen. Der FDP-Verkehrsexperte Patrick Döring kritisierte die Versäumnisse. "Wir erleben jetzt im zweiten Winter in Folge, welche Konsequenzen für die Verkehrssicherheit und welche volkswirtschaftlichen Kosten aus unzureichender Vorsorge der Länder und Kommunen entstehen", sagte der FDP-Fraktionsvize der Zeitung. Die dezentral organisierte nationale Streusalzreserve sei beschlossene Sache. Nun müssten die Schachstellen im Ländervergleich präzise aufgeschlüsselt und Handlungsbedarf konkret sichtbar gemacht werden.



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Forschung: Kinder bekommen zu viele Antibiotika verschrieben Bundesbeauftragter Schaar beklagt mangelnden Zugang zu Informationen von Behörden
Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 29.12.2010 - 00:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 321628
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:

Berlin


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Vermischtes


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 127 mal aufgerufen.



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.295
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 118


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.