InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Aussetzung der Wehrpflicht zwingt Universitäten zu neuen Zugangsbeschränkungen

ID: 313517

(dts) - Wegen der von der schwarz-gelben Koalition beschlossenen Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 drohen neue Zulassungsbeschränkungen an den deutschen Universitäten. Dies stellte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Margret Wintermantel, gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe) in Aussicht. Grund sind der infolge der Wehrpflicht-Aussetzung zu erwartende Andrang zusätzlicher Studienanfänger und der darüber ausgebrochene Streit zwischen Bund und Ländern um die Übernahme der Kosten. "Die Situation spitzt sich durch die Aussetzung der Wehrpflicht weiter zu", sagte Wintermantel. "Der Hochschulpakt II ist schon jetzt viel zu gering bemessen. Nun kommen 2011 voraussichtlich etwa 30.000 bis 40.000 Anfänger zusätzlich dazu. Die Gelder für den Pakt müssen also unbedingt aufgestockt werden." Sie fügte hinzu: "Die Alternative wäre ein weiterer Anstieg der Zulassungsbeschränkungen. Das können wir nicht wollen - weder im Sinn der Bewerberinnen und Bewerber noch im Sinne unserer Volkswirtschaft, die ganz wesentlich auf dem hohen Bildungsniveau der Beschäftigten fußt." Derzeit studieren nach Angaben der HRK 2,2 Millionen Menschen; jährlich fangen 440.000 neu an. Die Situation verschärft sich nach Angaben des Verbandes ohnehin schon dadurch, dass ab 2011 in zahlreichen Ländern wegen der Einführung des 12-jährigen Abiturs doppelte Abiturjahrgänge an die Hochschulen strömen. Dies sind Bayern und Niedersachsen im nächsten Jahr, Baden-Württemberg und Brandenburg 2012 sowie Nordrhein-Westfalen und Hessen 2013 - also überwiegend sehr bevölkerungsreiche Länder. "Die nächsten drei Jahre werden richtig heftig", so eine Sprecherin Wintermantels.



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Afghanistan: Mindestens 15 Zivilisten bei Bombenanschlag getötet Mike Krüger will keinen neuen
Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 11.12.2010 - 08:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 313517
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:

Bonn


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Vermischtes


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 118 mal aufgerufen.



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.295
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 178


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.