InternetIntelligenz 2.0 - Ende des Gewitters statt immer neuer Schirme

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Ende des Gewitters statt immer neuer Schirme

ID: 308419

Ende des Gewitters statt immer neuer Schirme

(pressrelations) - "Unter den gegebenen Bedingungen ist die Entscheidung des EZB-Rats völlig unzureichend", so Axel Troost zur heutigen Entscheidung, die Anleihekäufe wegen Schuldenkrise nicht auszuweiten. Der finanzpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Natürlich ist es notwendig, die Versorgung des Finanzsystems mit ausreichender Liquidität zu sichern und es ist auch richtig, durch den Ankauf von Staatsanleihen die Turbulenzen an den Märkten zu reduzieren.

Grundsätzlich darf es aber nicht Aufgabe von Regierungen und Zentralbanken sein, Märkte zu beruhigen und sich dabei nach den Wünschen und Erwartungen von Kapitalanlegern zu richten.

Man kann natürlich immer mehr und größere Rettungsschirme gegen das vermeintliche Finanzgewitter aufspannen. Die Politik hat es aber in der Hand, die finanzielle Großwetterlage zu verändern.

Das Risiko, dass der Euro im Verhältnis zu anderen Währungen abstürzt, ließe sich durch ein koordiniertes internationales Währungssystem mit Wechselkursabsprachen, z.B. in Form international vereinbarter Zielzonen, ausschalten. Auch die Spekulation auf Staatspleiten einzelner Euro-Länder, ließe sich durch ein solidarisches Auftreten europäischer Regierungen, z.B. in Gestalt gemeinsamer EURO-Anleihen, im Keim ersticken.
Die Verantwortung der EZB und europäischer Regierungen läge mindestens darin, ihre kurzfristigen Stabilisierungsmaßnahmen - wenn sie sie denn mit Blick auf die Macht der Finanzmarktakteure für unausweichlich halten - mit einer längerfristigen Perspektive zu verknüpfen, wie sie sich als Demokraten der Macht dieser Akteure entgegenstellen wollen.

Hier zeigt sich aber, wie grandios die mächtigen Regierungen in den vergangenen Jahren versagt haben. Aufgabe jeder demokratischen Regierung wäre es gewesen, die Volkswirtschaften und Gemeinwesen zum Schutz demokratischer Entscheidungsspielräume vom Diktat der Finanzmärkte zu befreien. Neben ein paar markigen Sprüchen in den ersten Wochen nach dem Zusammenbruch der Bank Lehman-Brothers ist davon leider nichts übrig geblieben."






F.d.R. Beate Figgener

Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher(at)linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Bundesregierung unterstützt Zahlung afghanischer Polizeigehälter Baum zeigte Roettgen wie es geht: Dialog statt Show
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 02.12.2010 - 20:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 308419
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 93 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Ende des Gewitters statt immer neuer Schirme"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Die Linke. im Bundestag



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.295
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 285


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.