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Innungskrankenkassen: Zahnärzte müssen Versicherte uneingeschränkt weiter behandeln - Vertragswidrig

ID: 287405

(ots) - Die Innungskrankenkassen fordern die Zahnärzte auf,
die Versicherten uneingeschränkt bis zum Jahresende weiter zu
behandeln. In Medienberichten hieß es heute, dass nur noch Notfälle
bei Versicherten von "fast allen IKK" versorgt werden.

"Es ist unverantwortlich, dass die Zahnärzteschaft ihre
Honorarverteilungsprobleme auf dem Rücken der Versicherten austrägt",
sagt Hans-Jürgen Müller, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V., der
Interessenvertretung der Innungskrankenkassen auf Bundesebene, und
Verwaltungsratsvorsitzender der IKK gesund plus.

Die zahnärztliche Vergütung wird von den Krankenkassen und der
Zahnärzteschaft gemeinsam ausgehandelt. "Mit diesem Budget haben die
Zahnärzte die Versorgung ganzjährig sicher zu stellen, so ist es
gesetzlich vorgeschrieben", untermauert Andreas Fabri,
Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. und Mitglied des Verwaltungsrates
der Vereinigten IKK. Fabri betont, dass der Anspruch der Versicherten
auf zahnmedizinische Versorgung uneingeschränkt fortbesteht und sich
nicht nur auf Notfälle beschränkt.

Hintergrund ist, dass die regionalen Kassenzahnärztlichen
Vereinigungen (KZV) und die Krankenkassen jährlich ein Budget
festlegen, das wiederum die KZV an die Zahnärzte verteilt. "Wir
erwarten, dass die KZV diese Verteilung so vornimmt, dass das Budget
das ganze Jahr ausreicht", so Fabri.

"Versicherte sollten sich nicht verunsichern lassen und
keinesfalls für Kassenleistungen eine private Zahlung vereinbaren",
sagt Müller. Die Versicherten sollten dies ablehnen und sich umgehend
an ihre IKK wenden.

Über den IKK e.V.:

Der IKK e.V. ist die Interessenvertretung von Innungskrankenkassen
auf Bundesebene. Der Verein wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, die
Interessen seiner Mitglieder und deren mehr als 4,5 Millionen
Versicherten gegenüber allen wesentlichen Beteiligten des




Gesundheitswesens zu vertreten. Dem IKK e.V. gehören die BIG direkt
gesund, die IKK Brandenburg und Berlin, die IKK classic, die IKK
gesund plus sowie die Vereinigte IKK an.



Pressekontakt:
Pressesprecherin Fina Geschonneck, Tel: 030-202491-11,
E-Mail: fina.geschonneck(at)ikkev.de

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Datum: 02.11.2010 - 12:52 Uhr
Sprache: Deutsch
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Politik & Gesellschaft


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