InternetIntelligenz 2.0 - Merkels Stabilitaetskompromiss ist Augenwischerei

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Merkels Stabilitaetskompromiss ist Augenwischerei

ID: 281067

Merkels Stabilitaetskompromiss ist Augenwischerei

(pressrelations) - Anlaesslich des deutsch-franzoesischen Deals zum EU-Stabilitaetspakt erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Axel Schaefer:

Mit der zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem franzoesischen Staatspraesidenten Nicolas Sarkozy erzielten Einigung zum EU-Stabilitaetspakt wird der Sanktionsmechanismus deutlich geschwaecht bevor dieser ueberhaupt in Kraft ist.
Geschwaecht wird auch die Kommission als europaeisches Gemeinschaftsorgan. Denn kuenftig sollen die Staaten darueber entscheiden, ob der Sanktionsmechanismus angewandt wird oder nicht. Der nunmehr erzielte Kompromiss gleicht einer Fata Morgana. Damit wird zugleich aufgekuendigt, was in der Grossen Koalition zwischen Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Steinbrueck vereinbart wurde. Da hilft auch nicht als Argument, dass nun im Rat eine qualifizierte Mehrheit erforderlich ist.
Regierungen ueber die Anwendung von Sanktionsmechanismen entscheiden zu lassen ist der falsche Ansatz.

Auch das von Bundeskanzlerin Merkel angekuendigte Vertragsaenderungsverfahren ist Augenwischerei. Voellig unklar ist, wie lange die Umsetzung fuer solch ein kompliziertes Verfahren andauern wird. Hier bedarf es der Zustimmung aller 27 Mitgliedslaender. Mit Hauruckmethoden laesst sich das nicht realisieren. Es sind ueber 40 parlamentarische Verfahren und moeglicherweise auch Volksabstimmungen notwendig.

In einem bleibt sich die Bundeskanzlerin aber stets treu. Eine Einbeziehung der uebrigen Mitgliedslaender in die Entscheidungsfindung Deutschlands findet erneut nicht statt.
Damit isoliert sich Deutschland in der Europaeischen Union.
Fuehrung sieht anders aus.


© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse(at)spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69




Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 20.10.2010 - 20:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 281067
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 121 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Merkels Stabilitaetskompromiss ist Augenwischerei"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Für eine stabile, gute sowie gerechte Krankenversorgung ...

Dagmar Schmidt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende;Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher:Die finanzielle Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht zulasten der Versicherten gehen. Statt höherer Beiträge oder Lei ...

Alle Meldungen von SPD-Bundestagsfraktion



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.294
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 82


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.