HAPPACH-KASAN: FDP-Bundestagsfraktion lehnt Werbeverbote und Bevormundung ab (06.10.2010)
HAPPACH-KASAN: FDP-Bundestagsfraktion lehnt Werbeverbote und Bevormundung ab (06.10.2010)
(pressrelations) - BERLIN. Zur Diskussion um Nährwertprofile im Rahmen der Health-Claims-Verordnung erklärt die Sprecherin für Ernährung der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN:
Die FDP-Bundestagsfraktion lehnt Werbeverbote und Bevormundung ab. Nach unserer Auffassung ist nach der gegenwärtigen Rechtslage in Deutschland sichergestellt, dass Werbeaussagen nicht irreführend sein dürfen. Mit der Definition von Nährwertprofilen besteht die Gefahr, dass kleine und mittlere Unternehmen durch kostspielige, bürokratische Zulassungsverfahren von der Nutzung gesundheitsbezogener Aussagen ausgeschlossen werden. Das wollen wir verhindern.
Die Priorität muss auf einer gesunden Ernährung liegen und nicht auf der Mehrung der Bürokratie. Schließlich liegt eine klare Kennzeichnung im Interesse der Unternehmen, die sonst Gefahr laufen, das Vertrauen ihrer Kunden zu verspielen.
Die im Jahr 2006 erlassene Health-Claims-Verordnung der EU, die gesundheitsbezogene Werbeaussagen auf Lebensmittel reguliert, hat zu überbordender Bürokratie geführt. Die jetzt diskutierte Definition von Nährwertprofilen für unterschiedliche Lebensmittelgruppen ist hoch umstritten. Es ist nahezu unmöglich wissenschaftlich festzulegen, wann ein Produkt beispielsweise als ungesund wegen seines Fett- oder Zuckergehalts gilt, weil Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren sehr unterschiedliche Anforderungen an den Nährwertgehalt von Lebensmittel haben.
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Datum: 06.10.2010 - 20:46 Uhr
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