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Biosphäre Potsdam bei Stadt für 1 Nacht dabei

ID: 254464

Gemeinsamer Pavillon zur Lebensvielfalt mit Uni Potsdam und Naturkundemuseum

(LifePR) - Im Rahmen des großen Kulturfestes "Stadt für 1 Nacht" am 18. und 19. September auf dem Gelände der Schiffbauergasse präsentiert die Biosphäre zusammen mit der Universität Potsdam, Arbeitsgruppe Biodiversitätsforschung/Spezielle Botanik und dem Naturkundemuseum Potsdam den Pavillon "LEBENSVIELFALT - Ein Pavillon für die Biodiversität". Vorträge, Diskussionen und Filme setzen für 24 Stunden das Thema Biodiversität in Szene. Mitmach- und Bastelaktionen für Kinder, bei denen man den Umgang mit Stabheuschreiben erlernen kann oder ein Miniökosystem im Glas basteln und mit nach Hause nehmen kann, stehen genauso auf dem Programm wie eine mitternächtliche Schnapsverkostung für Erwachsene - botanische Vielfalt im Schnapsglas sozusagen.
Außerdem wird aktiv Fledermausforschung betrieben, wilde Tiere in der Stadt vorgestellt und alle zwei Stunden macht eine "Artenversteigerung" auf das Schicksal bedrohter Arten aufmerksam. Am Eröffnungsgespräch "Biodiversität im Dialog" um 14:30 Uhr wird auch der Geschäftsführer der Biosphäre, Eckhard Schaaf, teilnehmen.
Wer nicht nur 1 Nacht sondern auch noch an anderen Tagen vieles Wissenswertes zum Thema Lebensvielfaft erfahren will, sollte nach dem Besuch der Schiffbauergasse in die Biosphäre Potsdam kommen. Die Potsdamer Tropenwelt widmet sich noch bis zum 30. November 2010 mit der Ausstellung "TATORT NATUR - Biologische Vielfalt und der Ausverkauf der Arten" dem UNO-Jahr der Biodiversität. Ein Teil der Sonderausstellung beleuchtet das brisante Thema der Biologischen Vielfalt. Ihr zweiter thematischer Schwerpunkt ist der illegale Handel mit Tieren. Sie zeigt auf, wie der Schmuggel von geschützten Tieren verhindert werden kann.
Hintergrund: Biodiversität
Was ist Biodiversität?
Unter Biodiversität (auch biologische Vielfalt) versteht man primär die Vielfalt aller lebenden Organismen. Dazu gehören Pflanzen, Tiere, Pilze und Bakterien. Zur Biodiversität zählt aber auch die genetische Vielfalt innerhalb einer Art, einer Population oder innerhalb eines Individuums. Zudem umfasst der Begriff auch die Vielfalt an Lebensräumen und die Wechselbeziehungen zwischen Organismen - also die Vielfalt des gesamten Lebens.




Der Nutzen der Biodiversität
Eine hohe biologische Vielfalt ist wichtig für das Funktionieren von Ökosystemen und für das Erbringen von sogenannten Ökosystemdienstleistungen (englisch: ecosystem services). Beispiele dafür sind die Kohlenstoff- und Wasserspeicherkapazität von Mooren, das Vermeiden von Erosion durch Bewuchs, die Reinigung von Wasser oder das Angebot an Blütenbestäubern.
Dennoch ist bisher noch sehr wenig bekannt, wie sich eine hohe oder eine verminderte Biodiversität auf die Stabilität von Ökosystemen und auf Ökosystemfunktionen auswirkt. Vor allem grundlegende Mechanismen sind bisher ungeklärt. Zum Erhalt der Biodiversität muss man wissen, wie der Mensch auf sie einwirkt. Häufig fehlt schon allein das Wissen, welche Arten in welcher Variabilität in einem Gebiet vorkommen. Die Erfassung der vorhandenen Biodiversität bildet daher eine wichtige Grundlage der Biodiversitätsforschung.
Der Einfluss des Menschen
Nicht nur durch die direkte Ausrottung von Arten, sondern vor allem durch die Zerstörung und Degradierung von Lebensräumen kam es durch menschliche Aktivitäten in den letzten hundert Jahren zu einem stärkeren Verlust an Biodiversität als jemals zuvor. Umweltverschmutzung, die Intensivierung der Landwirtschaft und der Klimawandel sind vom Menschen gemachte Faktoren, die sich negativ auf die biologische Vielfalt auswirken. Andererseits hat der Mensch auch dazu beigetragen, die biologische Vielfalt zu erhöhen, etwa durch die Schaffung spezieller Lebensräume in der Kulturlandschaft (z.B. Trockenrasen oder Feuchtwiesen). Auch diese sind jedoch heute, ebenso wie natürliche Ökosysteme, vielerorts bedroht.

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Bereitgestellt von Benutzer: LifePR
Datum: 08.09.2010 - 18:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 254464
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Politik & Gesellschaft


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