InternetIntelligenz 2.0 - WAZ: Studie: Dem Ruhrgebiet gehen die Akademiker aus

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

WAZ: Studie: Dem Ruhrgebiet

gehen die Akademiker aus

ID: 250212


(ots) - Im Ruhrgebiet werden künftig weniger Akademiker
arbeiten. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Studie der
Wirtschaftsberatung PriceWaterhouseCoopers, die den Zeitungen der
WAZ-Gruppe vorliegt (Mittwochausgabe). Ein Grund für den Schwund der
Hochqualifizierten sei das bundesweite Image der einstigen Kohle- und
Bergbau-Region. Das bedeute aber nicht, dass die "Lichter am
Wirtschaftsstandort ausgehen", betont der Leiter der Essener
Niederlassung, Lutz Granderath. "Hier wird weiter auf hohem Niveau
produziert werden."

Trotzdem dürften Wirtschaft und Politik den Akademikerschwund
nicht ignorieren. "Das wird eine enorme Herausforderung werden für
die Region und die Unternehmen", sagte Granderath. "Mit einer Lehre
lässt es sich im Ruhrgebiet auch leben, aber Innovationen als
Wachstumstreiber finden woanders statt." Hochqualifizierte seien
mobiler. Daher gingen Akademiker stärker in Regionen in Deutschland,
die einen besseren Ruf hätten als das Revier - in den Großraum
München, die Rhein-Neckar-Region oder den Frankfurter Raum. Das -
zusammen mit der bundesweit sinkenden Bevölkerungszahl - habe Folgen
für das Revier: "Der Bedarf an Hochqualifizierten wie Akademikern,
aber auch Facharbeitern und Meistern, wird nicht gedeckt werden
können."

Der Akademikerschwund wird aus Sicht der Wirtschaft weniger große
Konzerne mit bekannten Namen wie ThyssenKrupp oder RWE treffen.
Schwieriger sei es für kleine und mittelständische Firmen, Akademiker
anzulocken, sagte der Chef des NRW-Verbands der
Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften, Jürgen
Schnitzmeier. Das Revier buhle nicht nur mit Süddeutschland um
Hochqualifizierte, sondern auch mit anderen Regionen in NRW wie
Düsseldorf, Aachen und Münster.

Um das Ruhrgebiet attraktiver zu machen, fordert der Chef der




Ruhr-SPD, Frank Baranowski, bessere Rahmenbedingungen. Firmen sollten
sich noch stärker engagieren, zum Beispiel beim Sponsoring von
Kulturveranstaltungen oder bei der Einrichtung von
Betriebskindergärten, sagte der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen.
"Zudem ist eine gute Bildung vom Kindergarten bis zum Schulabschluss
wichtig."



Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
zentralredaktion(at)waz.de

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Freie Presse (Chemnitz): Fusionspläne für sächsische Landesdirektionen verschieben sich/Unterstützun Neue Westfälische (Bielefeld): Korruptionsverdacht in Bezirksregierung Detmold
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.09.2010 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 250212
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Essen


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 276 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"WAZ: Studie: Dem Ruhrgebiet

gehen die Akademiker aus
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.292
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 80


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.