InternetIntelligenz 2.0 - Bundesregierung betreibt aktive De-Industrialisierungspolitik

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Bundesregierung betreibt aktive De-Industrialisierungspolitik

ID: 235894

Bundesregierung betreibt aktive De-Industrialisierungspolitik


(pressrelations) - Plaenen der Bundesregierung, das Produzierende Gewerbe kuenftig massiv mit Energiesteuern zu belasten, erklaert der energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Hempelmann:

Schaeuble belastet mit seinen Steuerplaenen solche Unternehmen, deren Energiekosten etwa ein Drittel ihrer Gesamtproduktionskosten ausmachen. Das ist eine massive Gefaehrdung ihrer Wettbewerbsfaehigkeit. Ein Standortfaktor von weltweit wachsender Bedeutung ist der Strompreis. Die deutsche Grundstoffindustrie und die nachgelagerten Branchen stehen im harten internationalen Konkurrenzkampf mit Laendern und Weltregionen, die zu subventionierten Energiepreisen und ohne strenge klimapolitische Vorgaben wirtschaften. Deshalb haben wir in der Vergangenheit immer darauf geachtet, dass diese Unternehmen von Energiesteuern entlastet werden. Zur Zeit suchen Politik und Regulierungsbehoerde nach gemeinsamen Loesungen, um die Preissituation zu entspannen. Denn international steigende Rohstoffpreise verschaerfen den Kostendruck und Deutschlands Industriestrompreise gehoeren zu den hoechsten in Europa.

Mitten hinein platzt nun die Bundesregierung mit voellig kontraproduktiven Massnahmen. Sie provoziert damit die Verlagerung von Produktionsstaetten ins Ausland und setzt tausende Arbeitsplaetze insbesondere in den nachgelagerten verarbeitenden Industrien aufs Spiel. Was die Union frueher den Gruenen vorgeworfen hat, macht sie nun selbst: aktive De-Industrialisierungspolitik. Klar ist, dass energieintensive Unternehmen dazu angehalten werden muessen, alles zu tun, ihre Verbraeuche zu verringern. Deshalb sprechen wir uns als SPD-Bundestagsfraktion unter anderem fuer die Einfuehrung eines verpflichtenden Energiemanagements im Produzierenden Gewerbe aus.

Dass es sich bei moeglichen neuen Produktionsorten der energieintensiven Unternehmen um Laender handelt, die weder dem Emissionshandel unterliegen, noch andere Massnahmen zum Schutz der Umwelt vorschreiben, ist eine vernichtende Aussicht angesichts unserer Bemuehungen um den internationalen Klimaschutz.






© 2010 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Neue OZ: Kommentar zu Fußfessel Jetzt verstärkt Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen und reguläre Beschäftigung schaffen
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.07.2010 - 22:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 235894
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 163 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Bundesregierung betreibt aktive De-Industrialisierungspolitik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Leipziger Buchmesse eröffnet - ein Ort der Debatte ...

Die Leipziger Buchmesse ist mehr als ein Branchentreffen: Sie ist ein Ort der demokratischen Debatte. Die SPD-Bundestagsfraktion betont zur Eröffnung die Bedeutung von Literatur für Meinungsfreiheit, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie ...

Wiedereinstieg in Atomenergie ist teurer Irrweg ...

Nina Scheer, energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion:Die aktuell wieder lauter diskutierten Vorschläge zur Atomenergie zurückzukehren sind absurd. Kernenergie ist die teuerste Form der Energiegewinnung und nur mit massiven staatlich ...

Alle Meldungen von SPD-Bundestagsfraktion



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.292
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 77


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.