Landwirtschaft im Klimastress

(ots) - Die Landwirtschaft schlägt Alarm. Nach der Trockenheit und extremen Hitze des Sommers drohen vor allem in Süd- und Westdeutschland Ernteausfälle. Wo Einnahmen wegbrechen, während die Kosten weiterlaufen, kann ein einziges extremes Jahr einen Hof in Existenznot bringen. Deshalb ist es legitim, über Überbrückungskredite, vorgezogene EU-Direktzahlungen oder andere Hilfen zu reden. Allerdings nicht nach dem Gießkannenprinzip. Die Schäden sind regional höchst unterschiedlich. Während manche Betriebe massive Verluste verkraften müssen, verdienen andere weiter gut. Staatliche Unterstützung muss deshalb gezielt nach Betroffenheit vergeben werden. Pauschale Subventionen für die gesamte Branche wären verfehlt.Ohnehin darf sich die Politik nicht darauf beschränken, nach jedem Extremereignis - ob Megadürre oder Überflutungen - nur Hilfen bereitzustellen. 2026 ist keinlandwirtschaftlicher Betriebsunfall. Die Landwirtschaft muss sich auf veränderte Bedingungen einstellen.
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Datum: 19.08.2026 - 17:15 Uhr
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