Wiebke Winter will sich bei Bundespräsidentenwahl nicht auf eine Frau festlegen / Bremer Spitzenkandidatin hält Profil für wichtiger als die Frage des Geschlechts

(ots) - Die Bremer Spitzenkandidatin der CDU, Wiebke Winter, hält eine Festlegung auf eine Frau als Nachfolgerin für Bundespräsident von Frank-Walter Steinmeier für falsch. Der"Neuen Osnabrücker Zeitung"(noz) sagte Winter, die zum Präsidium der CDU gehört:"Wir müssen darüber diskutieren, welches Profil diese Person haben muss, anstatt über Köpfe oder Geschlechter zu sprechen."Sie formulierte eine klare Erwartung:"Die Person im Amt des Bundespräsidenten muss uns als Land wieder eine Geschichte geben, an die wir glauben können - etwas, das uns verbindet und uns einen gewissen Kennedy-Moment schenkt. Das halte ich für wichtiger als die Frage des Geschlechts."
In den vergangenen Wochen war die CDU-Spitze von einer früheren Festlegung auf eine Frau als Kandidatin abgerückt. Die SPD pocht weiter auf eine weibliche Besetzung. Auch die CSU drängt darauf. Die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner gilt in der CSU als geeignet.
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Datum: 15.08.2026 - 01:00 Uhr
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