Digitale Generationen verlangen von Banken neue Strategien
NextGen-Studie 2026 zeigt: Junge Menschen wollen digitale Exzellenz und persönliche Beratung

(PresseBox) - Die Digitalisierung verändert den Bankenmarkt mit hoher Geschwindigkeit. Neue Wettbewerber, digitale Plattformen, Künstliche Intelligenz und veränderte Informationsgewohnheiten stellen klassische Geschäftsmodelle zunehmend infrage. Gleichzeitig wächst die Sorge vieler Institute, dass insbesondere die Generation Z den persönlichen Kontakt zur Hausbank verliert und Finanzentscheidungen künftig ausschließlich digital trifft.
Die Ergebnisse der NextGen-Studie 2026 der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH zeichnen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild. Die repräsentative Untersuchung unter mehr als 1.000 jungen Erwachsenen zwischen 18 und 30 Jahren zeigt: Junge Menschen wünschen sich keineswegs eine rein digitale Bank. Vielmehr erwarten sie die intelligenteVerbindung aus moderner Technologie, verständlicher Kommunikation und kompetenter persönlicher Beratung. Für Regionalbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken eröffnet sich damit eine große Chance, sofern sie ihre Customer Journey konsequent an den Erwartungen der jungen Generation ausrichten.
Finanzthemen besitzen für die Generation Z einen hohen Stellenwert
Entgegen vieler Vorurteile beschäftigt sich die Generation Z intensiv mit ihren finanziellen Zukunftsperspektiven. Vermögensaufbau, Altersvorsorge, finanzielle Sicherheit und langfristige Planung gewinnen bereits in jungen Jahren deutlich an Bedeutung. Die Studie zeigt, dass sich rund acht von zehn Befragten aktiv mit Finanzthemen beschäftigen. Gleichzeitig erwarten sie einfache Lösungen, verständliche Informationen und digitale Prozesse, die sich nahtlos in ihren Alltag integrieren lassen.
Das Girokonto bleibt dabei der zentrale Einstiegspunkt in die Kundenbeziehung. Banking-Apps gehören heute ebenso selbstverständlich dazu wie Mobile Payment, Online-Banking oder digitale Sparprodukte. Gleichzeitig wächst das Interesse an ETFs, Wertpapieren und Kryptowährungen. Entscheidend ist jedoch weniger das einzelne Produkt als vielmehr die verständliche Begleitung durch die Bank.
Transparenz schlägt Produktvielfalt
Die Ergebnisse machen deutlich, dass junge Kundinnen und Kunden Beratung keineswegs ablehnen. Im Gegenteil. Sie wünschen sich kompetente Ansprechpartner, die komplexe Finanzthemen verständlich erklären, individuelle Zusammenhänge aufzeigen und Orientierung geben. Transparenz, Ehrlichkeit und Nachvollziehbarkeit stehen dabei deutlich höher im Kurs als umfangreiche Produktpaletten oder verkaufsorientierte Beratung.
Für Banken entsteht daraus eine klare Aufgabe: Komplexität muss reduziert werden. Wer Finanzwissen einfach vermittelt und Beratungsqualität erlebbar macht, schafft Vertrauen und differenziert sich nachhaltig gegenüber digitalen Wettbewerbern.
Digital First bedeutet nicht Digital Only
Ein zentrales Ergebnis der NextGen-Studie lautet: Digitale Angebote werden heute vorausgesetzt; persönliche Beratung bleibt dennoch unverzichtbar.
Die Generation Z nutzt selbstverständlich Banking-Apps, Online-Services und digitale Kommunikationswege. Geht es jedoch um größere finanzielle Entscheidungen wie Vermögensaufbau, Immobilienfinanzierung oder Altersvorsorge, wünschen sich viele junge Erwachsene weiterhin kompetente persönliche Ansprechpartner. Die Zukunft liegt deshalb nicht im Entweder-oder, sondern in einem hybriden Beratungsmodell. Digitale Prozesse übernehmen Routineaufgaben und schaffen Komfort. Persönliche Beratung sorgt für Orientierung, Vertrauen und individuelle Lösungen.
Der erste Beratungstermin beginnt heute lange vor dem ersten Gespräch
Besonders deutlich zeigt die Studie, wie stark sich die Customer Journey verändert hat. Die erste Bewertung einer Bank erfolgt längst digital. Website, Google-Sichtbarkeit, Social-Media-Auftritt, Online-Bewertungen, Inhalte und inzwischen auch KI-generierte Antworten prägen den ersten Eindruck oft Wochen vor einem persönlichen Termin.
Damit verschiebt sich der Wettbewerb zunehmend in den digitalen Raum. Banken müssen dort sichtbar sein, wo junge Menschen heute nach Antworten suchen. Genau aus diesem Grund gewinnt neben klassischer Suchmaschinenoptimierung zunehmend auch die Optimierung für KI-basierte Suchsysteme an Bedeutung. Inhalte müssen künftig nicht nur gefunden, sondern auch von generativen KI-Systemen als vertrauenswürdige Quelle berücksichtigt werden.
Finanzbildung entwickelt sich zum strategischen Wettbewerbsfaktor
Ein weiterer Schwerpunkt der Studie beschäftigt sich mit dem Informationsverhalten der jungen Generation. Suchmaschinen, YouTube, Social Media und zunehmend auch KI-Anwendungen gehören heute zu den wichtigsten Informationsquellen bei Finanzfragen. Gleichzeitig wünschen sich junge Erwachsene verlässliche, unabhängige und verständlich aufbereitete Inhalte.
Hier eröffnet sich für Banken eine große Chance. Institute, die hochwertige Finanzbildung anbieten und diese mit persönlicher Beratung verbinden, können bereits vor dem ersten Beratungsgespräch Vertrauen aufbauen und ihre Kompetenz sichtbar machen. Finanzbildung wird damit zu einem wichtigen Bestandteil moderner Markenführung und Kundengewinnung.
Zwischen Erwartung und Wirklichkeit besteht noch eine Lücke
Obwohl die persönliche Beratung für die Mehrheit der jungen Menschen weiterhin wichtig ist, bewerten viele Befragte die tatsächlich erlebte Beratungsqualität ihrer Hausbank lediglich durchschnittlich. Während Banken ihre digitalen Angebote in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt haben, besteht insbesondere bei Beratungsprozessen, Gesprächsführung und individueller Begleitung noch erhebliches Verbesserungspotenzial.
Mit Bankentests wie BESTE BANK vor Ort, SEHR GUT in der Baufinanzierung, den Private-Banking-Analysen sowie den NextGen-Studien untersucht die Gesellschaft systematisch die gesamte Customer Journey: vom digitalen Ersteindrucküber die Terminvereinbarung und Beratung bis hin zur Nachbetreuung.
Konsequenzen für Banken
Die Ergebnisse der NextGen-Studie machen deutlich, dass die Generation Z keine vollständig digitale Bank sucht. Sie erwartet vielmehr eine Bank, die moderne Technologien mit persönlicher Kompetenz verbindet, Finanzbildung verständlich vermittelt und Vertrauen durch nachvollziehbare Beratungsqualität schafft.
Für Banken bedeutet dies, digitale Sichtbarkeit, Finanzbildung, Customer Journey und persönliche Beratung nicht länger getrennt zu betrachten, sondern als Bestandteile einer gemeinsamen Gesamtstrategie. Wer diese Bereiche intelligent miteinander verbindet, verbessert nicht nur seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Neobanken und FinTechs, sondern stärkt zugleich seine Position als moderner Finanzpartner für die nächste Kundengeneration.
Weitere Informationen zur NextGen-Studie 2026 sowie die vollständige Ergebnispräsentation finden Sie auf der Website der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH.
Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH zählt zu den führenden unabhängigen Testinstituten für Beratungsqualität und Kundenorientierung in der deutschen Finanzbranche. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen wissenschaftlich fundierte Analysen, Praxistests und Studien zu den Themen Beratung, Service, Digitalisierung, Baufinanzierung, Vermögensberatung, Finanzbildung und Kundenerlebnis.
Mit ihren bundesweiten Testreihen wie„BESTE BANK vor Ort“, „SEHR GUT in der Baufinanzierung“, den Private-Banking-Tests sowie den NextGen-Analysen untersucht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung jährlich mehrere tausend Kundenkontakte und digitale Berührungspunkte. Die gewonnenen Erkenntnisse dienensowohl Verbrauchern als Orientierungshilfe als auch Finanzinstituten als Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Beratungs- und Servicequalität.
Darüber hinaus veröffentlicht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung regelmäßig Fachbeiträge, Studien und Marktanalysen zu aktuellen Entwicklungen im Banking und engagiert sich insbesondere für die Stärkung der Finanzbildung sowie die Förderung einer kundenorientierten Beratungskultur.
Getreu dem Unternehmensmotto„Weil wir Qualität prüfen.“ verfolgt sie das Ziel, Qualität sichtbar, vergleichbar und nachhaltig wirksam zu machen.
Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH zählt zu den führenden unabhängigen Testinstituten für Beratungsqualität und Kundenorientierung in der deutschen Finanzbranche. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen wissenschaftlich fundierte Analysen, Praxistests und Studien zu den Themen Beratung, Service, Digitalisierung, Baufinanzierung, Vermögensberatung, Finanzbildung und Kundenerlebnis.
Mit ihren bundesweiten Testreihen wie„BESTE BANK vor Ort“,„SEHR GUT in der Baufinanzierung“, den Private-Banking-Tests sowie den NextGen-Analysen untersucht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung jährlich mehrere tausend Kundenkontakte und digitale Berührungspunkte. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen sowohl Verbrauchern als Orientierungshilfe als auch Finanzinstituten als Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Beratungs- und Servicequalität.
Darüber hinaus veröffentlicht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung regelmäßig Fachbeiträge, Studien und Marktanalysen zu aktuellen Entwicklungen im Banking und engagiert sich insbesondere für die Stärkung der Finanzbildung sowie die Förderung einer kundenorientierten Beratungskultur.
Getreu dem Unternehmensmotto„Weil wir Qualität prüfen.“verfolgt sie das Ziel, Qualität sichtbar, vergleichbar und nachhaltig wirksam zu machen.
Datum: 13.08.2026 - 07:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2266858
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Kai Fürderer
Stadt:
Herrsching
Telefon: +49 (8152) 3961697
Kategorie:
Finanzen
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