Baumarkt-Branche unter Druck
Auslandsgeschäft stabilisiert die Bilanz
Die Baumarkt-Branche hat 2025 erneut kein reales Wachstum erreicht. Krisen, Inflation und die schwache Verbraucherstimmung belasteten das Geschäft der Baumarktbetreiber. Die 20 größten deutschen Unternehmen verzeichneten mit ihren Umsätzen im In- und Ausland zusammen ein Minus von 1,7 Prozent.

(IINews) - Die Baumarkt-Branche hat 2025 erneut kein reales Wachstum erreicht. Krisen, Inflation und
die schwache Verbraucherstimmung belasteten das Geschäft der Baumarktbetreiber. Die 20 größten deutschen Unternehmen verzeichneten mit ihren Umsätzen im In- und Ausland zusammen ein Minus von 1,7 Prozent.
Das geht aus der neuen„Statistik Baumarkt + Garten 2026“ des Dähne Verlags hervor. Die Publikation analysiert auf knapp 150 Seiten die Markt-, Umsatz- und Standortentwicklung der Bau- und Heimwerkermärkte sowie Gartencenter in der DACH-Region.
Sondereffekte
Das Minus wird maßgeblich durch den Rückzug der Baywa AG aus ihrer Beteiligung an der österreichischen RWA Raiffeisen Ware Austria AG und den Lagerhäusern beeinflusst. Ohne diesen rechnerischen Effekt hätte das Minus der Top 20 lediglich 0,03 Prozent betragen.
Größe bringt Stabilität
Auf dem deutschen Markt sank der Umsatz der Top 20 um 1,3 Prozent, nach einem Minus von 0,8 Prozent im Vorjahr. Bei den sechs größten Betreibern fiel der Rückgang mit 0,5 Prozent deutlich geringer aus. Das stärkste Wachstum in Deutschland erzielte Hornbach mit 1,9 Prozent, gefolgt von Globus Baumarkt mit 1,8 Prozent. Obi legte um 0,6 Prozent und Bauhaus um 0,2 Prozent zu. Bauhaus führt das Umsatzranking sowohlin Deutschland als auch im Gesamtgeschäft im In- und Ausland an.
Auslandsgeschäft mit Licht und Schatten
Im Ausland konnten fünf der zehn größten deutschen Baumarktbetreiber wachsen. Globus Baumarkt und Hornbach steigerten ihre Umsätze jeweils um mehr als 5 Prozent. Auch Krämer mit 4,5 Prozent, Bauhaus mit 3,8 Prozent und Obi mit 0,4 Prozent lagen im Plus.
Gartenhandel verliert Umsatz und Standorte
Im Gartenhandelüberwogen 2025 ebenfalls die Rückgänge. Nur drei der 20 größten Unternehmen steigerten ihre Umsätze im In- und Ausland. Der Gesamtumsatz sank um 0,9 Prozent von 11.688 Mio. auf 11.578 Mio. Euro. Die Zahl der Gartenstandorte ging national und international um 3,2 Prozent zurück.
E-Commerce wächst wieder
Der Online-Handel mit dem Baumarkt-Kernsortiment legte 2025 um 3,7 Prozent zu. Das stärkste Wachstum erzielten Online-Marktplätze mit 5 Prozent. Hersteller-Versender steigerten ihre Umsätze um 3,6 Prozent, Online-Pure-Player um 1,8 Prozent.
Die jährlich erscheinende „Statistik Baumarkt + Garten“ fasst die wichtigsten Branchendaten zu Umsätzen, Verkaufsflächen, Standorten, Beschäftigten und E-Commerce zusammen. Erfasst werden außerdem Standorte mit Heimtierabteilungen. Die Statistik Baumarkt + Garten DACH ist ab sofort unter www.diyonline.de/statistik erhältlich.
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Herausgegeben wird sie vom Dähne Verlag aus Ettlingen. Das 1970 gegründete Familienunternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Fachpublikationen für die Baumarkt- und Gartencenter-Branche sowie für den Zoofachhandel und Heimtiermarkt.
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Datum: 11.08.2026 - 11:17 Uhr
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Freigabedatum: 11.08.2026
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