Politik des radikalen Neins
(ots) - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Israel in den vergangenen zehn Jahren in einen Kurs der radikalen Verweigerung geführt. Diese Politik des Neins geht zulasten der Palästinenser:innen, der Region, aber auch der Zukunft des Staates Israel selbst. Netanjahu sagte, er werde den Gaza-Fahrplan vonUS-Präsident Donald Trump"nicht akzeptieren".Überraschend ist das nicht, der Premier hatte es zuvor angedeutet. Die Menschen in Gaza leben indes weiter unter Umständen, die zum Himmel schreien. Israel sollte schon sich selbst zuliebe alles tun, um zu verhindern, dass die Terroristen das Leid der Menschen ausnutzen und junge Männer ohne Perspektive für ihre Zwecke mobilisieren. Doch Netanjahu tut das Gegenteil. Aus Angst, bei der kommenden Wahl noch weitere Stimmen zu verlieren, stemmt er sich gegen jede Lösung, die Gaza in die Hände einer neuen palästinensischen Führung übergibt. Er tut das im vollen Bewusstsein, dass es wieder einmal die Hamas ist, die davon profitiert.
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Datum: 10.08.2026 - 16:59 Uhr
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