Pflegedienst gründen: Fördermittel clever nutzen und durchstarten
Förderprogramme für Digitalisierung, Beratung und Personal: Erfahre, welche Zuschüsse es für Pflegedienst-Gründer gibt. Plus: Unser kostenloses Webinar für dich!

(PresseBox) - Wer einen ambulanten Pflegedienst gründet, hat meist eine klare Vision: Menschen professionell versorgen, ein Team aufbauen, etwas Eigenes schaffen. Zwischen Idee und Umsetzung liegen allerdings oft hohe Investitionen. Hardware, Schulungen, Beratung, ergonomische Hilfsmittel, erste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Liste ist lang. Es gibt aber zahlreiche Förderprogramme, die einen Teil dieser Kosten abdecken können, viele davon speziell auf Gründer zugeschnitten. Gemeinsam mit PflegeKraft bietet DMRZ dazu ein kostenloses Webinar an, in dem Expertinnen und Experten zeigen, welche Fördertöpfe es gibt und wiedu sie nutzt.
Warum Förderungen gerade für Gründer entscheidend sind
Die Startphase ist finanziell oft die kritischste. Du musst dein Büro mit Möbeln und Technik ausstatten, musst Personal gewinnen und schulen, rechtliche Rahmenbedingungen einhalten. Und das alles, bevor die ersten Einnahmen fließen. Förderprogramme können hier den Unterschied machen – sie reduzieren das finanzielle Risiko und ermöglichen dir, von Anfang an professionell aufgestellt zu sein.
Christian Nösel, Fachreferent und Kundensupporter im Bereich Pflege bei DMRZ, kennt die Herausforderungen aus eigener Erfahrung: „Als ehemaliger Pflegedienstleiter weiß ich, wie wichtig es ist, von Beginn an die richtigen Strukturen zu haben. Wer Fördermittel clever einsetzt, kann wichtigen finanziellen Spielraum schaffen.“
Diese Förderbereiche gibt es
Förderprogramme für Pflegedienste können ein breites Spektrum an Maßnahmen abdecken. Eine Auswahl am möglichen Förderbereichen:
Digitalisierung: Software, Hardware, Schulungen, Implementierung
Fachkräftegewinnung und -sicherung: Recruiting, Weiterbildungen, Arbeitgeberattraktivität
Entlastung der Mitarbeitenden: Gesundheitsprävention, ergonomische Hilfsmittel
Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeitmodelle
Beratung und Coaching: Von der Unternehmensberatung über Wirtschaftlichkeitsanalysen bis hin zu Führungskräfte-Coaching
Qualitätssicherung: Fortbildungen, Prozessoptimierungen, Gründungsberatung
Für Neugründer sind vor allem Digitalisierung und Beratung relevant. Hier lassen sich Investitionen je nach Programm teilweise fördern.
Konkrete Förderprogramme für Pflegedienst-Gründer
1. Digitalisierung in der Pflege (§ 8 Abs. 8 SGB XI)
Dieses bundesweite Programm richtet sich an ambulante Pflegedienste, Tagespflege und Betreuungsdienste. Es fördert die Anschaffung von Hard- und Software sowie Schulungen und Implementierung.
Förderhöhe: 40 % der Kosten, maximal 12.000 Euro
Besonderheit: Einmalig abrufbar
Antragstellung: Grundsätzlich laufend über die Pflegekassen möglich (abhängig von verfügbaren Mitteln)
Für Gründer bedeutet das: Investitionen in Pflegesoftware können mit bis zu 12.000 Euro bezuschusst werden. Das senkt die Einstiegshürde erheblich.
2. Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf (§ 8 Abs. 7 SGB XI)
Auch dieses Programm ist bundesweit verfügbar und richtet sich an ambulante und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. Gefördert werden unter anderem Coaching, Beratung, Betreuungsangebote und Maßnahmen zur Rückgewinnung von Pflegepersonal.
Förderhöhe: 50 % bis 70 % der Kosten, maximal 10.000 Euro
Besonderheit: Eine erneute Antragstellung ist grundsätzlich möglich, abhängig von verfügbaren Mitteln
Antragstellung: Grundsätzlich laufend über die Pflegekassen möglich (abhängig von verfügbaren Mitteln)
3. BAFA-Förderung für Unternehmensberatung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Beratungsleistungen für kleine und mittlere Unternehmen – also auch für Pflegedienste. Themen können sein: Unternehmensführung, Wirtschaftlichkeitsberatung, Prozessoptimierung oder Führungskräfte-Coaching.
Förderhöhe: Zuschuss abhängig vom Programm und Standort (typischerweise zwischen 50 % und 80 %)
Antragstellung: Laufzeiten und Fristen sind programmspezifisch und sollten aktuell beim BAFA geprüft werden
In der Gründungsphase kann eine professionelle Beratung helfen, Fehler zu vermeiden und von Anfang an wirtschaftlich zu arbeiten.
4. Landesspezifische Programme
Viele Bundesländer bieten eigene Förderprogramme an. Zwei Beispiele:
Niedersachsen– Förderung zur Stärkung ambulanter Pflege im ländlichen Raum
Förderhöhe: 90 % Zuschuss, maximal 40.000 Euro/Jahr
Zielgruppe: Ambulante Pflegedienste im ländlichen Raum
Förderbereiche: Digitalisierung, Personalgewinnung, Gesundheitsprävention, Coaching
Antragstellung: Fristen und Verfahren variieren je nach aktueller Ausschreibung (häufig begrenzte Mittel)
Nordrhein-Westfalen– Coach2Change
Förderhöhe: Zuschuss abhängig vom Programm, in der Regel anteilige Förderung von Coachingleistungen
Zielgruppe: Kleine und mittlere Unternehmen
Förderbereiche: Change-Management, Digitalisierung, Führungskräfteentwicklung, Prozessoptimierung
Antragstellung: Im Rahmen der jeweiligen Programmlaufzeit und verfügbaren Mittel
Wo findest du passende Förderprogramme?
Die Recherche nach Fördermitteln kann überfordernd wirken. Diese Anlaufstellen helfen:
Förderdatenbank des Bundes:www.foerderdatenbank.de – umfassende Übersicht über Programme von Bund, Ländern und EU
Landesförderbanken: z. B. NBank (Niedersachsen), NRW.BANK
Bundesministerien und Landesministerien
Pflegekassen: Für die Programme nach § 8 SGB XI
KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau): Vergünstigte Darlehen, teilweise ergänzt durch Tilgungszuschüsse je nach Programm
BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle): Beratungsförderung
Typische Fehler vermeiden
Viele Pflegedienste lassen Fördermittel ungenutzt. Oft aus Unsicherheit oder Zeitmangel. Die häufigsten Hürden:
„Zu kompliziert“: Der Aufwand wirkt zu hoch, die Anforderungen undurchsichtig.
„Keine Zeit“: Der Alltag lässt keinen Raum für Recherche und Antragstellung.
„Angst vor Fehlern“: Sorge vor Rückfragen, falschen Angaben oder Verpflichtungen.
„Unwissenheit“: Informationen zu passenden Fördertöpfen sind schwer auffindbar.
Julia Schwerdtfeger, Geschäftsführerin von PflegeKraft, kennt diese Hürden aus ihrer Beratungspraxis: „Fördermittel sind leichter zugänglich, als viele denken. Viele Gründer schrecken vor dem vermeintlichen Aufwand zurück, dabei lassen sich mit der richtigen Vorbereitung und etwas Unterstützung erhebliche Summen abrufen. Wer frühzeitig plant, spart sich später viel Stress.“
Professionelle Beratung kann helfen, passende Programme zu identifizieren und Anträge korrekt zu stellen. Beratungsleistungen können unter bestimmten Programmen selbst förderfähig sein (z. B. über BAFA).
DMRZ und PflegeKraft: Partner für Gründer
Wer einen Pflegedienst gründet, braucht mehr als Fördermittel. Eine Software, die von Anfang an funktioniert. Die einfach zu bedienen ist und mit dir wächst. DMRZ bietet hierfür eine entsprechende Lösung an.
Die Pflegesoftware von DMRZ bietet:
Online-Abrechnung: Direkt per Datenträgeraustausch (DTA) mit den Kassen
Digitale Pflegedokumentation: Papierlos arbeiten, von überall aus
Texterkennung: Verordnungen automatisch auslesen lassen
Tourenplanung und Dienstpläne: Komfortabel erstellen und verwalten
TI-Anschluss: Inklusive KIM-Adresse für den sicheren Datenaustausch
Niedriger Einstieg: Monatliche Zahlung statt hoher Investitionskosten, kostenlose Testphase
Daniel Filter, Ansprechpartner für die Pflegesoftware bei DMRZ, erklärt: „Gerade für Gründer ist es wichtig, von Anfang an eine Software zu haben, die alle Anforderungen abdeckt – ohne dass man sich in komplizierte Systeme einarbeiten muss. Wir begleiten dich dabei, herauszufinden, ob unsere Pflegesoftware das Richtige für dich ist. Buch dir einfach einen digitalen Beratungstermin.“
Ergänzend dazu bietet die Kooperation mit PflegeKraft Expertise rund um Fördermittel. Im Webinar erfährst du, welche Programme für dich infrage kommen, wie du sie beantragst und worauf du achten musst.
Fazit: Fördermittel sind kein Hexenwerk
Wer einen Pflegedienst gründet, muss nicht alles allein stemmen. Für viele Bereiche stehen Förderprogramme zur Verfügung, etwa für Digitalisierung, Beratung oder Personalentwicklung. Du musst wissen, welche Programme es gibt und wie du sie nutzt.
Mit der richtigen Software, professioneller Beratung und gezielter Förderung kannst du von Anfang an professionell aufgestellt sein, ohne dich finanziell zu übernehmen. DMRZ und PflegeKraft unterstützen dich dabei.
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Kostenloses Webinar am 28. Juli 2026
Kostenloses Webinar am 11. August 2026
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 10.08.2026 - 15:54 Uhr
Sprache: Deutsch
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