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Produktivität statt Personalabbau: Warum Mittelständler ihre Arbeitszeit, Verlustzeiten und Kapazitäten genauer kennen sollten

ID: 2266260

Steigende Lohnstückkosten treffen auf geringe Produktivitätszuwächse. Oschatz Consulting zeigt, wie REFA-Zeitstudien und Multimomentaufnahmen Zeitverluste sichtbar machen und Entscheidungen zu Prozessen, Kapazitäten und Personaleinsatz fundieren.


(PresseBox) - Der wirtschaftliche Druck auf mittelständische Unternehmen bleibt hoch. Während Personalkosten steigen, wächst die Produktivität nur langsam. Bevor Unternehmen deshalb über Personalabbau oder pauschale Einsparprogramme entscheiden, lohnt sich ein genauer Blick auf die tatsächliche Nutzung der Arbeitszeit. Belastbare Zeitdaten zeigen, wo Kapazitäten gebunden werden, welche Verlustzeiten entstehen und an welchen Stellen Prozesse verbessert werden können.

Steigende Kosten machen Produktivität zur Führungsaufgabe

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Arbeitsproduktivität in Deutschland 2025 je Erwerbstätigen lediglich um 0,2 Prozent. Gleichzeitig nahm das Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer um 4,9 Prozent zu; die Lohnstückkosten erhöhten sich um 4,7 Prozent. Für produzierende Unternehmen bedeutet das: Kostensteigerungen lassen sich auf Dauer nichtallein über Preise, Personalentscheidungen oder zusätzliche Arbeitsverdichtung auffangen. Entscheidend ist, vorhandene Abläufe und Kapazitäten besser zu verstehen und gezielt zu verbessern.

Arbeitszeit ist nicht automatisch Wertschöpfungszeit

In vielen Betrieben entstehen im Tagesablauf Zeitanteile, die weder Mitarbeitende noch Führungskräfte auf Anhieb vollständig erkennen: Wartezeiten, Such- und Wegezeiten, ungeplante Unterbrechungen, Störungen, Abstimmungen, Nacharbeit oder ungünstige Materialbereitstellung. Solche Anteile sind nicht automatisch vermeidbar. Sie müssen zunächst objektiv erfasst, nachUrsachen bewertet und wirtschaftlich eingeordnet werden. Genau hier setzt eine strukturierte Zeit- und Prozessanalyse an.

REFA-Zeitstudien und Multimomentaufnahmen schaffen Transparenz

REFA-orientierte Zeitstudien liefern belastbare Arbeits- und Prozesszeiten für Planung, Kalkulation und Kapazitätssteuerung. Multimomentaufnahmen zeigen anhand einer strukturierten Stichprobe, wie sich Tätigkeiten und Zeitanteile tatsächlich verteilen. Ergänzt um Ablaufanalysen entsteht ein belastbares Bild darüber, wo Engpässe, Verlustzeiten oder unnötige Prozessschritte liegen. Unternehmen erhalten damit eine Entscheidungsgrundlage, die über Einzelbeobachtungen und Erfahrungswerte hinausgeht.





Weiterführend:Multimomentstudien|Kostenreduktion und Zeitwirtschaft

Produktivität steigern heißt nicht: schneller arbeiten

„Produktivität entsteht nicht dadurch, dass Menschen einfach schneller arbeiten sollen“, sagt Andreas Oschatz, Geschäftsführer der Oschatz Consulting GmbH. „Der größere Hebel liegt häufig darin, unnötige Wege, Wartezeiten, Störungen und schlecht abgestimmte Abläufe zu reduzieren. Erst wenn diese Zusammenhänge messbar sind, kann ein Unternehmen entscheiden, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind.“

Personalbedarf erst nach der Prozessanalyse bewerten

Auch die Frage nach dem richtigen Personalbestand lässt sich seriös nur beantworten, wenn Aufgaben, Mengen, Zeitdaten und Auslastung bekannt sind. Ein Bereich kann überlastet wirken, obwohl die Ursache in Materialfluss, Planung oder Schnittstellen liegt. Umgekehrt können freie Kapazitäten unentdeckt bleiben, wenn die tatsächliche Tätigkeitsverteilung nicht transparent ist. Deshalb sollte eine Personalbedarfsentscheidung nicht isoliert, sondern immer gemeinsam mit den zugrunde liegenden Prozessen betrachtet werden.

Vom Messergebnis zur umsetzbaren Verbesserung

Für Oschatz Consulting endet eine Untersuchung nicht mit Tabellen und Kennzahlen. Die Ergebnisse werden so aufbereitet, dass Geschäftsführung, Führungskräfte, Mitarbeitende und betriebliche Interessenvertretungen die Herleitung nachvollziehen können. Maßnahmen werden nach Wirkungund Aufwand priorisiert, Verantwortlichkeiten und Termine festgelegt und die Umsetzung auf Wunsch begleitet. Ziel ist eine Verbesserung, die im betrieblichen Alltag funktioniert und deren Wirkung überprüfbar bleibt.

Wirtschaftlicher Druck und Fachkräftemangel gleichzeitig im Blick behalten

Das KfW-ifo-Fachkräftebarometer vom Juni 2026 zeigt zugleich, dass der Fachkräftemangel trotz schwächerer Konjunktur nicht verschwunden ist: Zu Beginn des zweiten Quartals berichteten 21 Prozent der Unternehmen von Beeinträchtigungen durch fehlende Fachkräfte. Gerade deshalb ist es für Mittelständler wichtig, vorhandene personelle Ressourcen dort einzusetzen, wo sie den größten Beitrag zur Wertschöpfung leisten. Transparente Zeit- und Prozessdaten helfen, Kostendruck und Personalengpässe nicht gegeneinander auszuspielen, sondern gemeinsam zu bearbeiten.

Quellen

Statistisches Bundesamt:Arbeitsproduktivität, Durchschnittslöhne und Lohnstückkosten nach Wirtschaftsbereichen, Stand 22. Mai 2026

KfW Research:KfW-ifo-Fachkräftebarometer Juni 2026

 

Die Oschatz Consulting GmbH mit Präsenz in Königsbach-Stein und Berlin unterstützt mittelständische Unternehmen bei Zeitwirtschaft, Produktivität und Prozessoptimierung. Schwerpunkte sind REFA-orientierte Zeitstudien, Multimomentaufnahmen, Ablaufanalysen, Personalbedarfsberechnungen und praxisnahe Umsetzungsbegleitung. Ziel ist es, Zeitverluste und Engpässe messbar zu machen, belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und Verbesserungsmaßnahmen gemeinsam mit den Verantwortlichen im Betrieb umzusetzen. Die Oschatz Consulting GmbH wurde 2026 als TOP CONSULTANT ausgezeichnet.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Oschatz Consulting GmbH mit Präsenz in Königsbach-Stein und Berlin unterstützt mittelständische Unternehmen bei Zeitwirtschaft, Produktivität und Prozessoptimierung. Schwerpunkte sind REFA-orientierte Zeitstudien, Multimomentaufnahmen, Ablaufanalysen, Personalbedarfsberechnungen und praxisnahe Umsetzungsbegleitung. Ziel ist es, Zeitverluste und Engpässe messbar zu machen, belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen und Verbesserungsmaßnahmen gemeinsam mit den Verantwortlichen im Betrieb umzusetzen. Die Oschatz Consulting GmbH wurde 2026 als TOP CONSULTANT ausgezeichnet.



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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 07.08.2026 - 20:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2266260
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Andreas Oschatz
Stadt:

Königsbach-Stein/Berlin


Telefon: +491727459448

Kategorie:

Dienstleistung



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