Folgenreicher Schwur

(ots) - Mit dem Verteidigungsabkommen zwischen Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan verändert das Trio die Sicherheitsarchitektur in der Region. Dafür haben die sunnitischen Regionalmächte ihre Lehren aus dem Krieg der USA und Israel gegen den Iran gezogen, unter dem Riad und die anderen Golfstaaten durch die iranischen Angriffe leiden. Vor allem dieSaudis zeigen, dass sie sich verteidigungspolitisch nicht mehr auf Washington verlassen wollen. So gesehen ist es auch eine Kritik am Vorgehen des Bündnispartners USA. Negativ für Washington dürfte sein, dass Pakistan wohl als Vermittler zwischen Washington und Teheran bei den Verhandlungenüber einen Waffenstillstand ausfällt. Islamabad ist Teil eines Pakts der Abschreckung gegen die iranischen Mullahs, die geostrategisch durch den Konflikt mit USA und Israel gestärkt wurden, da sie die Kontrolle über die Straße von Hormus erlangt haben. Teheran und seine verbündeten Milizen bleiben länger als von vielen erhofft Unruhestifter in der Region.
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