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+++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++ / ARD-DeutschlandTREND: Mehrheit erwartet von Kabinettsumbildung keine Verbesserung

ID: 2266037

(ots) - +++ Achtung Sperrfrist (Print, Radio und Online): 18.00 Uhr +++

Nachrichtenagenturen: Keine Sendesperrfrist, bitte mit Sperrfristvermerk veröffentlichen

ARD-DeutschlandTREND: Mehrheit erwartet von Kabinettsumbildung keine Verbesserung

Die Deutschen blicken mehrheitlich skeptisch auf die jüngste Umbildung des Bundeskabinetts. 12 Prozent glauben, dass die Bundesregierung dadurch besser arbeiten wird. Weitere 12 Prozent sind der Meinung, sie wird genauso gut arbeiten wie bisher. Eine Mehrheit von 57 Prozent sagt, sie werde genauso schlecht arbeiten wie bisher. 11 Prozent glauben, die Bundesregierung werde in neuer Aufstellung künftig schlechter arbeiten. Das hat eine repräsentative Umfrage von infratest dimap unter 1.297 Wahlberechtigten für den ARD-DeutschlandTREND von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat personelleÄnderungen in der Bundesregierung vorgenommen. Die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken wird neue Staatsministerin im Kanzleramt, Carsten Linnemann neuer Gesundheitsminister und Steffen Bilger neuer Verkehrsminister. Unter den Unions-Anhängern erwartet eine Mehrheit, dass die Bundesregierung mit neuer Aufstellung genauso gut wie bislang (31 Prozent) bzw. besser (27 Prozent) arbeiten wird. Anhänger aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien glauben jeweils mehrheitlich, dass das Kabinett nach den personellen Wechseln genauso schlecht wie bislang bzw. schlechter arbeiten wird.

Der Wunsch nach Veränderungen in Deutschland ist hoch. Mit Blick auf die aktuellen Verhältnisse im Land befürwortet eine Mehrheit von 55 Prozent einen grundlegenden Wandel. 37 Prozent wünschen sich einige Kurskorrekturen. 4 Prozent sind der Meinung, es sollte alles so bleiben wie es ist.

Die Hälfte der Deutschen glaubt, dass sie im Vergleich zu anderen im Land den gerechten Anteil (40 Prozent), etwas mehr (8 Prozent) oder viel mehr als den gerechten Anteil erhalten (2 Prozent). 26 Prozent sind der Meinung, dass sie etwas weniger als den gerechten Anteil erhalten, und 17 Prozent, dasssie viel weniger als den gerechten Anteil erhalten. Im Osten Deutschlands ist gut jeder Zweite der Meinung, etwas weniger (29 Prozent) oder viel weniger (23 Prozent) als den gerechten Anteil zu erhalten. Gleichzeitig sind bundesweit sieben von zehn AfD-Anhängern der Meinung, dass sie im Vergleichzu anderen im Land etwas weniger (34 Prozent) oder viel weniger (36 Prozent) als den gerechten Anteil erhalten.





Befragungsdaten


- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland
- Fallzahl: 1.297 Befragte
- Erhebungszeitraum: 3. August bis 5. August 2026
- Erhebungsverfahren: Zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung
- Schwankungsbreite: 2* bis 3** Prozentpunkte

* bei einem Anteilswert von 10% ** bei einem Anteilswert von 50%

Die Fragen im Wortlaut:


- Bundeskanzler Merz hat personelleÄnderungen in der Bundesregierung vorgenommen. Nina Warken wird neue Staatsministerin im Kanzleramt, Carsten Linnemann neuer Gesundheitsminister und Steffen Bilger neuer Verkehrsminister. Was erwarten Sie: Wird die Bundesregierung dadurch besser arbeiten, genauso gut arbeiten wie bisher, genausoschlecht arbeiten wie bisher oder schlechter arbeiten?
- Wenn Sie an die aktuellen Verhältnisse in Deutschland denken. Wünschen Sie sich in unserem Land einen grundlegenden Wandel oder einige Kurskorrekturen oder sollte alles im Wesentlichen so bleiben wie es ist?
- Im Vergleich dazu, wie andere in Deutschland leben: Glauben Sie, dass Sie Ihren gerechten Anteil erhalten oder glauben Sie das nicht? Erhalten Sie viel weniger als den gerechten Anteil, etwas weniger als den gerechten Anteil, den gerechten Anteil, etwas mehr als den gerechten Anteil oder viel mehr als den gerechten Anteil?

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Ihre Fragen richten Sie bitte an:
WDR Kommunikation
Tel. 0221 220 7100
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Datum: 06.08.2026 - 18:00 Uhr
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