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Roland Emmerich:"Melania hätte Nein sagen müssen"/ Hollywood-Regisseur, der dreimal das Weiße Haus"zerstörte", entsetztüber Trumps Abriss des Ostflügels

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(ots) - Osnabrück. Hollywood-Regisseur Roland Emmerich ("Independence Day") zeigt sich erschüttert über Donald Trumps Umbau des Weißen Hauses."Bei den Bildern musste ich beinahe weinen", sagte Emmerich der"Neuen Osnabrücker Zeitung"(noz).

Der Regisseur, der im Kino selbst dreimal das Weiße Haus zerstörte, sieht den Abriss des Ostflügels zugunsten eines Ballsaals als historische Katastrophe:"Im Grunde ist gerade das die wahre Katastrophe. Es war ja eine Katastrophe - eine politische. Und zu allemÜberfluss ist der Ballsaal dann auch noch viel zu groß. Warum muss dieses Ding so groß sein? Wie heißt das deutsche Wort noch mal? Gigantomanisch", so Emmerich."Melania hätte Nein sagen müssen."

Für den 70-Jährigen sagt der Umbau mehr über das Verhältnis des Präsidentenpaars aus als über Trumps Verhältnis zur Demokratie:"Wahrscheinlich war das eine absolut persönliche Angelegenheit. Und sie hat dazu wahrscheinlich nur gesagt: Was soll s. Mir ist es egal", so Emmerich."Der Ostflügel war das Reich der First Lady. Da hatten sie und ihr Stab alle ihre Büros. Wo sind die jetzt? Im Ostflügel war sogar der kleine Kinosaal des Weißen Hauses."

Dazu befragt, welche seiner eigenen"Attacken"auf das Weiße Haus er für die beste hält, nannte Emmerich gerade nicht seinen Klassiker"Independence Day"aus dem Jahr 1996."Die beste Szene ist die aus 2012 , weil sie am komplexesten ist", sagte Emmerich."In Independence Day ist es, ehrlich gesagt, ja so: Die Aliens kommen, brennen alles nieder und verschwinden wieder. Der Tsunami in 2012 war eine viel raffiniertere Szene."In dem Klimakatastrophenfilm wird das Weiße Haus in einer gewaltigen Flut überspült und vom Flugzeugträger John F. Kennedy zermalmt.

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