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Was der Mensch heute braucht ist eine globale biologische Bewusstseinsrevolution

ID: 2264040

(IINews) - Sobald sich ein Mensch die Frage stellt, ob der Mensch nicht seit langer Zeit eine kulturelle Fehlentwicklung der unnatürlichen Art vollzieht, kann er sich Klarheit darüber verschaffen, ob die heutigen destruktiven kulturellen Entwicklungstendenzen durch die menschliche Natur oder durch die Kulturkonstitution verursacht werden. Erst durch eine solche begründete Fragestellung, kann der Mensch zu der Einsichtgelangen, dass es heute dringend eine globale menschliche Bewusstseinsrevolution braucht, damit sich der Mensch vor „weiterführenden“ kulturellen Fehlentwicklungen und Verirrungen bewahren kann.

Vor allem die tragische sado-masochistische Beziehungsnorm, die seit 5000 Jahren die Kulturen prägt, ruft auch heute in allen Kulturmenschen die destruktiven Verhaltenssymptome eines absolutistischen Machtstrebens über andere Menschen (Geschlechter-, Arbeitgeber und Arbeitnehmer-, Staat und Bürger-Beziehungen) hervor. Durch die seit 25 Jahren erfolgende globale kapitalistische Gleichschaltung aller Standeskulturen finden wir in allen Ländern die gleichen sado-masochistischen Fehlentwicklungen im Denken und Verhalten der Menschen vor. Aus diesem Grund reicht es auch nicht aus, wenn eine Nation mit gutem Beispiel vorangehen will (wie sich das die GRÜNEN in Deutschland vorgenommen hatten). Solange den Menschen in den heutigen Kulturen nicht klar ist, wo der eigentliche soziale Knackpunkt für die heutigen globalisierten Beziehungs- und Entwicklungsschwierigkeiten zu finden ist, zieht sich der Mensch an jedem neuen Tag ein Stück mehr die biologischen Lebensgrundlagen unter den Füßen weg.
Wer dieseübernatürliche Tragik der kulturellen Fehlentwicklungen von heute begriffen hat, dem wird auch klar, dass ein ausufernder Krieg dem Menschen keine Lösung bringen kann. Ein Krieg war stets ein Ausdruck eines bodenlosen absolutistischen Machtstrebens sowohl über die Natur („Mache dirdie Erde Untertan“) als auch über den „einfachen, naiven“ Mitmenschen in allen Standeskulturen. Ein Krieg wird daher niemals eine Lösung, sondern allenfalls ein Mittel für eine Pervertierung der menschlichen Natur und der Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen sein.





Das Ziel aller Menschen, die noch auf eine natürliche, empathische Weise Denken und Fühlen können muss daher heute lauten, dass eine globale Bewusstseinsrevolution in Gang kommt, die nicht zu einem Krieg, sondern zu einer Wandlung der normalen Welt- und Kulturanschauungen der Menschen führt. Dies kann vor allem dadurch stattfinden,dass der Mensch ehrlich genug zu sich selbst ist und das heute als „normal“ gehandelte Kulturverhalten des Menschen als das benennt, was es tatsächlich ist, als zunehmend bodenlos, abstrus und abwegig. Erst dann kann jeder Mensch bei sich die gewohnten Denkweisen und Anschauungen prüfen und korrigieren, die heute eine zunehmend sich verschärfende bodenlose, abstruse und abwegige Kulturrealität begünstigen und nähren.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um religiöse Anschauungen oder um ökonomische Ideologien wie etwa den Kapitalismus oder den Kommunismus handelt, die jeweils durch ihre absolutistischen ideologischen Prägungen fatalistische und fanatische Verhaltensweisen im modernen Menschen begünstigen. Wer glaubt, dass er die Natur und alleswas lebt in eine käufliche Sache verwandeln kann und die Kultur dafür entsprechend „effektiv“ gestalten muss, ist heute angesichts der evolutionären Entwicklungen aufder Erde bereits zu einem gefährlichen Fanatiker geworden, der lebensgefährliche Anschauungen verabsolutiert. Für viele Menschen ist das eigene Konto bereits zu einem heiligen Gral geworden, was immer das auch für die Natur der Erde und für die menschliche Gemeinschaft heißen mag.

Man kann heute zusehends miterleben, wie der Mensch nervöse Erkrankungen entwickelt und auf zu Vieles fatalistisch zu reagieren beginnt. Wir erleben daher gegenwärtig eine Art der galoppierenden Inflation der nervösen Gedanken und Haltungen, die darauf zurückzuführen sind, dass die Standeskulturen für keinen Menschen ein ausreichendes Geborgenheits- und Sicherheitsgefühl erzeugen. Sie sind stattdessen im Begriff, alle traditionellen kulturellen Normalitäten, Anhaltspunkte und Verlässlichkeiten langsam aber sicher in einen Sumpf der politischen, ökonomischen und militärischen Willkür zu verwandeln. Diese Tendenz ist im Begriff zu einem tödlichen moralischen Giftcocktail für die menschliche Seele und für alle sozialen Beziehungen zu werden.

Wie wir heute durch die Sozialwissenschaften wissen, ist die„normale“ traditionelle“ sado-masochistische Beziehungskonstellation in der Standeskultur keine natürliche Beziehungsform, sondern eine absolutistische Beziehungs-Falle in der Konstitution eines sich von selbst intensivierenden Teufelskreises. Daher gibt es für diese Problematikauch keine denkbare Problemlösung durch eine kulturelle „Autorität von Oben“, da diese Autorität ein Teil des Problems ist und die Lösung des Problems tatkräftig verhindert. Zudem macht das heute global gewordene „normale“ sado-masochistische Beziehungsproblem eine dauerhafte natürliche Insellösung für eine Familie, ein Dorf, eine Stadt unmöglich, solange der Rest der Welt eine sado-masochistische Kulturrealität kultiviert. Daher braucht es eine biologische Bewusstseinsrevolution, die alle Menschen aktiv oder passiv erfasst und die eine globale Wiedergeburt der natürlichen Vernunft und natürlichen Seele des Menschen einleitet. Anders ist eine Erlösung des heutigen Kulturmenschen von den vertrackten gegenwärtigen Kulturbeziehungen und Kulturkonstellationen nicht möglich.

Durch eine solche Analyse wird deutlich, dass es auf jeden Fall nicht die„oberen Kulturetagen“ sein werden, die eine solche Korrektur leisten, weil sie diese durch eine „normal“ gewordene Gewinngier und Machtlust mit allen lauteren und unlauteren Mitteln verhindern. Es sind daher nur die „unteren“ Kulturetagen, die, sobald sie auf das Rechtbestehen, ein gesundes natürliches Sozialleben führen zu können, eine entsprechende Bewusstseinsrevolution einleiten können. Dazu gehört vor allem der persönliche Entschluss sich nicht länger durch fadenscheinige Versprechungen für ein irgendwann abzufinden und der Entschlusskeine sado-masochistischen „Kompromisse“ mehr einzugehen, da solche Kompromiss mit der Zeit stets zu faulen Kompromissen werden.

Nur wenn der Mensch auf seine kulturellen Erfahrungen mit einer neuen Klugheit reagiert, kann eine globale Bewusstseinsrevolution erfolgen, durch die der Mensch wieder auf eine natürliche Weise damit beginnt, sich selbst zu helfen. Dazu ist es notwendig, dass der Mensch seinen „professionellen“ naiven Dornröschenschlaf beendet und sich neue soziale und biologische Zielsetzungen für seine Lebens- und Kulturgestaltung setzt.

Erfolgt keine solche erlösende Bewusstseinsrevolution, dann wird der Mensch bereits in naher Zukunft keine natürliche Entspannung mehr in sich finden und wird alle seine Energien für die Bekämpfung einer chronischen Unzufriedenheit verbrauchen, was zu tragischen politischen und gesellschaftlichen Fehlentwicklungen führen kann. Z.B. wenn man wieder einmal den Heilsversprechen eines Führers oder einer politischen Partei folgt.

Den 2. Teil dieses Artikels finden Sie unter der Internet-Adresse: https://www.die-verwandlung-der-standeskultur.de/Artikel/artikel.html#Bewusstseinsrevolution


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Wie und weshalb ich zu einem Autor für Anthropologie, Kulturgeschichte und Philosophie geworden bin.


Als ich in den späten 60ern geboren wurde, wurde ich, wie so viele Kinder eines katholischen oder evangelischen Haushalts (in meinem Fall ein katholisch-evangelischer Mischhaushalt), zu einem Lastenträger, Sündenbock und psychologischen Mülleimer sowohl für die Beschwernisse meiner Eltern als auch für die bereits entstanden sozialen Irritationen meinesälteren Bruders, der im Gegensatz zu mir noch mit dem Besen geschlagen (erzogen) worden war.

Da meine Eltern im Begriff waren einen selbständigen Betrieb aufzubauen, hatten sie nur wenig Zeit für michübrig, so dass die daraus erwachsende ständige Vernachlässigung meinerseits kein Unglück, sondern zu einem Glück für mich wurde. Ich konnte bereits mit 10 Jahren in einer regelrechten Weise den Bannkreis der Familie verlassen und meine Zeit größtenteils selbst gestalten. Dabei wurde für mich der Wald ein wichtiger, weil beruhigender Aufenthaltsort, der mir, wie ich heute weiß, viele der gravierenden„normalen“ideologischen und emotionalen Vergiftungen erspart hat, welche viele andere Nachkriegskinder erfahren haben. Da ich mich bereits frühzeitig daran gewöhnt hatte, meinen Tagesablauf weitestgehend selbständig zu gestalten, konnte ich zudem relativ stabile Freundschaften mit anderen Kindern aufbauen und dadurch eine relative soziale Befriedigung durch empathische Beziehungen finden.

Wie viel diese besondere konstruktive Flucht aus der Kultur wert war, ist mir erst im Lauf der Zeit klar geworden, da ich, wie viele Kinder noch heute, in die verlockende Falle eines scheinbaren religiösen Trostes geraten bin. Dadurch wurde auch bei mir eineübernatürliche Sehnsucht nach einem Paradies bis ins Haltlose forciert. Dies hat bei mir immer wieder zu einer Weichheit des Gemüts durch eine Anfälligkeit für ein von Jammer begleitetes Selbstmitleid geführt. Wie ich heute weiß, kann ein solcher Jammer die davon Betroffenen unfähig machen, ein ausgewogenes natürliches Leben zu führen.

Bereits mit 12 Jahren begann ich damit, das für mich rätselhafte Kulturleben zu studieren, das ebenso grausam wie kitschig sein konnte und stets in einem künstlichen Rausch desÜbernatürlichen, des Sensationellen und der Unerträglichkeit zu baden schien. Heute ist mir klar, dass sich diese seltsame Welt eines künstlich verabsolutierten Scheinlebens dadurch auszeichnet, dass es gerade nicht natürlich, sondern stets zwanghaftübernatürlich ausfällt. Dies ist Fluch und Segen aller heutigen Menschen zugleich, da der Mensch seine eingeborene relative Sozialnatur innerhalb einer solchen Kultur nur bedingt oder in vielen Fällen gar nicht verwirklichen kann. Dies ist der eigentliche, stets zu hohe Preis der traditionellen Standeskultur, der gegenwärtig immer höher wird und für viele Menschen bereits so hoch ist, dass man ihn nicht mehr mit einem inneren Frieden und Wohlwollen hinnehmen kann.

Aus diesen Gründen heraus wurde es wie von selbst zu einer natürlichen Aufgabe für mich, auf diese fundamentalen Missverhältnisse und Irritationen in der Kultur und auf die sich daraus für den Menschen ergebenden Beziehungs- und Organisationsschwierigkeiten hinzuweisen.



Leseranfragen:

Wolfgang Hauke
E-Mail: culture-transformation(at)mailbox.org
https://www.die-verwandlung-der-standeskultur.de/



PresseKontakt / Agentur:

Wolfgang Hauke
Holzbachtal 200
75334 Straubenhardt
Tel. 015731107697
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Bereitgestellt von Benutzer: Wolf-Hauk
Datum: 24.07.2026 - 13:42 Uhr
Sprache: Deutsch
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