InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Schluss mit ausgesetzten Tieren, illegalem Welpenhandel undüberfüllten Tierheimen

ID: 2263643

ÖDP will rasche Umsetzung der europäischen Regelungen in Deutschland


(IINews) - (Brüssel/Berlin/Würzburg) - Illegaler Welpenhandel, ausgesetzte Tiere und überfüllte Tierheime sind kein Randproblem. In der Europäischen Union leben mehr als 72 Millionen Hunde und über 83 Millionen Katzen- insgesamt mehr als 155 Millionen Tiere. Gleichzeitig werden jedes Jahr Hundeund Katzen im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro gehandelt. Die Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei), Manuela Ripa konnte als Berichterstatterin im Umweltausschuss im Europäischen Parlament maßgeblich dazu beitragen, dass künftig alle Hunde und Katzen mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in einer Datenbank registriert werden müssen.

Rund 60 % der Halterinnen und Halter kaufen ihr Tier inzwischenüber das Internet. Genau dort blüht jedoch auch der illegale Welpenhandel, weil Herkunft und Identität der Tiere oft kaum überprüfbar sind. Viele Welpen werden zu früh von ihren Muttertieren getrennt, ohne ausreichenden Impfschutz transportiert und unter schlechten Bedingungen verkauft. Wenn solche Tiere beschlagnahmt werden, müssen Tierheime ihre Versorgung übernehmen – häufig über Wochen oder Monate.

Auch bei entlaufenen oder ausgesetzten Tieren fehlt oft die Möglichkeit, die Halterinnen und Halter festzustellen. Besonders viele Katzen sind zwar gechippt, aber nicht registriert – oder überhaupt nicht gekennzeichnet. Dann bleiben die Tierheime auf der Betreuung sitzen. Die Kosten tragen in vielen Fällen die Kommunen und damit letztlich die Steuerzahler.
Genau hier setzt die neue europäische Regelung an. Manuela Ripa (MdEP/ÖDP) trug als Berichterstatterin im Umweltausschuss im Europäischen Parlament maßgeblich dazu bei, dass künftig alle Hunde und Katzen mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in einer Datenbank registriert werden müssen. Diese Kombination ist entscheidend: Ein Chip allein reicht nicht. Erst durch die Registrierung kann festgestellt werden, wem ein Tier gehört und woher es stammt.





Damit wird der illegale Handel deutlich erschwert. Händler können die Herkunft der Tiere nicht mehr so leicht verschleiern. Ausgesetzte oder entlaufene Tiere können schneller zurückgebracht werden. Tierheime werden entlastet, weil Tiere nicht unnötig lange versorgt werden müssen. Auch Kommunen sparen Kosten. Und das ist bitter nötig. Denn die Lage der Tierheime in Deutschland ist dramatisch. Tierheimen arbeiten bereits an ihrer Kapazitätsgrenze. Viele Tierheime sind sogar voll oder überfüllt und müssen Tiere abweisen. Gleichzeitig übernehmen Tierheime jedes Jahr Hunderttausende Fundtiere sowie Tiere aus Beschlagnahmungen des illegalen Welpenhandels. Obwohl sie damit eine wichtige Aufgabe der Kommunen erfüllen, bleiben sie häufig auf einen großen Teil der Kosten sitzen.

Dass diese Regelung auch dank derÖDP auf europäischer Ebene erreicht wurde, ist ein großer Erfolg. Doch die vorgesehenen Übergangsfristen sind lang. Bis die Pflicht überall vollständig gilt, können noch viele Jahre vergehen - bis zu 15 Jahren. Deutschland muss diese Fristen nicht ausschöpfen, sondern kann die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht früher einführen.
Der Erfolg aus Brüssel soll jetzt auch in Deutschland wirksam werden. Nicht irgendwann, sondern so früh wie möglich. Denn jedes weitere Jahr ohne eine verbindliche Kennzeichnung und Registrierung bedeutet mehr illegalen Tierhandel, mehr Leid für Hunde und Katzen, mehr Belastung für Tierheime und höhere Kosten für die Allgemeinheit. Tierheime und Tierschutzorganisationen unterstützen die Aktion ausdrücklich.

Genau deshalb fordert dieÖDP mit einer Petition die Bundesregierung auf, die EU-Regelungen rasch umzusetzen

Wer die Petition unterstützt, fordert keine unnötige Bürokratie. Gefordert wird eine einfache, wirksame und längst überfällige Maßnahme, die Tiere schützt, Verantwortlichkeiten klärt und öffentliche Kassen entlastet.

Link zur Petition: www.openpetition.org/wwkst




Nähere Informationen zur neuen EU-Gesetzgebung: https://cats-and-dogs-act.eu/


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

DieÖkologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. DieÖDP hat derzeit bundesweit ca. 7000 Mitglieder undüber 520 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt 18 Bürgermeister und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.



Wer wir sind ...

In derÖkologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz„Mensch vor Profit“steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wirökonomische,ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.




Leseranfragen:

Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Bundesverband

Pommergasse 1 | 97070 Würzburg | Deutschland | +49 931 40486 0 | info(at)oedp.de | www.oedp.de



PresseKontakt / Agentur:

Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Bundesverband

Pommergasse 1
97070 Würzburg

Gerd Pfitzenmaier
ÖDP-Pressestelle
presse(at)oedp.de
Telefon: 0172-9225161



drucken  als PDF  an Freund senden  Zahl der Beschäftigten mit Schwerbehinderung auf 1,14 Millionen gestiegen // BA-Presseinfo Nr.28 Ein Fraktionschef muss auch mal widersprechen können
Bereitgestellt von Benutzer: OEDP-NRW
Datum: 22.07.2026 - 16:42 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2263643
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 24.07.2026

Dieser Fachartikel wurde bisher 1 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Schluss mit ausgesetzten Tieren, illegalem Welpenhandel undüberfüllten Tierheimen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

OEDP-NRW (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

EU-Abgeordnete Ripa zur Reform des EU-Emissionshandels ...

(Brüssel/Würzburg/Berlin) - Die Europäische Kommission hat heute ihren Vorschlag zur Weiterentwicklung des EU-Emissionshandelssystems (EU ETS) vorgestellt. Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) warnt davor, die Wettbewerbsfähig ...

Digitalisierung und KI ...

(Würzburg/Mainz) – Es vergeht mittlerweile kaum mehr ein Tag ohne Neuigkeiten zu künstlicher Intelligenz (KI). Von einer Machtübernahme der Computer und vor einer Auslöschung der Menschheit wird gewarnt. Die Zeitschrift „ÖkologiePolitik“ s ...

Alle Meldungen von OEDP-NRW



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.302
Registriert Heute: 1
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 52


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.