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Deutsche Umwelthilfe stoppt Greenwashing von Red Bull und fordert ehrliche Klimaschutzmaßnahmen wie Umstieg auf Mehrweg

ID: 2263527

(ots) -
- Red Bull hat gegenüber der DUH eine außergerichtliche Unterlassungserklärung abgegeben und wird zukünftig seine bisherige Werbeaussage von"Netto-Null-Emissionen bis 2040"unterlassen
- Der Brause-Weltkonzern hatte nicht nachvollziehbar angegeben, mit welchen Maßnahmen dieses Zukunftsversprechen konkret erreicht werden soll
- DUH fordert Red Bull dazu auf, seine auf Getränke-Einwegdosen ausgerichtete Produktpolitik hin zu einer konsequenten Mehrweg-Abfüllung zu ändern und so wirksame Beiträge zum Klimaschutz zu leisten

Red Bull hat sich gegenüber der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Rahmen einer außergerichtlich erzielten Einigung dazu verpflichtet, den irreführenden Werbeclaim von"Netto-Null-Emissionen bis 2040"zukünftig zu unterlassen. Die DUH hatte dem Brause-Weltkonzern Verbrauchertäuschung durch dieses intransparente Zukunftsversprechen und das gleichzeitige Festhalten an unökologischen Einweg-Dosen vorgeworfen und die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung gefordert. Dem ist die Red Bull Germany GmbH&Co. KG nun nachgekommen.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH:"Red Bull definiert sichüber in Aluminium-Dosen abgefüllte Limonade, schrille Inszenierungen und umweltbelastendes Marketing. Doch anstatt unnötige Umweltbelastungen zu vermeiden, täuscht Red Bull Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem dreisten Werbeversprechen von"Netto-Null-Emissionen bis 2040". Dieses Greenwashing haben wir erfolgreich gestoppt. Derösterreichische Brause-Weltkonzern steht mit seinem Markenkern der Grenzüberwindung, des Höher, Schneller, Weiter - egal ob mit seinen eigenen Formel-1-Rennställen oder der eigenen Flugzeugflotte - und mit seinen Aluminiumdosen für das Gegenteil von Nachhaltigkeit."

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH:"Während die EU von allen Mitgliedsstaaten eine Mehrweg-Mindestquote fordert, plant Red Bull ein neues Dosenwerk in Brandenburg. Die Einweg-Aludose zählt zu den klimaschädlichsten Getränkeverpackungen: Der hohe Energieverbrauch bei Herstellung und Recycling sowie der Einsatz von Neumaterial und Kunststoffbeschichtungen im Doseninneren machen sie zu einem gravierenden Umwelt- und Klimaproblem. Jetzt auf den Bau eines Dosenwerks zu setzen, konterkariert echten Umwelt- und Klimaschutz. Im Fall von Red Bull ist der Umstieg auf klimafreundliche Mehrweg-Getränkeverpackungen zwingend, wenn sie es mit ihrem ökologischen Anspruch wirklich ernst meinen."





Agnes Sauter, LeiterinÖkologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung bei der DUH:"Red Bull ist mit seinem vollmundigen Zukunftsversprechen zurückgerudert: Das Unternehmen hat sich gegenüber der DUH dazu verpflichtet, künftig keine grünen Werbeversprechen mehr zu verbreiten, die sich nicht nachvollziehbar belegen lassen. Unternehmen verschaffen sich mit diesen Zukunftsversprechen schon heute ein grünes Image, Maßnahmen, diese Ziele zu erreichen, finden aber erst - wenn überhaupt - in der Zukunft statt. Wir behalten die weitere Kommunikation des Unternehmens im Blick."

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
resch(at)duh.de, 0171 3649170

Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin
metz(at)duh.de, 0170 7686923

Agnes Sauter, LeiterinÖkologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung
sauter(at)duh.de, 0175 5724833

DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse(at)duh.de

www.duh.de


Original-Contentvon: Deutsche Umwelthilfe e.V.,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 22.07.2026 - 10:30 Uhr
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