Finanzbildung beginnt nicht mit Produkten, sondern vielmehr mit Verständnis
Warum Banken die Generation Z heute anders begleiten müssen als jede Generation zuvor

(PresseBox) - Die Diskussionüber die finanzielle Zukunft junger Menschen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der aktuelle Beitrag von Simon Schnetzer verdeutlicht einmal mehr, dass Geld für die Generation Z längst kein Randthema mehr ist. Vielmehr beschäftigen sich junge Menschen intensiv mit finanzieller Sicherheit, Vermögensaufbau und ihrer Altersvorsorge und gleichzeitig fühlen sie sich häufig unzureichend vorbereitet. Besonders auffällig ist der Wunsch nach deutlich mehr Finanzkompetenz und einer besseren Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge bereits in jungen Jahren.
Diese Erkenntnisse decken sich in bemerkenswerter Weise mit den Ergebnissen unserer eigenen NextGen-Studie. Auch wir beobachten seit Jahren, dass junge Erwachsene keineswegs desinteressiert an Finanzthemen sind. Im Gegenteil: Das Interesse ist vorhanden, aber häufig fehlt jedoch die Orientierung. Genau darin liegt eine der größten Chancen für Banken und Sparkassen.
Junge Menschen wollen verstehen
Über viele Jahre wurde häufig angenommen, die Generation Z wünsche ausschließlich digitale Selbstbedienungslösungen. Unsere Untersuchungen zeigen jedoch ein differenzierteres Bild. Digitale Angebote werden selbstverständlich erwartet. Sobald es jedoch um größere finanzielle Entscheidungen wie Vermögensaufbau, Immobilienfinanzierung oder insbesondere Altersvorsorge geht, wächst der Wunsch nach persönlicher Einordnung erheblich. Die eigentliche Herausforderung besteht deshalb nicht darin, möglichst viele Produkte anzubieten. Entscheidend wird vielmehr die Fähigkeit sein, komplexe finanzielle Zusammenhänge verständlich zu erklären. Beratung entwickelt sich damit zunehmend von einer Produktpräsentation hin zu einer Bildungsleistung.
Finanzbildung wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil
Während sich viele Institute weiterhin intensiv mit Digitalisierung beschäftigen, entsteht gleichzeitig ein neues Differenzierungsmerkmal. Die Banken, die Finanzbildung konsequent in ihre Kundenstrategie integrieren, werden künftig deutlich stärker wahrgenommen werden als Institute, die ausschließlich ihre Produktwelt digitalisieren.
Denn Wissen schafft Vertrauen. Vertrauen schafft Beratungsbereitschaft. Und Beratungsbereitschaft bildet wiederum die Grundlage langfristiger Kundenbeziehungen.
Gerade im Bereich der Altersvorsorge wird diese Entwicklung besonders sichtbar. Junge Menschen wissen heute, dass sie sich zunehmend selbst um ihre finanzielle Zukunft kümmern müssen. Gleichzeitig fühlen sich viele mit der Vielzahl an Informationen, Medienberichten und digitalen Angeboten überfordert.
Die Qualität der Gesprächseröffnung entscheidet über den weiteren Beratungsverlauf
Unsere eigenen Untersuchungen zeigen seit Jahren, dass erfolgreiche Beratung nicht erst mit einer Produktempfehlung beginnt. Sie beginnt bereits in den ersten Gesprächsminuten.
Deshalb haben wir im Rahmen unserer NextGen-Arbeiten einen neuen Prozess zur Gesprächseröffnung entwickelt. Ziel ist es, junge Kundinnen und Kunden zunächst über ihre Lebensziele, Wünsche und Zukunftsvorstellungen abzuholen, bevor konkrete Finanzlösungen diskutiert werden. Wer zunächst Verständnis schafft, schafft anschließend auch Vertrauen. Gerade Themen wie finanzielle Unabhängigkeit, Vermögensbildung oder Altersvorsorge lassen sich auf diese Weise wesentlich authentischer und erfolgreicher ansprechen.
FEMI: Finanzbildung endlich messbar machen
Aus denselbenÜberlegungen heraus entwickeln wir aktuell den Financial Education Measurement Index (FEMI). Er verfolgt ein klares Ziel: Finanzbildung soll nicht länger nur ein abstrakter Begriff bleiben, sondern messbar werden.
Mit FEMI untersuchen wir unter anderem,
wie sichtbar Banken mit Finanzbildungsangeboten sind,
welche Inhalte tatsächlich einen Mehrwert bieten,
wie zielgruppengerecht diese aufbereitet werden,
wie authentisch Institute kommunizieren,
und welchen konkreten Beitrag Banken zur finanziellen Kompetenz ihrer Kundinnen und Kunden leisten.
Damit entsteht erstmals ein objektiver Benchmark für Finanzbildung im deutschen Bankenmarkt.
Altersvorsorge wird zum neuen Qualitätstest für Banken
Die Ergebnisse von Simon Schnetzer unterstreichen zudem eindrucksvoll, warum wir unseren Banken-Test„BESTE BANK vor Ort 2027“ inhaltlich deutlich stärker auf das Thema Altersvorsorge ausrichten. Die Rentenlücke entwickelt sich zunehmend zu einer der größten finanziellen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Wer junge Menschen frühzeitig verständlich begleitet, unterschiedliche Vorsorgestrategien erklärt und individuelle Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, leistet weit mehr als klassische Finanzberatung.
Erübernimmt gesellschaftliche Verantwortung. Genau diese Beratungsqualität möchten wir künftig noch stärker sichtbar machen.
Beratung bleibt der entscheidende Vertrauensfaktor
Künstliche Intelligenz, Vergleichsportale und soziale Medien verändern den Zugang zu Finanzinformationen grundlegend. Doch Informationen allein schaffen noch keine guten Entscheidungen.
Sie müssen eingeordnet, priorisiert und auf die individuelle Lebenssituation übertragen werden. Gerade hier liegt die eigentliche Stärke persönlicher Beratung. Die Zukunft erfolgreicher Banken wird deshalb nicht ausschließlich digital sein. Sie wird digital unterstützt, aber menschlicherklärt.
Fazit: Die Zukunft gehört den Banken, die Bildung und Beratung verbinden
Der Beitrag von Simon Schnetzer macht deutlich, dass junge Menschen keineswegs das Interesse an Finanzthemen verloren haben. Sie wünschen sich vielmehr Orientierung, Transparenz und verständliche Unterstützung. Für Banken eröffnet sich daraus eine große Chance. Wer Finanzbildung als festen Bestandteil seiner Beratungsstrategie versteht, wer Altersvorsorge frühzeitig verständlich vermittelt und wer jungeMenschen auf Augenhöhe begleitet, wird langfristig Vertrauen gewinnen.
Unsere aktuellen Studien, der Financial Education Measurement Index (FEMI) sowie die Neuausrichtung des Banken-Tests„BESTE BANK vor Ort 2027“ verfolgen genau dieses Ziel: Beratungsqualität dort sichtbar zu machen, wo sie den größten Unterschied macht. Bei der Fähigkeit, Menschen zu besseren finanziellen Entscheidungen zu befähigen.
Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH zählt zu den führenden unabhängigen Testinstituten für Beratungsqualität und Kundenorientierung in der deutschen Finanzbranche. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen wissenschaftlich fundierte Analysen, Praxistests und Studien zu den Themen Beratung, Service, Digitalisierung, Baufinanzierung, Vermögensberatung, Finanzbildung und Kundenerlebnis.
Mit ihren bundesweiten Testreihen wie„BESTE BANK vor Ort“, „SEHR GUT in der Baufinanzierung“, den Private-Banking-Tests sowie den NextGen-Analysen untersucht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung jährlich mehrere tausend Kundenkontakte und digitale Berührungspunkte. Die gewonnenen Erkenntnisse dienensowohl Verbrauchern als Orientierungshilfe als auch Finanzinstituten als Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Beratungs- und Servicequalität.
Darüber hinaus veröffentlicht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung regelmäßig Fachbeiträge, Studien und Marktanalysen zu aktuellen Entwicklungen im Banking und engagiert sich insbesondere für die Stärkung der Finanzbildung sowie die Förderung einer kundenorientierten Beratungskultur.
Getreu dem Unternehmensmotto„Weil wir Qualität prüfen.“ verfolgt sie das Ziel, Qualität sichtbar, vergleichbar und nachhaltig wirksam zu machen.
Die Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH zählt zu den führenden unabhängigen Testinstituten für Beratungsqualität und Kundenorientierung in der deutschen Finanzbranche. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen wissenschaftlich fundierte Analysen, Praxistests und Studien zu den Themen Beratung, Service, Digitalisierung, Baufinanzierung, Vermögensberatung, Finanzbildung und Kundenerlebnis.
Mit ihren bundesweiten Testreihen wie„BESTE BANK vor Ort“,„SEHR GUT in der Baufinanzierung“, den Private-Banking-Tests sowie den NextGen-Analysen untersucht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung jährlich mehrere tausend Kundenkontakte und digitale Berührungspunkte. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen sowohl Verbrauchern als Orientierungshilfe als auch Finanzinstituten als Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Beratungs- und Servicequalität.
Darüber hinaus veröffentlicht die Gesellschaft für Qualitätsprüfung regelmäßig Fachbeiträge, Studien und Marktanalysen zu aktuellen Entwicklungen im Banking und engagiert sich insbesondere für die Stärkung der Finanzbildung sowie die Förderung einer kundenorientierten Beratungskultur.
Getreu dem Unternehmensmotto„Weil wir Qualität prüfen.“verfolgt sie das Ziel, Qualität sichtbar, vergleichbar und nachhaltig wirksam zu machen.
Datum: 21.07.2026 - 07:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2263184
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Kai Fürderer
Stadt:
Herrsching
Telefon: +49 (8152) 3961697
Kategorie:
Finanzen
Dieser Fachartikel wurde bisher 9 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Finanzbildung beginnt nicht mit Produkten, sondern vielmehr mit Verständnis"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




