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Wenn Ergonomie mehr leistet als Komfort: Wie LIPA mit Treston inklusive Arbeitsplätze in der Produktion realisiert

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(PresseBox) - Fachkräftemangel, hohe Qualitätsansprüche und der Wunsch, auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine echte berufliche Perspektive zu bieten – LIPA Lichtpartner GmbH stellte sich gleich mehreren Herausforderungen gleichzeitig. Die Lösung lag in einer konsequent ergonomisch gedachten Arbeitsplatzgestaltung, umgesetzt gemeinsam mit Treston.

Ein Unternehmen, das neue Wege geht

LIPA Lichtpartner GmbH wurde 2018 in Dornburg gegründet und hat sich auf die Entwicklung und Realisierung energieeffizienter Beleuchtungskonzepte spezialisiert. In der Fertigung zählen Präzision und Verlässlichkeit – jeder Handgriff, jeder Ablauf muss sitzen. Gleichzeitig spürt auch LIPA den Druck des wachsenden Fachkräftemangels, der viele Produktionsbetriebe vor ernsthafte Herausforderungen stellt.

Doch statt sich allein auf den klassischen Arbeitsmarkt zu verlassen, entschied sich Geschäftsführer Christian Kegler für einen anderen Ansatz: LIPA sollte gezielt auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen in die Produktion integrieren – nicht als Kompromiss, sondern als gezielte unternehmerische Strategie. Unterstützt wurde dieses Vorhaben durch das Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen, der mit Beratung und gezielter Förderung zur Seite stand.

Mit dem Neubau des Unternehmensstandorts im Jahr 2021 ergab sich die ideale Gelegenheit, diese Vision von Anfang an in die Gestaltung der Arbeitsumgebung einzuschreiben– nicht nachträglich angepasst, sondern von Grund auf durchdacht. 

„Für uns war es eine klare Entscheidung: Wir wollten nicht nur dem Fachkräftemangel begegnen, sondern gleichzeitig Menschen eine echte Perspektive im Arbeitsleben bieten", sagt Christian Kegler, Geschäftsführer LIPA Lichtpartner.

Arbeitsplätze, die sich dem Menschen anpassen – nicht umgekehrt

Die Anforderungen an die neuen Arbeitsplätze waren klar: Sie mussten präzises Arbeiten in der Fertigung ermöglichen, sich individuell an sehr unterschiedliche körperliche Voraussetzungen anpassen lassen und langfristig eine stabile, sichere Produktion gewährleisten. Dabei durfte die Ergonomie nicht auf Kosten der Produktivität gehen – ein Anspruch, der die Auswahl des richtigen Partners entscheidend machte.





Gesucht wurde kein Standardprogramm von der Stange, sondern eine durchdachte, modulare Lösung, die mit den Anforderungen wachsen kann und sich bei Bedarf jederzeit weiterentwickeln lässt. 

„Unser Ziel war es, eine Lösung zu schaffen, die sowohl den ergonomischen Anforderungen als auch den Abläufen in der Produktion gerecht wird – und dabei genügend Flexibilität bietet, um langfristig mit dem Unternehmen mitzuwachsen“, sagt Projektverantwortlicher Martin Wetzler von Treston Deutschland, der das Projekt gemeinsam mit LIPA umgesetzt hat.

Modulare Treston-Arbeitsplatzsysteme für individuelle Bedürfnisse

Gemeinsam mit Treston entwickelte LIPA eine Arbeitsplatzlösung, die Flexibilität und Funktionalität auf einem hohen Niveau vereint. Im Mittelpunkt steht der elektrisch höhenverstellbare Treston Concept-Arbeitstisch, der es ermöglicht, jeden Arbeitsplatz in Sekundenschnelle exakt auf den jeweiligen Mitarbeiter einzustellen – ob im Sitzen oder im Stehen, ob mit oder ohne körperliche Einschränkung.

Ergänzt werden die Arbeitstische durch ein abgestimmtes Zubehörprogramm, das die Arbeitsplätze funktional vervollständigt und gleichzeitig für sichere, geordnete Arbeitsbedingungen sorgt: 

Concept-Arbeitstisch, elektrisch höhenverstellbar

Energieleisten für integrierte Stromversorgung am Arbeitsplatz

ESD-Matten für elektrostatisch sichere Tischplatten

Schubladenblöcke für ergonomische Werkzeug- und Materialorganisation

Ergonomische Arbeitsstühle

Industrie Multiwagen als ergonomische Arbeitsstation

Das Ergebnis ist ein durchgängig abgestimmtes System, das nicht nur die ergonomischen Anforderungen erfüllt, sondern auch den hohen Qualitäts- und Präzisionsansprüchen in der Beleuchtungsfertigung gerecht wird. Jeder Arbeitsplatz lässt sich dabei unabhängig von den anderen konfigurieren – so entstehen individuelle Lösungen innerhalb eines einheitlichen Systemrahmens.

Die Beratung für leidensgerechte Arbeitsplätze war exakt auf unsere Anforderungen abgestimmt. Die Zusammenarbeit mit Herrn Wetzler war von Anfang an partnerschaftlich und lösungsorientiert." Katharina Burbach, LIPA Lichtpartner.

Stabile Produktion, zufriedene Mitarbeiter– und ein Modell mit Vorbildcharakter

Die individuell konfigurierten Arbeitsplätze leisten bei LIPA genau das, was sie sollen: Sie ermöglichen es, Mitarbeiter mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen dauerhaft und gleichwertig in den Produktionsprozess einzubinden. Belastungsarme Abläufe, sichere Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit, jeden Arbeitsplatz jederzeit neu einzustellen, schaffen eine Grundlage, auf der Menschen langfristig und mit Freude arbeiten können.

Dabei bleibt die Produktionsleistung stabil– ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, das auf höchste Präzision angewiesen ist. Ergonomie und Effizienz schließen sich hier nicht aus, sondern bedingen einander. 

Für LIPA ist das Projekt zugleich ein Beleg dafür, dass unternehmerisches Handeln und soziale Verantwortung kein Widerspruch sind. Wer Arbeitsplätze so gestaltet, dass sie wirklich zu den Menschen passen, die dort arbeiten, gewinnt auf mehreren Ebenen: in der Mitarbeiterzufriedenheit, in derQualität und letztlich in der Attraktivität als Arbeitgeber.

Fazit

Das Beispiel LIPA zeigt eindrücklich, wie viel Potenzial in einer konsequent ergonomisch gedachten Arbeitsplatzgestaltung steckt. Mit den modularen Arbeitssystemen von Treston gelingt es, wirtschaftliche Anforderungen und individuelle Bedürfnisse in Einklang zu bringen – und damit nicht nur Prozesse, sondern auch Menschen zu stärken.

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Datum: 16.07.2026 - 10:44 Uhr
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Industrietechnik



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