Glaukom-Vorsorge wird gerade von jüngeren Patienten sehr unterschätzt
Selbsthilfeinitiative:„Der Grüne Star ist eine altersunabhängige Erkrankung!“

(IINews) - Weiterhin gilt die Vorsorge zum„Grünen Star“ als eine „Individuelle Gesundheitsleistung“ (IGeL) – und muss daher selbst bezahlt werden. Nachdem die gesetzlichen Kranken die Kosten nicht übernehmen, wird das Angebot zur Prävention bei Augenärzten auch nur schleppend angenommen und vergleichsweise selten nachgefragt – obwohl die Untersuchung im Zweifel vor einer fortschreitenden Sehbehinderung und möglichen Erblindung schützen kann. Hierauf macht die Selbsthilfeinitiative zu Glaukom und Papillenanomalien aktuell aufmerksam. Wie deren Leiter, Dennis Riehle (Konstanz), entsprechend mitteilt, sei es eine sinnvolle Investition, den Augendruck messen zu lassen und dies mit einer Betrachtung des Augenhintergrundes zu verbinden.
Er erklärt: „Dadurch ergibt sich ein Gesamtbild, das das Vorliegen beginnender Sehnervenschädigungen relativ sicher bestätigen kann. Zwar muss nicht jeder erhöhte Innendruck des Auges sogleich zu einem Schaden an den Nervenfasern führen. Und auch ohne erhöhten Druck kann ein Glaukomvorliegen. Deshalb ist es so wichtig, Papille und Sehnerv durch augenärztliche Inspektion begutachten zu lassen und im Zusammenspiel mit der Augendruckmessung zusammenfassend zu werten. Wenn hierbei noch keine endgültige Aussage getroffen werden kann, ist eine Aufnahme des Sehnervens durch OCT/HRT-Untersuchung mit Vermessung und Verlaufskontrolle anzuraten. Das lohnt sich allemal, wenn man in der Folge den Grünen Star frühzeitig therapieren kann“.
Der 41-Jährige erkrankte 2010 am Glaukom – und wäre ohne Vorsorgeuntersuchung nicht so schnell behandelt worden: „Bis heute hält sich die häufige Verwechslung zwischen Grünem und Grauem Star. Erster ist eben keine reine Alterserkrankung, auch wenn das Risiko für eine Erkrankung im Laufe des Lebens steigt. Aber bereits Kinder können vom Absterben der Nervenfasern im Auge betroffen sein und können durch eine zunächst kaum wahrnehmbare Einengung des Gesichtsfeldes in Sehkraft und den Blickwinkel eingeschränkt werden. Einmal verloren gegangene Strukturen können nicht wiederhergestellt werden, weshalb es frühzeitig eine Intervention durch den Druck senkende Tropfen oder eine Operation beziehungsweise Laser-Eingriff zum besseren Abfluss von Kammerwasser bedarf“, erläutert Riehle.
Man könne die Erkrankung durch regelmäßige Kontrollen und eine fortlaufende Therapie gut in Schach halten und so das Voranschreiten mit vergleichsweise geringem Aufwand stark verlangsamen. „Daher sollten auch jüngere Menschen die Vorsorge in Anspruch nehmen und gerade bei Vorbelastungenin der Familie, Blutdruckschwankungen, Kopfschmerzen, Stoffwechselerkrankungen, ausgeprägter Kurz- oder Weitsichtigkeit, Schlafstörungen und hormonellen Dysbalancen rasch zur ophthalmologischen Untersuchung gehen – denn das Glaukom verläuft lange ohne erkennbare Einschränkung, Schmerzen oder Auffälligkeiten, weshalb es auch als besonders tückisch anzusehen ist“. Daneben rät die Selbsthilfeinitiative, nach der Diagnose im Zweifel auch Hilfe bei Orthoptisten zu beanspruchen, um im Alltag und gerade im Verkehr mit der eingeschränkten Blickweite bewusst umzugehenund sich mit Tipps und Kniffen vor etwaigen Gefahren zu schützen.
Die kostenlose Beratung der Selbsthilfeinitiative istüberregional für Betroffene, Angehörige und Fachleute unter www.dennis-riehle.de erreichbar.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Portal veröffentlicht Nachrichten, Pressemitteilungen und Informationen von undüber den Konstanzer Autor, Journalisten und Berater Dennis Riehle.
Das ehrenamtliche Büro fürÖffentlichkeitsarbeit unterstützt gemeinnützige Vereine und Initiativen in der Pressearbeit, Kommunikation und im Marketing. Es wird vom Konstanzer Journalisten Dennis Riehle geleitet.
Die vorliegende Pressemitteilung darf - auch auszugsweise - mit Quellenangabe und unter Wahrung des Sinngehaltes veröffentlicht und verbreitet werden.
Ehrenamtliches Büro
für Presse- undÖffentlichkeitsarbeit
Dennis Riehle
Martin-Schleyer-Str. 27
78465 Konstanz
Deutschland
Dennis Riehle
Tel.: 07531/955401
Mobil: 0179/7945412
E-Mail: info(at)dennis-riehle.de
Web: www.dennis-riehle.de
Datum: 11.07.2026 - 04:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2261686
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dennis Riehle
Stadt:
Konstanz
Telefon: 07531/955401
Kategorie:
Gesundheit & Medizin
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 11.07.2026
Dieser Fachartikel wurde bisher 53 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Glaukom-Vorsorge wird gerade von jüngeren Patienten sehr unterschätzt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ehrenamtliches Büro für Presse- undÖffentlichkeitsarbeit - Dennis Riehle (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




