Finanzwissen in Europa: Zwei Drittel fühlen sich gut informiert

(ots) - Eine repräsentative, länderübergreifende Studie der Boerse Stuttgart Group gibt Aufschluss über Einstellungen und Entscheidungsfaktoren bei Finanzen und Investments. 65 Prozent der Befragten geben an, zu Finanzthemen sehr gut oder gut informiert zu sein. Der Anteil der gut Informierten liegt beijungen Erwachsenen von 18 bis 29 Jahren mit 69 Prozent deutlich über dem Durchschnitt, bei der älteren Generation der 60- bis 70-Jährigen mit 61 Prozent deutlich darunter. In Deutschland fühlen sich 68 Prozent der Befragten finanziell gut gebildet - dann folgen Spanien mit 67 Prozent, Italien mit 63 Prozent und Frankreich mit 57 Prozent. An der Befragung zur Studie nahmen 6.000 Personen aus den vier Ländern teil.
Bei den genutzten Informationsquellen für Finanz- und Investmententscheidungen liegen neben dem Internet mit 37 Prozent das persönliche Umfeld - Partner, Familie und Freunde - mit 36 Prozent und im Finanzbereich tätige Personen mit 33 Prozent vorn. Künstliche Intelligenz wird in Spanien am intensivsten genutzt, 19 Prozent greifen dort auf KI-Tools zurück. In Deutschland nutzen dagegen nur 11 Prozent KI als Quelle. Das höchste Vertrauen unter den Informationsquellen genießen im Finanzbereich tätige Personen und damit die Finanzinstitute, für die sie arbeiten. Ihren Informationen vertrauen 76 Prozent der Befragten.
Finanzinstitute stehen nicht nur als vertrauenswürdige Informationsquelle im Fokus. Die Studie gibt auch Aufschluss darüber, welche Services die Befragten in den kommenden drei Jahren von ihrer eigenen Bank erwarten. Personalisierte Investments werden mit 37 Prozent am häufigsten genannt, dahinter folgt die Integration von KI in die Finanzberatung mit 24 Prozent. Dabei ist ein breites Spektrum an Anlageklassen relevant. 42 Prozent der Befragten haben schon einmal in Aktien investiert, 38 Prozent in Investmentfonds und ETFs sowie je 30 Prozent in Anleihen und Edelmetalle.
"Unserer Studie zeigt, dass die Finanzkompetenz in Deutschland und Europa weiter gestärkt werden muss. Dabei spielen Finanzinstitute eine zentrale Rolle, denn sie genießen hohes Vertrauen als Informationsquelle. Neben Angeboten für Finanzbildung erwarten Anleger auch zukunftsweisende Services wie personalisierte Investments und KI-gestützte Beratung. Mit dieser Stoßrichtung können Finanzinstitute Kunden binden und die Entwicklung hin zu mehr selbstbestimmten, aktiven Anlegern in Europa unterstützen", sagt Dr. Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group.
Pressekontakt:
Boerse Stuttgart Group
presse(at)boerse-stuttgart.de
https://group.boerse-stuttgart.com
Original-Contentvon: Börse Stuttgart, übermittelt durch news aktuell
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.07.2026 - 12:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2260481
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Medien & Unterhaltung
Dieser Fachartikel wurde bisher 9 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Finanzwissen in Europa: Zwei Drittel fühlen sich gut informiert"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Börse Stuttgart (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




