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"Alles auf dem Zettel!"- mit cleverer Planung Lebensmittelabfälle vermeiden / Jetzt mitmachen und Aktionen für die Aktionswoche Zu gut für die Tonne! 2026 einreichen

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(ots) - Vom 29. September bis 6. Oktober laden das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und die Bundesländer wieder zur bundesweiten Aktionswoche Zu gut für die Tonne! ein. Vereine, Initiativen, Schulen, Kitas, Unternehmen und andere Interessierte können ab sofort Aktionen einreichen. Besonders im Fokus steht dieses Jahr die gut durchdachte Planung von Mahlzeiten und Einkäufen, aber auch Aktionen zu anderen Themen sind willkommen.

Mit der Aktionswoche möchte Zu gut für die Tonne! Verbraucherinnen und Verbraucher für das Thema Lebensmittelverschwendung sensibilisieren und die Wertschätzung für Lebensmittel steigern. Denn in privaten Haushalten fallen immer noch zu viele Lebensmittelabfälle an - im Durchschnitt 75 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Schon kleine Veränderungen im Alltag können hier viel bewirken und helfen, vermeidbare Abfälle zu reduzieren."Jeder Einkaufszettel, jeder Blick in den Kühlschrank und jede angeschnittene Paprika, die beim nächsten Kochen mitgedacht wird, rettet Lebensmittel. Mit der diesjährigen Aktionswoche wollen wir zeigen, wie einfach und wirkungsvoll eine gut durchdachte Planung im Alltag sein kann. Zu gut für die Tonne! bietet dafür zahlreicheInformationen und Tipps", sagt Janina Unger von der Koordinierungsstelle Zu gut für die Tonne!.

Motto 2026: Alles auf dem Zettel!

Die diesjährige Aktionswoche (https://www.zugutfuerdietonne.de/aktionswoche) Zu gut für die Tonne! rückt das Thema Planung in den Mittelpunkt. Das Motto"Alles auf dem Zettel"steht dabei nicht nur für den klassischen Einkaufszettel auf Papier oder die Einkaufsplanung über Apps. Es vermittelt auch, wie wichtig es ist, sich zuhause regelmäßig einen Überblick über die Vorräte zu verschaffen: Welche Lebensmittel sind bereits da? Was muss verbraucht werden? Was fehlt für diegeplanten Mahlzeiten? Wer das weiß, kauft gezielter ein und widersteht eher Spontankäufen, die später vielleicht im Müll landen."Alles auf dem Zettel"steht daher für einen bewussten und vorausschauenden Umgang mit Lebensmitteln - vom Einkauf bis zum Verwerten der Reste.





Aktionen werden auf einer Deutschlandkarte sichtbar

Die Aktionswoche Zu gut für die Tonne! lebt davon, dass sich deutschlandweit viele Engagierte beteiligen. Ob im Handel, an Schulen und Kitas, in Betriebskantinen, auf Vereinsveranstaltungen, an Infoständen in der Fußgängerzone oder im digitalen Raum - überall gibt es Möglichkeiten, Menschen auf das Thema Lebensmittelabfälle und den Wert von Lebensmitteln aufmerksam zu machen. Ab sofort können Vereine, Initiativen, Kommunen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und engagierte Einzelpersonen ihre Aktionen unkompliziert und kostenlos über ein Anmeldeformular bei Zu gut für die Tonne! einreichen. Vom Essens-Quiz über Koch-Workshops und Online-Seminare bis hin zu Schulprojekten und Schnippelpartys ist alles möglich.

Die eingereichten Beiträge werden auf der interaktiven Deutschlandkarte von Zu gut für die Tonne! veröffentlicht. So können sich Bürgerinnen und Bürger über die Angebote in ihrer Region informieren und bei Interesse teilnehmen. Für die Aktionen können verschiedene Materialien von Zu gut für die Tonne! genutzt und hier (https://www.ble-medienservice.de/aktionen/zgfdt.html) kostenlos bestellt werden. Einen Überblick über alle Angebote und Materialien von Zu gut für die Tonne! sowie Inspiration für die Aktionswoche finden alle, die eigene Aktionen anbieten wollen, auch im neu veröffentlichten Toolkit (https://www.zugutfuerdietonne.de/unsere-strategie/materialien/toolkit) zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung: Mehr bewirken mit Zu gut für die Tonne!.

Hintergrund

Die bundesweite Aktionswoche Zu gut für die Tonne! ist eine gemeinsame Initiative von Zu gut für die Tonne! und den Bundesländern. Sie startet immer am 29. September, dem internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung. 2026 findet sie bereits zum siebten Mal statt. Mehr Informationen sowie eine interaktive Deutschlandkarte mit allen angemeldeten Aktionen gibt es auf www.zugutfuerdietonne.de. Zudem kommuniziert Zu gut für die Tonne! in den sozialen Netzwerken unter den Hashtags #ZuGutFürDieTonne und #DeutschlandRettetLebensmittel.

Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette rund elf Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, rund 60 Prozent davon allein in Privathaushalten. Dazu zählt auch Unvermeidbares wie z.B. Obst- und Nussschalen, Kaffeesatz, Käserinde und Eierschalen. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher die vermeidbaren Lebensmittelabfälle reduzieren können, zeigt Zu gut für die Tonne! bereits seit 2012.

Zu gut für die Tonne! und die bundesweite Aktionswoche sind Teil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung des BMLEH. Mit der Nationalen Strategie adressiert das BMLEH neben den privaten Haushalten auch die Sektoren Primärproduktion, Verarbeitung, Groß- und Einzelhandelsowie Außer-Haus-Verpflegung. Ein Pakt gegen Lebensmittelverschwendung mit dem Handel und eine Zielvereinbarung für die Außer-Haus-Verpflegung wurden bereits geschlossen. Die sektorenübergreifende Kompetenzstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten (KLAV), die beider Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) eingerichtet wurde, bietet praxisnahe Informations- und Schulungsangebote besonders für Unternehmen am Anfang der Lebensmittelversorgungskette an und treibt den Dialog an den Schnittstellen zwischen den Sektoren voran.

Pressekontakt:

Koordinierungsstelle Zu gut für die Tonne!
kontakt(at)zugutfuerdietonne.de

Weitere Pressemitteilungen unter: https://www.presseportal.de/nr/151507


Original-Contentvon: Koordinierungsstelle Zu gut für die Tonne!, übermittelt durch news aktuell


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Datum: 02.07.2026 - 09:45 Uhr
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