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Trade-Based Money Laundering–Vertiefung: Seminar zu Red Flags, KYC- und KYT-Prozessen in der Praxis

ID: 2257855

Handelsbasierte Geldwäsche (Trade-Based Money Laundering, TBML) stellt Unternehmen, Banken und Compliance-Abteilungen vor wachsende Herausforderungen. Während regulatorische Anforderungen im Bereich Geldwäscheprävention kontinuierlich zunehmen, werden die Methoden krimineller Akteure zunehmend komplexer. Insbesondere grenzüberschreitende Handelsgeschäfte, verschachtelte Unternehmensstrukturen und schwer nachvollziehbare Waren- und Zahlungsströme erschweren die Identifikation verdächtiger Aktivitäten. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Fähigkeit, TBML-Risiken im Rahmen von KYC- (Know Your Customer) und KYT-Prozessen (Know Your Transaction) systematisch zu erkennen und zu bewerten, erheblich an Bedeutung. Das Seminar„Trade-Based Money Laundering–Vertiefung: Red Flags Handling in der Praxis“der Akademie Heidelberg widmet sich diesen Fragestellungen und vermittelt praxisorientierte Ansätze für die Umsetzung wirksamer Kontroll- und Präventionsmaßnahmen.


(IINews) - Handelsbasierte Geldwäsche als wachsendes Compliance-Risiko

TBML zählt zu den anspruchsvollsten Formen der Geldwäschebekämpfung, da illegale Finanzströme häufig durch scheinbar legitime Handelsaktivitäten verschleiert werden. Manipulierte Handelsrechnungen, unplausible Warenbewegungen oder die Nutzung komplexer Unternehmensnetzwerke erschweren die Aufdeckung entsprechender Sachverhalte.

Internationale Regulierungsinitiativen sowie die Erwartungen von Aufsichtsbehörden führen dazu, dass Unternehmen ihre Kontrollsysteme kontinuierlich weiterentwickeln müssen. Dabei stehen insbesondere risikobasierte Ansätze im Fokus, die eine gezielte Identifikation und Bewertung potenzieller Gefahren ermöglichen. Unternehmen sind zunehmend gefordert, bestehende KYC- und KYT-Prozesse um handelsspezifische Risikofaktoren zu erweitern und Verdachtsmomente frühzeitig zu erkennen.

Red Flags und risikobasierte Prüfprozesse gewinnen an Bedeutung

Die wirksame Bekämpfung von Trade-Based Money Laundering setzt voraus, dass Unternehmen typische Warnsignale erkennen und in ihre Prüfprozesse integrieren. Dabei spielen sowohl kundenbezogene als auch transaktionsbezogene Red Flags eine zentrale Rolle.

Zu den Herausforderungen zählen die Plausibilisierung von Handelsdokumenten, die Bewertung ungewöhnlicher Geschäftskonstellationen sowie die Analyse komplexer Zahlungsstrukturen. Gleichzeitig gewinnen Screening-Verfahren, öffentlich zugängliche Informationsquellen und das sogenannte „Follow the Money“-Prinzip an Bedeutung. Dieses verfolgt das Ziel, verdächtige Handels- und Zahlungsströme systematisch nachzuvollziehen und potenzielle Geldwäscheaktivitäten sichtbar zu machen. Darüber hinaus sind klare Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation sowie die Einbindung von Revision,Compliance und weiteren Kontrollfunktionen wesentliche Bestandteile eines wirksamen TBML-Risikomanagements.

Inhalte des Seminars




Im Seminar werden unter anderem folgende Themen behandelt:

- Unterschiede zwischen handelsbasierter und traditioneller Geldwäsche
- Optimierung bestehender KYC- und KYT-Prozesse hinsichtlich TBML-Risiken
- Identifikation und Bewertung unternehmens- und transaktionsspezifischer Red Flags
- Nachweise und Dokumente zur Plausibilisierung von Handelsgeschäften
- Anwendung des„Follow the Money“-Prinzips
- Implementierung von TBML-Anforderungen in Prozesse und Weisungen
- Rollen und Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation
- Zusammenarbeit mit interner und externer Revision sowie Aufsichtsbehörden
- Nutzung von Screening-Tools undöffentlich zugänglichen Datenquellen
- Internationale Aspekte, grenzüberschreitende Sachverhalte und Compliance-Strategien
- Analyse komplexer Verdachtsfälle im Rahmen eines Workshops

Der Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung regulatorischer Anforderungen sowie der Entwicklung belastbarer Kontrollmechanismen für den Unternehmensalltag.

Für welche Zielgruppen das Thema relevant ist

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Geldwäscheprävention, Embargo- und Betrugsprävention, Compliance, Recht, Zahlungsverkehr, Exportfinanzierung, International Banking sowie Interne Revision. Angesprochen werden insbesondere Personen, die mit der Überwachung internationaler Handelsgeschäfte, der Durchführung von KYC- und KYT-Prüfungen oder der Umsetzung regulatorischer Vorgaben betraut sind. Grundkenntnisse im Bereich Geldwäscheprävention sowie erste Erfahrungen im Trade-Finance-Umfeld sind von Vorteil.

Referentin

Monica Pennetti ist Anti-Geldwäsche- und Compliance-Expertin mit Sitz in Zürich. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Regulierung, Compliance und Geldwäscheprävention. Zu ihren beruflichen Schwerpunkten zählen die Beratung regulierter Finanzdienstleister, der Aufbau von Compliance-Strukturen sowie die Implementierung wirksamer Kontroll- und Risikomanagementprozesse.

Das Seminar„Trade-Based Money Laundering – Vertiefung: Red Flags Handling in der Praxis“ findet am 26. Oktober 2026 als Online-Veranstaltung statt.


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Bereitgestellt von Benutzer: MKlug
Datum: 19.06.2026 - 10:29 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:

Banken und Versicherungen


Meldungsart: Produktankündigung
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 19.06.2026

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