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Bodensystem ohne Kompromisse setzt auf Licht

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(ots) - Ein Blick auf den Hallenboden genügt: Bunte Linien kreuzen sich kreuz und quer. Für viele irritierend, für manche eine echte Barriere.

Wer eine klassische Sporthalle betritt, blickt meist auf ein komplexes Geflecht aus roten, blauen, grünen und weißen Linien. Doch gerade bei schnellen Sportarten verliert man leicht die Orientierung und hat die falsche Linie im Blick. Was für Menschen ohne Einschränkungen eher ein optisches Ärgernis und der Grund für einen gelegentlichen Punktverlust ist, stellt für andere eineunüberwindbare Barriere dar.

Menschen mit Sehbeeinträchtigungen, kognitiven Einschränkungen oder nachlassender Wahrnehmungsfähigkeit verlieren in diesem Liniengewirr nicht nur die Orientierung, sondern oft auch den Zugang zum Spiel. Während für die Sportler der sportliche und inklusive Mehrwert im Vordergrund steht, spielen für Kommunen und Betreiber von Sportstätten vor allem wirtschaftliche und funktionale Aspekte eine Rolle. Separate Hallen für jede einzelne Sportart wären der Königsweg, doch in Zeiten knapper Kassen nicht nur unrealistisch, sondern auch nicht nachhaltig.

Eine technologische Entwicklung des bayerischen Herstellers ASB GlassFloor (https://asbglassfloor.com/de/) zeigt, wie moderne Sportstätten barrierefrei und inklusiv gestaltet werden können. Der ASB GlassFloor ersetzt die traditionellen, permanent aufgemalten Bodenmarkierungen durch ein LED-Spielfeldsystem. Die Linien befinden sich in Form von LEDs unter einer Oberfläche aus gehärtetem Sicherheitsglas und werden per Touchscreen gesteuert. Wird Basketball gespielt, leuchten nur die Linien für Basketball. Wechselt die Nutzung zu Volleyball oder Badminton, verschwinden die alten Linien vollständig und ein neues Spielfeld erscheint. Da die LED-Linien frei nach Kundenwünschen konfigurierbar sind, lassen sichSpielfeldgrößen und Markierungen flexibel an die Bedürfnisse der verschiedenen Sportarten anpassen.

Ein Einzelfeld ohne ablenkende visuelle Reize erhöht die Konzentrationsfähigkeit und Sicherheit für Sportler enorm. Auch die Beschaffenheit des Bodens spielt eine entscheidende Rolle für die Barrierefreiheit. Der langlebige Werkstoff Glas ist hochelastisch und rutschhemmend. In die Oberfläche eingebrannte Keramikpunkte sorgen füreine Griffigkeit, die herkömmliche Böden laut Hersteller übertrifft. Zwischen den Keramikpunkten befinden sich winzige Luftkissen, die bei Stürzen Reibungsverbrennungen verhindern sollen. Zudem betont der Hersteller, dass die hohe Elastizität des Bodens die Gelenke der Sportler schone.





Zugleich finden Rollstühle Grip für schnelle Richtungswechsel und Bremsmanöver, ohne den Boden zu beschädigen oder dauerhafte Spuren zu hinterlassen. Da die Glasoberfläche robust und unempfindlich gegenüber Straßenschuhen, Flüssigkeiten oder schweren Lasten ist, kann man die Halle ganz unkompliziert für außersportliche Veranstaltungen nutzen. Die LED-Linien lassen sich für solche Anlässe komplett ausschalten. Mit einer vom Hersteller prognostizierten Lebenserwartung von rund 70 Jahren und einem im Vergleich zu Holz geringen Wartungsaufwand, da das regelmäßige Abschleifen und Neuversiegeln entfällt, gilt das System als langfristige Investition.

Die Universität Oxford oder das High-Tech-Sportzentrum OYM in der Schweiz nutzen das System bereits, um optimale Bedingungen für den Profisport zu schaffen. Als erstes großes Renovierungsprojekt wurde die Untermainhalle vor drei Jahren mit dem innovativen Boden ausgestattet. Der Handball-TraditionsclubTV Großwallstadt spielt seitdem auf dem Sportboden aus Glas. Doch auch das Potenzial für den Breitensport ist beachtlich. In Saarlouis wird die 1968 eröffnete Stadtgartenhalle mit einem hochmodernen LED-Glasboden ausgestattet. Auch der Landkreis Cuxhaven setzt mit der neu gebauten Cuxlandhalle mit Platz für 1.200 Zuschauer mit dem innovativen Boden in puncto Multifunktionalität und Barrierefreiheit Maßstäbe. Wenn Kommunen im Zuge von Sanierungen oder Neubauten Barrierefreiheit konsequent mitdenken, bieten digitale Glasböden eine Chance. Sie verwandeln die Sporthalle ineinen Ort, der für alle Menschen gleichermaßen sicher und intuitiv nutzbar ist.

Pressekontakt:

N: Stephanie Pfeffer
T: +49 (0)8621 987 410
E: press(at)asbglassfloor.com
W: www.asbglassfloor.com


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Datum: 11.06.2026 - 08:00 Uhr
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