Hitzeaktionstag am 11. Juni: Johanniter-E-Book zum Hitzeschutz senkt Risiken / Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz - Tipps für Prävention und Erste Hilfe im Umgang mit großer Hitze

(ots) - Jahr für Jahr leiden im Sommer viele Menschen in Deutschland unter hohen Temperaturen. Allein im Jahr 2024 führte dies zu mehr als 3.000 hitzebedingten Sterbefällen in Deutschland (Quelle: rki.de). Hinzu kommt eine Vielzahl von Notfällen, beispielsweise durch Austrocknung des Körpers (Dehydrierung), Hitzschlag und Herz-Kreislauf-Probleme. Die Johanniter unterstützen als Kooperationspartner das"Aktionsbündnis Hitzetag". Unter dem Motto"Gemeinsam vorsorgen gegen Extremhitze"machen am 11. Juni bundesweit zahlreiche Akteurinnen und Akteure darauf aufmerksam, dass Hitze das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland darstellt und gesundheitlicher Hitzeschutz dringend notwendig ist.
"Anlässlich des Hitzeaktionstag wollen wir als große Hilfsorganisation die Menschen dabei unterstützen, sich bei großer Hitze zu schützen. Dafür haben wir ein kostenloses und leicht verständliches E-Book erstellt. Denn Wissen rettet Leben", erläutert Anne Ernst, Mitglied der Geschäftsführung des neu gegründeten Johanniter-Bundeszentrum für Krisenmanagement bei der Johanniter-Unfall-Hilfe.
Fundierte Informationen: leicht verständlich und alltagsnah
Das E-Book enthält praxisnahe Empfehlungen und bündelt fundierte Informationen zur Hitzevorsorge - abgestimmt auf besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen, Kinder und Pflegebedürftige. Leserinnen und Leser erhalten darin wichtige Tipps zum Umgang mit großer Hitze wie zum Beispiel:
- Verhaltensregeln bei Hitze: anstrengende Tätigkeiten vermeiden, kühle und schattige Orte aufsuchen, 2-3 Liter Flüssigkeit (z. B. Wasser, ungesüßte Tees) über den Tag verteilt trinken.
- Körperschutz bei hohen Temperaturen: für Abkühlung sorgen, luftige Kleidung und Kopfbedeckung mit Nackenschutz tragen, Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden.
- Erste Hilfe bei Sonnenstich und Hitzschlag: Symptome wie Erbrechen, Bewusstseinstrübung, Teilnahmslosigkeit, Bewusstlosigkeit oder ein Kreislaufkollaps sind Alarmsignale und können auf einen lebensbedrohlichen Hitzschlag hindeuten. Sie können helfen, indem Sie betroffene Personen in schattige, kühle Räume bringen, mit erhöhtem Oberkörper hinlegen, umgehend den Rettungsdienst über die 112 verständigen oder eine Ärztin/einen Arzt aufsuchen.
Vorbeugen ist besser als Behandeln
Das kostenfreie E-Book folgt dem Leitgedanken: Vorbeugen ist Gold, Erste Hilfe ist Silber. Es richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen und ergänzt weitere Johanniter-Angebote wie Erste-Hilfe-Kurse, virtuelle E-Learnings und Broschüren.
Die Johanniter tragen mit ihrem E-Book zur Resilienz der Gesellschaft (https://www.johanniter.de/dienste-leistungen/medizinische-hilfe/bevoelkerungsschutz/hitze) bei und unterstützen damit langfristig die Fähigkeit, Hitzebelastungen vorzubeugen und Risiken abzuschwächen. Spezifische Angebote wie das kostenlose E-Learning"Gut durch Hitzewellen kommen"(https://shop.johanniter.de/kostenlose-kurse/gut-durch-hitzewellen-kommen.html) zeigen: Prävention lohnt sich. Das E-Book zum Thema Hitzeschutz (https://www.johanniter.de/dienste-leistungen/medizinische-hilfe/bevoelkerungsschutz/hitze) kann über die Website der Johanniter heruntergeladen werden. Gern kann der Link auch ohne Veröffentlichung dieser Pressemitteilung geteilt werden.
Johanniter seit mehr als 70 Jahren im Bevölkerungsschutz aktiv
Die Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert sich seit 1952 im Bevölkerungsschutz, der neben Katastrophenbewältigung auch die Stärkung der Resilienz und Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung umfasst. Zudem setzt sich die Organisation als starker Partner der bundesweiten Bevölkerungsschutz-Strukturen dafür ein, die Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden und Lebenskompetenzen zu stärken.
Über die Johanniter-Unfall-Hilfe
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 31.000 Beschäftigten, mehr als 46.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland. Mehr Informationen unter www.johanniter.de/johanniter-unfall-hilfe.
Pressekontakt:
Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: medien(at)johanniter.de
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Datum: 10.06.2026 - 11:23 Uhr
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