Timo Schulz besiegt internationale Konkurrenz beim Auftaktrennen des ADAC Opel GSE Rally Cup 2026
(LifePR) - elungener Auftakt: Spannender erster Lauf bei der ELE Rally in den NiederlandenDeutscher Timo Schulz feiert im Mokka GSE Rally seinen zweiten Rallye-Sieg in FolgeFranzose Tom Dufour und Waliser Ioan Lloyd fahren beim Elektro-Debüt aufs Podest16 Teams aus neun Nationen, mit dem Opel Mokka GSE Rally ein hochdynamisches neues Wettbewerbsfahrzeug, das mit einer Leistung von bis zu 207 kW (281 PS) und einem satten Drehmoment von 345 Newtonmeter mehr als doppelt so stark wie sein Vorgänger ist, dazu eine innovative nachhaltige Ladeinfrastruktur und spannende Kämpfe um jede Zehntelsekunde – der ADAC Opel GSE Rally Cup hat im Rahmen der ELE Rally in den Niederlanden ein gelungenes Debüt gefeiert. Nach elf anspruchsvollen Wertungsprüfungen rund um Eindhoven feierte der Deutsche Timo Schulz einen souveränen Sieg vor dem Franzosen Tom Dufour und dem Waliser Ioan Lloyd.Für Schulz und seine Beifahrerin Maresa Lade war es der zweite Triumph binnen sechs Tagen: Am Wochenende zuvor hatte der 26-jährige Saarländer für das ADAC Opel Rally Junior Team bereits den Auftakt zur Junior European Rally Championship in Schweden für sich entschieden: „An zwei aufeinander folgenden Wochenenden zu gewinnen, ist natürlich supercool“, freute sich der Elektro-Cup-Champion von 2022, der in vier Wertungsprüfungen Bestzeit fuhr. „Wir sind die Rallye an sich eher vorsichtig angegangen, haben aber schnell einen guten Rhythmus gefunden und uns im Auto sehr wohlgefühlt. Der Mokka GSE Rally macht mit seiner enormen Elektro-Power richtig Laune. Wir freuen uns auf die nächsten Rallyes.“Auch wenn sich Schulz im Verlauf der Rallye ein kleines Polster aufbauen konnte, spürte er doch stets den Druck der Verfolger. So etwa seitens der französischen Besatzung Tom Dufour/Alex Dubois, die sich im Verlauf der Rallye stark steigerten und in der vorletzten Prüfung die Schnellsten waren: „Es war eine unglaubliche Rallye, die wir sehr genossen haben“, fasste Dufour zusammen. „Danke an Opel France, an Stellantis Motorsport und Jean-Luc Debove, die uns das ermöglichen. Wir konnten vor der Rallye nicht testen, also wussten wir nicht, was uns erwartet. Daher haben wir langsam begonnen, Schritt für Schritt Vertrauen ins Auto aufgebaut und so sukzessive Speed gefunden. Dass es auf Anhieb zum zweiten Platz gereicht hat, ist natürlich fantastisch.“Als Dritte kletterten Ioan Lloyd und Sion Williams im Mokka GSE Rally von Vauxhall UK aufs Podest. Die Briten hatten am ersten Tag kontrolliert begonnen, legten am Samstag dann einige Kohlen nach und fuhren in WP11 erstmals Bestzeit. Lloyd glücklich: „Es ist fantastisch, Vauxhall hier auf Anhieb aufs Podium zu bringen. Das Niveau im ADAC Opel GSE Rally Cup ist extrem hoch, es geht unheimlich eng zu. Der Mokka GSE Rally ist eine ganz neue Erfahrung für uns. Es hat sich fast angefühlt, wie wieder zur Schule zu gehen – aber auf einepositive Art. Das Auto ist komplett anders als das, was wir bisher gewohnt waren, aber fantastisch zu fahren. Wir haben viel gelernt und können das hoffentlich bei den nächsten Rallyes umsetzen.“Eine wunderbare Abschiedsvorstellung vom Rallyesport gelang Johannes Wittenbeck. Der Bayer hätte an der Seite von Max Kugler in der letzten WP um ein Haar seine erste Bestzeit im Elektro-Cup erzielt, wurde dann aber noch von Español abgefangen. Dennoch strahlte Wittenbeck im Ziel: „Die Bestzeit wäre die Krönung gewesen. Dennoch: Diese Veranstaltung im Mokka GSE Rally hat mir einen Riesenspaß gemacht. Und man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist.“Opel Motorsport-Chef Jörg Schrott zog ein positives Fazit aus dem elektrisierenden Saisonstart: „Mit dem ADAC Opel GSE Rally Cup haben wir ein neues Kapitel im elektrischen Rallyesport aufgeschlagen. Wir haben eine spannende Rallye gesehen, in der die Spitzengruppe von Prüfung zu Prüfung neu durchmischt war. Der Mokka GSE Rally hat eindrucksvoll bewiesen, welch starke Performance in ihm steckt. Wir waren in jeder Wertungsprüfung klar schneller als das beste Rally4-Fahrzeug. Gleichzeitig haben wir übers Wochenende enorm viel über das Autos und unsere neue Ladeinfrastruktur gelernt. Wir konnten die Reichweiteunserer Fahrzeuge durch unser Remote Charging zwischen den Wertungsprüfungen deutlich steigern. Nun gilt es, einiges im Detail zu optimieren, und damit haben wir unmittelbar nach der Zieldurchfahrt begonnen. Denn die nächste Rallye steht bereits vor der Tür.“Der zweite Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup findet amübernächsten Wochenende (13./14. Juni) im Rahmen der Rallye Vosges Grand-Est rund um Gérardmer unweit der deutschen Grenze statt.Resultate ELE Rally Eindhoven/NL1. Timo Schulz/Maresa Lade (D) 1:20:12,2 h2. Tom Dufour/Alex Dubois (F) +31,8 sec3. Ioan Lloyd/Sion Williams (GB) +46,3 sec4. Fabian Kamermans/Stefan Müller (NL) + 1:12,4 min5. Alex Español/Enrique Velasco (E) +1:22,1 min6. Lars Stütz/Jana Schreiber (D) +1:25,8 min7. Johannes Wittenbeck/Maximilian Kugler (D) +2:03,2 min8. Dante Johansson/Theo Bergsten (S) +2:31,4 min9. Thyrsa Eertmans/Els Ons (B) +4:12,9 min10. Luka Wlömer/Philipp Schmidt (D) +5:25,3 minPunktestand ADAC Opel GSE Rally Cup (nach 1 von 7 Läufen)1. Schulz 35 Punkte.2. Dufour 28.3. Lloyd 26.4. Kamermans 21.5. Español 16.6. Stütz 14.7. Wittenbeck 12.8. Johansson 11.9. Eertmans 8.10. Wlömer 6.11. Luif 5.12. Schönborn 4
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Datum: 01.06.2026 - 14:05 Uhr
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