InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Alte Elektroanlage, neue Anforderungen: Wann Hausbesitzer ihre Elektroanlage modernisieren sollten

ID: 2254138

Wer beispielsweise eine Wärmepumpe einbaut, stellt seine Elektroinstallation auf den Prüfstand - Die Initiative ELEKTRO+ erklärt, wann Anpassungen nötig sind und worauf es ankommt.


(IINews) - Die alte Heizung ist raus, die Wärmepumpe soll rein - und dann stellt der Elektriker fest, dass die vorhandene Elektroanlage angepasst werden muss. Für viele Hausbesitzer kommt das überraschend. Dabei ist es technisch naheliegend: Eine Wärmepumpe läuft dauerhaft und benötigt deutlich mehr elektrische Leistung alseine klassische Öl- oder Gasheizung.

Elektroinstallationen aus den 1970er- oder 1980er-Jahren entsprechen häufig nicht mehr den heutigen Anforderungen moderner Haustechnik. Ob Anpassungen notwendig sind, zeigt sich bei der Prüfung vor dem Einbau. In vielen Fällen reichen einzelne Modernisierungen aus - etwa am Zählerschrank oder einzelnen Sicherungen. Umfangreichere Erneuerungen sind meist nur bei sehr alten oder sicherheitstechnisch mangelhaften Anlagen erforderlich."Wer eine Wärmepumpe plant, sollte die Elektroinstallation frühzeitig prüfen lassen - idealerweise noch vor der Detailplanung", sagt Johannes Hauck, Sprecher der Initiative Elektro+."Bei der Planung auch gleich die Nachrüstung von PV und Wallbox vorsehen. So lassen sich spätere Anpassungen oder Mehrkosten vermeiden."



Was inälteren Elektroanlagen häufig vorkommt

In vielen Häusern wurde die Elektroinstallation jahrzehntelang nicht überprüft. Gerade in älteren Gebäuden stoßen bestehende Anlagen bei zusätzlicher Technik wie Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge häufig an ihre Grenzen. Hauck erklärt:"Häufig betrifft dies nicht nur die vorhandenen Leitungen, sondern auch den Zählerschrank. Er ist oft zu klein dimensioniert für zusätzliche Schutz-, Steuer- und Messtechnik."Die Empfehlung des Experten lautet: Rund ein Fünftel der Montagereihen im Zählerschrank sollte frei bleiben - als Reserve für spätere Nachrüstungen, ohne dass gleich ein zweiter Schrank nötig wird.



Nicht nur ein Heizungstausch betrifft die Elektroanlage

Ob es um die Einrichtung einer Wärmepumpe, einer PV-Anlage oder anderer energieintensiver Elektroinstallationen geht: Wenn aufgrund veränderter Nutzungsbedingungen Eingriffe an der elektrischen Infrastruktur eines Hauses vorgenommen werden müssen, fällt häufig der Begriff Bestandsschutz. Gemeint ist damit vereinfacht: Eine Elektroanlage muss nicht allein deshalb erneuert werden, weil sich technische Vorschriftengeändert haben. Voraussetzung ist allerdings, dass sie weiterhin sicher betrieben werden kann und keine wesentlichen Änderungen vorgenommen werden. Der Einbau einer Wärmepumpe oder einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge kann eine solche wesentliche Änderung darstellen - insbesondere dann, wenn dafür Anpassungen am Zählerschrank oder an der Absicherung erforderlich werden."Bestandsschutz bedeutet: Damals war alles richtig gemacht", so Hauck."Ob die Anlage für das, was heute geplant ist, ausreicht, ist eine andere Frage."







Erst prüfen, dann modernisieren

Ein Elektrofachbetrieb kann die bestehende Installation im Rahmen eines E-CHECK systematischüberprüfen - auf Sicherheitsmängel, den Zustand der Anlage und die Eignung für die geplante Wärmepumpe. Werden notwendige Anpassungen frühzeitig erkannt, lassen sie sich in die Modernisierung einplanen. Das ist meist einfacher und günstiger, als wenn Probleme erst während desEinbaus auftreten. Im besten Fall zeigt die Prüfung: Die vorhandene Anlage ist bereits geeignet. Auch das schafft Planungssicherheit für Hausbesitzer.

Unterstützung bei der Suche nach einem qualifizierten Elektrofachbetrieb bietet die Initiative ELEKTRO+ unterwww.elektro-plus.com/fachbetriebssucheKostenlose Broschüren zum Thema stehen unterwww.elektro-plus.com/downloadsbereit.


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Standards der Elektroausstattung in Wohngebäuden zu verbessern und Bauherr:innen und Modernisierer:innen herstellerübergreifend und markenneutralüber die Vorteile einer modernen, zukunftssicheren Elektroinstallation aufzuklären, ist Anliegen der Initiative ELEKTRO+. Die Initiative vereint die Fachkompetenz führender Markenhersteller und Verbände der Elektrobranche. Weitere Informationen unter www.elektro-plus.com



PresseKontakt / Agentur:

becker döring communication
Anja Becker
Löwenstraße 4-8
63067 Offenbach
a.becker(at)beckerdoering.com
069 - 4305214-14
http://www.beckerdoering.com



drucken  als PDF  an Freund senden  
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 29.05.2026 - 09:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2254138
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Claudia Oberascher
Stadt:

Berlin


Telefon: 030/300199 1372

Kategorie:



Dieser Fachartikel wurde bisher 3 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Alte Elektroanlage, neue Anforderungen: Wann Hausbesitzer ihre Elektroanlage modernisieren sollten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Initiative ELEKTRO+ (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Einfach smart wohnen ...

Die Initiative Elektro+ erklärt, warum Smart Home und Hausautomation heute zur modernen Grundausstattung gehören: Perfekt verkabelt - Teil 5: Smart Home und Hausautomation im EigenheimLicht schaltet sich automatisch ein, Rollläden reagieren auf So ...

Alle Meldungen von Initiative ELEKTRO+



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.299
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 235


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.