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Logistische Meisterleistung für die Schiene: PeLOGBau plant Zukunft des Hamburger S-Bahn-Werks

ID: 2253743

Integrierte Projektabwicklung (IPA) löst komplexe Herausforderungen bei der Modernisierung des S-Bahn-Standorts Elbgaustraße unter extremen Bedingungen


(PresseBox) - Durch den niedrigen Tunnel zum Hamburger S-Bahn-Werk an der Elbgaustraße passt kein Bagger, Kran oder Bohrgerät. Doch auf dem dahinterliegenden Werksgelände muss ein anspruchsvolles Bauvorhaben für den größten Wachstumsschub in der Geschichte des Schienenverkehrsunternehmens umgesetzt werden: Bis 2030 soll der Zugverkehr in der Hansestadt um circa 50Prozent zunehmen. Für den wachsenden Fahrzeugpark benötigt das S-Bahn-Werk eine neue Außenreinigungsanlage inklusive Graffitihalle, den Neubau der Triebwagenhalle und die Sanierung des Bürogebäudes mit energetischer Modernisierung mithilfe von Photovoltaik sowie Wärmepumpen. Das Baufeld ist nur per Gleisquerung, schienengebunden oder über einen Kran erreichbar. Schwere Baumaschinen und sperrige Binder/Stützen müssen trotz allem angeliefert werden. Wie wird demzufolge in so einer Insellage eine Baustelle aufgebaut?

Erfahrener Generalplaner als Qualitätspartner

„Das bedarf einer sehr komplexen und umfangreichen logistischen Planung“, stellt Holger Wranna, Gesamtprojektleiter bei der S-Bahn Hamburg, fest. Erfolgversprechend erschien ein kooperatives Planungs- und Bauverfahren im Rahmen einer integrierten Projektabwicklung (IPA). Das Besondere: Bauherr, Planer und ausführende Firmen arbeiten von Anfang an Hand in Hand. Für das Vergabepaket 1 wurde ein erfahrener Generalplaner gesucht, der sowohl Qualität als auch Flexibilität liefert. Den Zuschlag erhielt die ARGE PeLOGBau, die Synergien zwischen LOGSOL und dem Planungsbüro Baumert&Peschos bestmöglich vereint.

„Unsere Leistungen umfassen alles von der Architektur über Tragwerksplanung bis hin zu bahntypischen Bereichen wie Gleisbau und Außenanlagen“, fasst Sven Baumert, Geschäftsführer von Baumert&Peschos, zusammen. Jean-Pascal Heinze, Projektleiter von LOGSOL, erläutert: „Wir bringen nicht nur Logistikplanungs-Know-how ein, sondern legen den Fokus vor allem auf effiziente Prozesse in der Baulogistik. Als ARGE betrachten wir das Projekt im gesamten Lebenszyklus, nicht nur bis zur Fertigstellung des Bauwerks.“ PeLOGBau funktioniert ihm zufolge auch menschlich – und das macht den Unterschied.





IPA-Projekt bezieht alle Partner frühzeitig ein

Bei dem IPA-Projekt mussten sich alle Beteiligten zunächst „generisch annähern und schauen, welche Kompetenzen da sind“, berichtet Wranna. Die daraus resultierende Art der Kommunikation, die Allianzpartner für Gebäude, Verkehrs- und Außenanlagen sowie bahntechnische Ausrüstungsgewerke frühzeitig einbezieht, hält er für einen „wesentlichen Vorteil“. Auch Baumert findet es zielführend, von Beginn an direkt mit dem Baupartner zu kooperieren, um zu „prüfen, ob unsere Ideen umsetzbar sind“. Beispiel aus dem Bereich Tragwerk: Ob Spannbetonbinder, leichter Holzbinder oder modulare Stahlteile– entscheidend ist, was sich am besten realisieren lässt und der späteren Nutzung dient.

In integrierten Workshops hat die ARGE sinnvolle Logistik- und Transportwege ermittelt. Laut Heinze findet dabei das LOGSOL-Planungstool RoutMan® „positiven Anklang“. Im November 2025 liegt bereits ein grobes Baulogistikkonzept vor. „Da haben wir einzelne Leistungen gleich strukturiert, wie die Transport- und Logistikwegeführung, das Haufwerksmanagement oder auch die Bauphasenplanung“, meint Heinze. Zu den Planungsumfängen der ARGE gehören unter anderem konstruktiver Ingenieurbau (KIB), Hochbau, Erd- und Tiefbau, Medienplanung und -versorgung, technische Gebäudeausrüstung, 50-Hertz, Außen- sowie Verkehrsanlagen und Logistik. Wranna zieht eine positive Zwischenbilanz: „Mit der ARGE konnte die S-Bahn Hamburg einen exklusiven Partner gewinnen, mit Kompetenzen im Werk- und Werkeumbau, Erfahrung in der Planung komplexer Projekte plus Know-how in Bau- und Versorgungslogistik. In Summe führt das unser Projekt zum Erfolg.“ Die Planung läuft 2026 weiter, Ende 2028 soll das neue S-Bahn-Werk fertig sein.

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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 27.05.2026 - 16:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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