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Gräserpollen-Saison auf dem Höhepunkt: Wie Kinder gut geschützt bleiben

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(ots) - In der Hochsaison des Gräserpollenflugs erleben viele Allergikerinnen und Allergiker eine besonders belastende Phase: Juckende Augen, Niesreiz, laufende Nase und Atembeschwerden treten häufiger auf. Fachleute raten, Symptome frühzeitig ärztlich abklären und behandeln zu lassen. Eine Allergie-Immuntherapie (AIT) kann Beschwerden langfristig verringern - besonders Kinder profitieren von einer zeitnahen Behandlung.

"Gerade im Mai und Juni ist vielerorts mit einer erhöhten Belastung durch Gräserpollen zu rechnen", erklärt Univ.-Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Kinderzentrum Bethel, Universitätsklinikum Bielefeld und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI)."Betroffene sollten sich frühzeitig auf den kommenden Gräserpollenflug einstellen und Maßnahmen treffen, um die Symptome gut in den Griff zu bekommen."

Allergien als zunehmendes Gesundheitsproblem

Allergische Erkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen und werden mittlerweile als Volkskrankheit betrachtet. 25 Prozent der deutschen Bevölkerung[1] - das sind über 21 Millionen Menschen - sind von Allergien betroffen.

Gräserpollen zählen zu den wichtigsten Allergieauslösern in Deutschland und führen bei vielen Betroffenen zu Symptomen wie Niesen, juckenden Augen, verstopfter Nase bis hin zu Atembeschwerden."Wenn solche Beschwerdenüber Jahre hinweg nur mit kurzfristig lindernden Mitteln behandelt werden, steigt das Risiko für zusätzliche Allergien oder sogar allergisches Asthma erheblich", warnt Univ.-Prof. Dr. med. Hamelmann."Wer frühzeitig aktiv wird, hat bessere Chancen, den Verlauf nachhaltig zu beeinflussen."

Ursache statt Symptome bekämpfen

Eine AIT setzt - anders als symptomlindernde Medikamente - bei der Ursache an. Das Immunsystem lernt dabei Schritt für Schritt, Allergene, wie zum Beispiel Gräserpollen, nicht mehr als Gefahr zu bewerten und nicht mehr übermäßig auf sie zu reagieren."Schon während der Therapie spüren viele Patientinnen und Patienten eine Erleichterung - und profitieren langfristig davon, dass sich die Beschwerden bessern oder die Allergie im besten Fall sogar zurückbildet", sagt Univ.-Prof. Dr. med. Eckard Hamelmann. Eine besonders alltagsfreundliche Variante der AIT ist die tägliche Einnahme von Tabletten oder Tropfen unter die Zunge, wodurch sich das Immunsystem allmählich"umtrainieren"lässt.





Kinder im Fokus

"Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und vermindertes Leistungsniveau sind nur einige Folgen unbehandelter Allergien bei Kindern", so Univ.-Prof. Dr. med. Hamelmann."Ihr Immunsystem ist in einer hochsensiblen Entwicklungsphase, sodass eine frühzeitige Behandlung enorm viel bewirken und sich positiv auf die Lebensqualität auswirken kann."Kürzlich veröffentlichte Behandlungsergebnisse aus dem realen Praxisalltag mit rund 11.000 Kindern mit Pollenallergie - mit oder ohne begleitendes Asthma - bestätigte die langfristige Wirksamkeit der AIT: Über einen Zeitraum von neun Jahren konnten sowohl die Symptome als auch der Bedarfan Antihistaminika und inhalativem Kortison deutlich gesenkt werden.[2]

_____

[1] Klimek, L. et al. Weißbuch Allergie in Deutschland. 5. überarbeitete und erweiterte Auflage 2025, Springer Medizin Verlag GmbH

[2] Woehlk C et al., Allergy 2025; 80:3331-41

Pressekontakt:

Sarah Mag
ALK-Abelló Arzneimittel GmbH
Unternehmenskommunikation
Friesenweg 38, 22763 Hamburg
Tel.: +49 15156829093
E-Mail: sarah.mag(at)alk.net
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Datum: 20.05.2026 - 13:40 Uhr
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