Wie die Chemie auch in Zukunft stimmt
TransBIB?Workshop am 25. Juni in Aachen bringt Chemieindustrie, Forschung und Bioökonomie zusammen

(PresseBox) - Wie kann die Chemieindustrie auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten innovativ, wettbewerbsfähig und zugleich nachhaltig bleiben? Mit dieser Frage befasst sich der Workshop „Wie die Chemie auch in Zukunft stimmt – Bioökonomie&Biotechnologie als Schlüssel“. Er ist Teil des bundesweiten Transfernetzwerks TransBIB, an dem das Kunststoff-Zentrum SKZ als aktiver Partner beteiligt ist.
Der Workshop bringt Vertreter aus Chemieindustrie, Forschung und Bioökonomie zusammen und bietet eine Plattform für Austausch, Vernetzung und praxisnahe Impulse. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie bioökonomische und biotechnologische Ansätze zur Transformation der Chemieindustrie beitragen können, von der Entwicklung neuer Materialien bis hin zur Etablierung biobasierter Wertschöpfungsketten.
Konkrete Anwendungsbeispiele aus Forschung und Industrie
Im Fokus stehen konkrete Anwendungsbeispiele und Erfahrungsberichte aus Industrie und Forschung. Fachbeiträge thematisieren unter anderem Hemicellulose?basierte Coatings und Klebstoffe, leistungsstarke Bioschmierstoffe, proteinbasierte Holzklebstoffe als erdölfreie Alternative sowie Strategien für mehr Nachhaltigkeit in der Klebstoffindustrie. Die Vorträge zeigen, wie biobasierte Lösungenbereits heute industrielle Prozesse ergänzen oder ersetzen können und wo aktuell noch Herausforderungen bestehen.
SKZ unterstützt Transfer in die industrielle Anwendung
Das SKZ bringt seine umfassende Expertise in der industriellen Umsetzung, Materialbewertung und Qualifizierung biobasierter Kunststoffe und Werkstoffe in das TransBIB?Netzwerk ein. Ziel der SKZ?Aktivitäten ist es, Unternehmen insbesondere bei der Bewertung von Chancen und Risiken bioökonomischer Innovationen zu unterstützen und den Transfer von der Forschung in die industrielle Anwendung zu erleichtern. Dazu gehören unter anderem praxisnahe Workshops, Technologie? und Rohstoffbewertungen sowie De?Risking?Analysen, die Unternehmen Orientierung auf dem Weg zur industriellen Bioökonomie geben.
TransBIB beschleunigt Skalierung bioökonomischer Innovationen
TransBIB verfolgt insgesamt das Ziel, den Transfer und die Skalierung bioökonomischer Innovationen in Deutschland zu beschleunigen. Über 20 Akteure aus Forschung, Industrie und Netzwerkstrukturen arbeiten daran, bioökonomische Technologien aus dem sogenannten „Valley of Death“ zwischen Labor und industrieller Anwendung herauszuführen und schneller in den Markt zu bringen.
Bioökonomie als Chance für nachhaltige Chemieindustrie
„Gerade für die Chemieindustrie bietet die Bioökonomie große Chancen, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zusammenzudenken. Mit dem Workshop schaffen wir einen Raum, um konkrete Lösungsansätze zu diskutieren und Unternehmen gezielt bei ihren Transformationsprozessen zu unterstützen“, so Tobias Göbel, Projektmitarbeiter am SKZ.
Veranstaltung in Aachen mit Online-Teilnahme
Die Veranstaltung findet am 25. Juni von 10 bis 16 Uhr in Aachen statt– eine zusätzliche Online?Teilnahmemöglichkeit ist möglich. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, eine Verpflegung vor Ort ist inklusive. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts TransBIB durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Das Projekt TransBIB wird auf Beschluss des Deutschen Bundestages vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.
Weitere Informationen und Anmeldung
Das [url=https://www.skz.de/]SKZ[/url] ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.
Das [url=https://www.skz.de/]SKZ[/url] ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.
Datum: 20.05.2026 - 10:07 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Pia Lehnfeld
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Würzburg
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