Starmers Klatsche

(ots) - Die ersten Ergebnisse der britischen Regional- und Kommunalwahlen deuten auf die befürchtete historische Niederlage für Keir Starmers Labour hin, die den Premier das Amt kosten könnte. Auch wenn er die Attacken seiner parteiinternen Widersacher überlebt, wird er seine Politik ändern müssen, um die von seiner Politik enttäuschten Wählerinnen und Wähler zurückzugewinnen. Selbst in einstigen Labour-Hochburgen haben sie Nigel Farage und dessen"Reform UK"einen Erdrutschsieg beschert. Die Rechtspopulisten konnten trotz teils rassistischer Kandidatinnen und Kandidaten Hunderte Sitze erobern. Dass Farage mitverantwortlich ist für den Brexit und den damit verbundenen wirtschaftlichen Niedergang des Königreichs, spielte offenbar keine Rolle. Starmer hingegen wird angekreidet, dass er sein Wahlkampfversprechen nicht umgesetzt hat, nicht alles, aber vieles besser zu machen nach den teils chaotischen Regierungsjahren derTory-Regierenden wie Boris Johnson.
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