Ist der Security Train für Deutschland schon abgefahren? NSTR.security und LivEye zeigen auf der TECH 2026 in Heilbronn, warum physische Sicherheit jetzt ein neues Modell braucht

(ots) - Wenn sich vom 31. Mai bis 2. Juni 2026 die europäische Technologie- und Entscheidungsebene in Heilbronn trifft, geht es nicht um ein weiteres Branchenevent. Die TECH 2026 bringt diejenigen zusammen, die Europas technologische Zukunft prägen: C-Level-Entscheider, Industrie, Politik, Defense, Infrastrukturbetreiber, Investoren, Gründer undführende Köpfe aus Wissenschaft und Technologie.
Das Line-up macht die Flughöhe deutlich. Angekündigt sind unter anderem Timotheus Höttges von der Deutschen Telekom, Gernot Döllner von Audi, Hauke Stars aus dem Volkswagen-Konzern, Michael Schoellhorn von Airbus Defence and Space, Victoria Ossadnik von E.ON, Anna Maria Braun von B. Braun, Donya-Florence Amer vonHapag-Lloyd, Stefan Paul von Kühne+Nagel, Karsten Wildberger, Maja Göpel und Oliver Steil von TeamViewer. Hier geht es nicht um Show, sondern um Entscheidungen: KI, Cybersecurity, Defense, kritische Infrastruktur, digitale Souveränität und die Frage, wie Europa in Schlüsseltechnologien wieder schneller und unabhängiger wird.
Physische Sicherheit wird zur strategischen Grundlage
Genau in dieses Umfeld bringen NSTR.security und LivEye ein Thema ein, das lange unterschätzt wurde: physische Sicherheit als Grundlage wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit. Denn Sicherheit ist heute kein Randthema mehr. Industrieareale, Logistikflächen, Energieanlagen, Rechenzentren, Baustellen und kritische Infrastrukturen stehen in einer neuen Risikolage. Die Bedrohungen sind hybrider, schneller und weniger berechenbar geworden. Gleichzeitig sind viele Sicherheitsmodelle noch immer auf alte Projektlogiken ausgelegt: lange Vorläufe, komplexe Schnittstellen, hohe Anfangsinvestitionen, unklare Betriebsketten und starke Abhängigkeiten von einzelnen Komponenten oder Dienstleistern.
NSTR.security setzt genau dort an. Die Lösung verbindet KI-gestützte Videoanalyse, eigene Hardware und Software, 24/7-Leitstelle in Deutschland, aktive Täteransprache, Eskalationsprozesse und rechtssichere Dokumentation zu einem integrierten Sicherheitsmodell. Der Anspruch: Sicherheit nicht nur installieren, sondern betreiben. Nicht nur beobachten, sondern handeln. Nicht nur Technik liefern, sondern Verantwortung übernehmen.
Der disruptive Kern von NSTR.security liegt dabei in fünf Dimensionen: Erstens ist NSTR.security disruptiv gegenüber dem eigenen Ursprung. LivEye ist mit mobiler Videoüberwachung groß geworden – mit schnell einsetzbaren Systemen, die Gelände flexibel schützen. NSTR.security geht bewusst einen Schritt weiter und hinterfragt damitauch Teile dieses eigenen Erfolgsmodells. Wo kein großer mobiler Turm nötig ist, sondern ein kompaktes, integriertes Sicherheitsmodul den besseren Kundennutzen liefert, muss genau dieses Modell entstehen. Das ist Selbst-Disruption: Kundennutzen vor Produktschutz.
Zweitens richtet sich NSTR.security gegen die klassische Festinstallation– und hier liegt der größte Hebel. Fest installierte Videosicherheit ist in vielen Unternehmen noch immer ein schwerfälliges Projekt: Begehung, Planung, Angebot, Verkabelung, Netzwerk, Abstimmung mit IT, Datenschutz, Errichter, Betrieb, Wartung. NSTR.security bricht mit dieser Logik. Die Lösung ist standardisierter, schneller planbar, skalierbarund als Service gedacht. Damit wird nicht nur ein Produkt verbessert, sondern ein Marktmodell infrage gestellt.
Drittens ist NSTR.security disruptiv durch Made in Germany. Nicht als Herkunftslabel, sondern als Sicherheitsarchitektur. Entwicklung, Produktion, Betrieb, Leitstelle, Datenzugang, Compliance und Lifecycle-Kontrolle werden zu strategischen Faktoren. Gerade bei kritischer Infrastruktur und sensiblen Unternehmensumgebungen reicht es nicht mehr, nur auf Funktionalität zu schauen. Entscheidend ist auch, wer Systeme kontrolliert, wie Daten verarbeitet werden, welche Abhängigkeiten entstehen und wie schnell Technologie weiterentwickelt werden kann.
Viertens verändert NSTR.security die Kategorie durch Design. Klassische CCTV-Technik wirkt oft nachgerüstet, technisch und schwer integrierbar. NSTR.security setzt auf ein kompaktes, bewusst gestaltetes Sicherheitsmodul, das Funktion, Akzeptanz und Skalierbarkeit zusammenführt. Design ist hier nicht Oberfläche. Design entscheidet mit darüber, ob Sicherheit leichter geplant, schneller montiert, besser verstanden und breiter eingesetzt werden kann.
Fünftens befähigt NSTR.security Kunden, Sicherheit selbst zu planen. Das Online-Planungstool macht sichtbar, wie ein Überwachungskonzept aussehen kann und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Kunden können Kameras auf einer Karte platzieren, erste Szenarien durchdenken und Sicherheit deutlich früher verstehen. Das verschiebt die Kontrolle: weg von vollständig beratungsgetriebener Intransparenz, hin zu mehr Eigenständigkeit, Klarheit und Geschwindigkeit. Für viele Standardfälle wird klassischer Sales damit weniger notwendig. Für komplexe und kritische Sicherheitslagenbleibt fachkundige Beratung jedoch entscheidend – genau dort, wo echte Herausforderung beginnt.
Disruption als Antwort auf ein strukturelles Sicherheitsproblem
Diese Perspektive bringt Carsten Simons (https://www.tech-europe.org/speaker/carsten-simons), CEO von LivEye und treibende Kraft hinter NSTR.security, auf die Defense Stage der TECH 2026. Sein Vortrag trägt den Titel: “Is the Security Train Already Gone for Germany? The Only Way Back Is Disruption - We’ll Show How” (https://www.tech-europe.org/session/interview-is-the-security-train-already-gone-for-germany-the-only-way-back-is-disruption-well-show-how)
Die Session findet am 1. Juni 2026 von 11:15 bis 11:30 Uhr statt und wird von Moritz Schönleber moderiert. Inhaltlich setzt Simons an einer unbequemen These an: Deutschland hat in der Sicherheit nicht primär ein Innovationsproblem, sondern ein Modellproblem. Zu lange wurde physische Sicherheit über niedrige Kosten, lange Projektzyklen und Lieferantenabhängigkeiten definiert. In einer geopolitisch veränderten Welt wird genau das zum Risiko.
Der Vortrag zeigt, warum Disruption in der Sicherheit nicht abstrakt bleiben darf. Sie muss dieÖkonomie verändern, Reibung aus Planung und Betrieb nehmen, Abhängigkeiten reduzieren und Technologien schaffen, die in Deutschland skalierbar produziert, ausgeliefert und betrieben werden können. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.
Mit dem Auftritt im House of Defense positionieren NSTR.security und LivEye physische Sicherheit dort, wo sie hingehört: in die strategische Debatte über Resilienz, Souveränität und Handlungsfähigkeit. Denn wer kritische Infrastruktur, industrielle Wertschöpfung und sensible Außenbereiche schützen will, braucht mehr als Kameras. Er braucht ein Modell, das im Ernstfall funktioniert.
NSTR.security zeigt auf der TECH 2026, wie dieses Modell aussehen kann: kompakt, skalierbar, Made in Germany, digital planbar und operativ verantwortet. Besucherinnen und Besucher der TECH 2026 finden NSTR.security und LivEye im House of Defense.
Über die LivEye GmbH
Die LivEye GmbH bietet seit 2018 mobile Videoüberwachungssysteme für den Einsatz in ganz Europa. Sie erfüllt mit ihrem Full-Service-Konzept Sicherheitsansprüche vom Gewerbebetrieb bis zum Kraftwerk. Mit moderner Kameratechnik, gezieltem Einsatz von KI-gestützter Anomalieerkennung und 24/7 besetzter Leitstelle überwachen ihreLösungen temporäre Risikozonen. Dauerhafte Installation im Abo-Modell ermöglicht das inhouse produzierte System nstr.security. LivEye beschäftigt rund 140 Mitarbeiter an zehn Standorten in der D-A-CH-Region sowie in Polen. Mit mehr als 2.000 Systemen im Einsatz zählt das Unternehmen zu den größten Anbietern mobiler Videoüberwachung in Europa. Qualität und Service unterstreichen zahlreiche Zertifizierungen wie ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001 oder HPQR als anerkannter Partner für öffentliche Aufträge. Besondere Anerkennung erhielt LivEye durch den Best of Technology Award 2025 der WirtschaftsWoche sowie die Auszeichnung des FAZ-Instituts als attraktiver Arbeitgeber. Weitere Infos liefern www.liveye.com und www.nstr.security.
Pressekontakt:
Carsten Simons
LivEye GmbH
Europa-Allee 56b
D-54343 Föhren bei Trier
presse(at)liveye.com
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Datum: 07.05.2026 - 12:00 Uhr
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