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Studie und Film der R+V Versicherung zeigen: Mentale Belastung von Familien sehr hoch / Familien unter Dauerdruck: Tabuthema offen ansprechen

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(ots) - Die Zahlen sind deutlich: Vier von fünf Familien in Deutschland fühlen sich im Alltag mental belastet. Dies zeigt eine repräsentative Familienstudie der R+V Versicherung. Der Spagat zwischen Familie, Arbeit und Alltag kann auf Dauer krank machen - und einfach weitermachen hilft nicht. Sichtbar wird das in einer aktuellen Video-Dokumentation, die Betroffene zu Wort kommen lässt. Sie verdeutlicht, wie sich das Gefühl des"Ich muss ständig funktionieren"und andere Belastungen auswirken: gedankenkreisel.ruv.de (https://www.ruv.de/vorsorge/gedankenkreisel)

Allen und allem gerecht werden: 80 Prozent der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren leiden im Alltag unter mentaler Belastung, 27 Prozent davon sogar sehr stark. Diese mentale Belastung hat verschiedene Facetten. Die große Mehrheit hat beispielsweise das Gefühl, ständig an alles denken zu müssen (78 Prozent). Das trifft in besonderem Maße auf Frauen zu (89 Prozent). Bei zwei Drittel der Eltern kommen Dauerstress, zu wenig Zeit für sich selbst und Erschöpfung hinzu (jeweils über 60 Prozent).Unter dieser"Mental Load"leiden besonders Eltern mit kleinen Kindern und kinderreiche Familien.

"In deröffentlichen Diskussion fehlt ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Familien, gerade was die mentale Dauerbelastung der Mütter und Väter angeht", sagt Jens Hasselbächer, Vorstand des Ressorts Kunden&Vertrieb der R+V Versicherung."Darum haben wir das Tabuthema in einer bundesweiten Familienvorsorge-Kampagne Weil Familie das Wichtigste ist aufgegriffen und Betroffene zu Wort kommen lassen."

Familien bekommen eine Stimme: Interview-Dokumentation soll aufmerksam machen

Hinter den Zahlen verbergen sich Menschen und Schicksale. Um sie näher kennenzulernen und die Einblicke zu vertiefen, hat die R+V zehn sehr unterschiedliche Familien aus ganz Deutschland nach Berlin eingeladen. Sie alle stehen vor verschiedenen Herausforderungen, sind in ihrer Zusammensetzung zugleich typisch für den Bundesdurchschnitt. In emotionalen Interviews berichten sie über ihre individuelle Lebenssituation, ihre Belastungen, Wünsche und Schwierigkeiten. Daraus ist ein ausführliches Stimmungsbild entstanden. Die 15-minütige Dokumentation zeigt, wie stark alltägliche Sorgen, persönliche Herausforderungen und Schicksale den Alltag vieler Familien prägen. Die R+V-Familien-Dokumentation ist ab dem 4. Mai auf YouTube und unter gedankenkreisel.ruv.de (https://www.ruv.de/vorsorge/gedankenkreisel) zu sehen.





"Es gibt so Momente, an denen geht nichts mehr. Aber ich muss ja funktionieren."

Wie empfinden Mütter, Väter und Kinder Mental Load? Das bringt die Dokumentation auf den Punkt."Man macht sich als Mutter immer irgendwo Sorgen."Oder:"Es fühlt sich an, als hätte ich so einen richtigen Rucksack auf. Mein Kopf platzt, weil ich gleichzeitig über mehrere Dinge nachdenke."Das sind nur einige der Aussagen im Video. Und natürlich spüren auch die Kinder diese Belastung:"Ich merke es daran, dass sieöfter anfängt zu weinen, wenn sie reizüberflutet ist."Und ein anderes Kind berichtetüber seine Mutter:"Sie ist dann auch sehr geladen und wird ein bisschen sauer."

Hilfen bei Mental Load: Auswege und Angebote

Wie gelingt es Betroffenen, den Kopf wieder freizubekommen? Die meisten der befragten Eltern lenken sich laut R+V-Studie mit etwas Schönem ab, machen einen Spaziergang, hören Musik, gehen Essen oder legen eine bewusste Entspannungspause ein. Gespräche im Familien- und Freundeskreis empfinden sie ebenfalls als hilfreich (jeweils über 80 Prozent). Welche externe Unterstützung wünschen sich Eltern? 75 Prozent wünschen sich mehr Aktivitäten vom Staat, etwa von Schule und Gesundheitssystem. Fast genauso vielen fehlen zudem auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Hilfsangebote (72 Prozent).

Webseite mit regionalen Unterstützungsangeboten

Die R+V hat diesen Wunsch aufgegriffen."Wir hören Familien zu", erklärt Anja Stolz, Bereichsleiterin R+V-Kundenmanagement und Marketing."Wir möchten verstehen, was Familien bewegt und was sie brauchen. Nur so können wir für unsere Kundinnen und Kunden wirklich mit passenden Lösungen da sein. Zugleich wollen wir damit unser Markenversprechen Du bist nicht allein erlebbar machen."Auf der Internetseite gedankenkreisel.ruv.de (https://www.ruv.de/vorsorge/gedankenkreisel) finden betroffene Familien daher wertvolle Informationen und hilfreiche Tipps zur Entlastung im Alltag, angefangen bei Achtsamkeitsübungen bis hin zu einer Übersicht regionaler Unterstützungsangebote.

R+V-Sorgenfresser-Familienfest am 14. Juni in Wiesbaden und Deutschlandtour

Zwei Familien aus der R+V-Familien-Dokumentation sind live beim großen R+V-Sorgenfresser-Familienfest am 14. Juni im Schlachthof in Wiesbaden dabei. In einer Talk-Runde sprechen Moderatorin Bärbel Schäfer und Mental Load Expertin Laura Fröhlich mit ihnen über ihre Geschichte und die Herausforderungen ihres Alltags. Weitere Höhepunkte des Fests sind ein Live-Konzert mit einem deutschen Popstar, Vorträge und Workshops zu Achtsamkeit, mentaler Gesundheit und Selbsthilfe und ein buntes Mitmach- und Erlebnisprogramm für Kinder und Jugendliche. Der Eintritt zum R+V-Sorgenfresser-Familienfest ist frei. Informationen gibt es unter familienfest.ruv.de

Nach dem Auftakt in Wiesbaden sind weitere Sorgenfresser-Familienfeste in verschiedenen Städten geplant.

Über die R+V-Mental Load-Studie

Wie groß ist die mentale Belastung der Familien in Deutschland, und was wünschen sich die Mütter und Väter? Diesen Fragen ist das Marktforschungsinstitut INNOFACT AG im Auftrag der R+V Versicherung nachgegangen. Für die repräsentative Studie wurde im April 2026 eine Umfrage unter 1.000 Familien in Deutschland durchgeführt. Befragt wurden jeweils Mütter oder Väter in Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren.

Pressekontakt:

Inge Neudahm
Konzern-Kommunikation
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
Tel.: 0611 533-4034
E-Mail: inge.neudahm(at)ruv.de


Original-Contentvon: R+V Versicherung AG,übermittelt durch news aktuell


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Datum: 04.05.2026 - 09:50 Uhr
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