Geldwäsche: Daten, Scoring und Governance–Seminar zur neuen AML-Aufsichtspraxis
Die geldwäscherechtliche Aufsicht in Europa befindet sich im Wandel. Mit der geplanten europäischen Anti-Money-Laundering-Authority (AMLA) und einer verstärkten datengetriebenen Aufsichtspraxis verändern sich die Anforderungen an Institute grundlegend. Im Mittelpunkt stehen künftig strukturierte Daten, deren Qualität sowie die daraus abgeleitete Risikobewertung. Das Seminar„Geldwäsche: Daten, Scoring und Governance“greift diese Entwicklung auf und ordnet sie fachlich ein.

(IINews) - Neue Anforderungen durch datengetriebene Aufsicht
Die klassische, stark dokumentationsbasierte Aufsicht wird zunehmend durch datenbasierte Bewertungslogiken ergänzt. Aufsichtsbehörden wie BaFin und künftig AMLA analysieren Institute verstärkt anhand quantitativer und qualitativer Datenpunkte. Dazu zählen unter anderem Transaktionsvolumina, KYC-Datenqualität sowie Ergebnisse aus Prüfungen und internen Kontrollsystemen.
Diese Entwicklung führt dazu, dass Risikoanalysen nicht mehr nur als statisches Dokument verstanden werden, sondern als dynamisches Steuerungsinstrument. Konsistenz zwischen Datenbasis, Methodik und den daraus abgeleiteten Steuerungsentscheidungen gewinnt an Bedeutung.
Herausforderungen für Unternehmen und Compliance-Funktionen
Für Unternehmen ergeben sich daraus erhebliche Herausforderungen. Daten müssen nicht nur vollständig und korrekt vorliegen, sondern auch konsistent über verschiedene Systeme hinweg nutzbar sein. Datensilos, inkonsistente Annahmen oder unzureichende Governance-Strukturen können sich unmittelbar auf die aufsichtsrechtliche Bewertung auswirken.
Zudem verändern sich Prüfungsansätze: Aufsichtsbehörden vergleichen Institute zunehmend anhand standardisierter Scoring-Modelle. Daraus resultiert ein erhöhter Druck, die eigene Risikoanalyse nachvollziehbar, belastbar und steuerungsrelevant auszugestalten. Auch die Rolle des Managements rückt stärker in den Fokus, insbesondere im Hinblick auf Verantwortlichkeiten für Daten, Modelle und risikobezogene Aussagen.
Inhalte des Seminars
Im Seminar werden unter anderem folgende Themen behandelt:
• Regulatorischer Kontext der AMLA und nationale Aufsichtspraxis
• Datenbasierte Risikoanalyse und aufsichtsrechtliches Scoring
• Anforderungen an Datenqualität, Konsistenz und Governance
• Rolle von Szenarien, Segmentierungen und Bewertungsmodellen
• Prüfungsansätze und typische Fragestellungen der Aufsicht
• Identifikation von Schwachstellen in Daten- und Steuerungsprozessen
• Entwicklung einer Roadmap zur AMLA-Daten-Readiness
Relevanz für betroffene Zielgruppen
Das Thema richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus den Bereichen Compliance, Geldwäscheprävention (AML/CFT), Risikomanagement und Interne Revision. Ebenso angesprochen sind IT-Verantwortliche für Compliance-Systeme sowie Führungskräfte mit Governance-Verantwortung.
Referent
Jens Oliver Kreiter ist Director und leitet die Group Anti-Money Laundering-Funktion eines internationalen Finanzmarktinfrastruktur-Konzerns. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Umsetzung regulatorischer Anforderungen sowie in der Entwicklung gruppenweiter AML-Frameworks mit Fokus auf EU-Regulierung.
Das Seminar findet am 6. Juli 2026 als Online-Veranstaltung statt.
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Datum: 04.05.2026 - 10:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2248634
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Ansprechpartner: Michael Klug
Stadt:
Heidelberg
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Kategorie:
Banken und Versicherungen
Meldungsart: Produktankündigung
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 04.05.2026
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