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Merz muss seine Worteüberlegter wählen

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(ots) - Merz sagt zu oft, was er denkt. Als Oppositionspolitiker wirkte das erfrischend, als Regierungschef haben Worte ein anderes Gewicht. Diese mangelnde Impulskontrolle in der Wortwahl hat ihn schon mehrfach in Schwierigkeiten gebracht. Nicht nur ihn persönlich, sondern die Koalition, die das Land in schwerer Zeit führen muss und in der mit der AfD ein Gegenentwurf bereitsteht, der den politischen Grundkonsens über die Parteien hinweg offensiv infrage stellt. (...)

Die verunglückte Stadtbild-Äußerung zu Migranten, der Renten-Fauxpas und die offenherzige Iran-Analyse vor Schülern lassen die Wellen hochschlagen und kosten die Regierung viel Kraft, das Losgetretene wieder einzufangen und sich auf eine gemeinsame Linie zu verständigen. Das Gute daran ist, dasssich Friedrich Merz im zweiten Jahr seiner Kanzlerschaft das Leben selbst sehr einfach leichter machen kann.

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Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
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Datum: 03.05.2026 - 15:39 Uhr
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