Kein Frühjahrsaufschwung am Saar-Arbeitsmarkt
(PresseBox) - „Der Frühjahrsaufschwung fällt in diesem Jahr aus. Statt der üblichen Belebung ist die Arbeitslosigkeit im April sogar leicht gestiegen – eine Entwicklung, die wir zuletzt im Corona-Jahr 2020 gesehen haben. Das ist ein klares Warnsignal. Die Gründe sind offensichtlich: Der Iran-Krieg verunsichert die Weltwirtschaft massiv. Gleichzeitig bleiben zentrale strukturelle Probleme am Standort Saarland ungelöst. Diese Doppelbelastung trifft den Arbeitsmarkt mit voller Wucht. Unternehmen reagieren entsprechend vorsichtig, stellen weniger ein – und im Verarbeitenden Gewerbesetzt sich sogar der Stellenabbau unvermindert fort.
Die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen verschärfen die Lage zusätzlich: Hohe Energiepreise, steigende Arbeitskosten und überbordende Bürokratie bremsen Investitionen und Beschäftigung gleichermaßen. So kann kein Aufschwung entstehen.
Was es jetzt braucht, ist ein klarer Kurswechsel. Die Bundesregierung muss die Wachstumskräfte entschlossen freisetzen – mit einer mutigen Reformagenda, die Kosten senkt, Verfahren beschleunigt und Investitionen wieder attraktiv macht.
Denn nur wenn Unternehmen wieder Vertrauen fassen und Spielräume für Wachstum zurückgewinnen, entstehen neue Arbeitsplätze. Voraussetzung für Beschäftigung ist Wachstum.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé die heute (30. April) von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Arbeitsmarktzahlen.
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Datum: 30.04.2026 - 17:17 Uhr
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