Versorgungssteuerung zwischen Solidarität und Eigenverantwortung: IKK e.V. veröffentlicht"Zahlen, Daten und Fakten"-Broschüre 2026

(ots) - Aktuelle Basis- und Finanzdaten zum Gesundheits- und Kassenwesen
Wie hat sich die Einnahmenstruktur der GKV seit 2016 entwickelt? Wie gestalten sich die Leistungsausgaben bei den Innungskrankenkassen beziehungsweise ihren Mitwettbewerbern in den vergangenen fünf Jahren? Wie haben sich die Verwaltungskosten in der GKV seit 1999 entwickelt? Diese und zahlreiche weitere Fragen beantwortet die diesjährige"Zahlen, Daten und Fakten"-Broschüre des IKK e.V., der Gemeinsamen Vertretung der Innungskrankenkassen, die soeben erschienen ist. In einem umfangreichen Datenteil bündelt die Broschüre zentrale Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und macht langfristige Entwicklungen sichtbar. Das 56-seitige, aktualisierte und erweiterte Kompendium erscheint bereits zum 17. Mal und berücksichtigt die neuesten Daten aus dem Jahr 2025. Es richtet sich an Akteure des Gesundheitswesens, Politik- und Medienvertreter sowie an alle, die sich fundiert mit Fragen des Gesundheits- und Kassenwesens befassen.
Schwerpunktthema der diesjährigen Broschüre ist die Versorgungssteuerung zwischen Solidarität und Eigenverantwortung, zwei Themen, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar zusammenhängen, aber dennoch Überschneidungen haben. Solidarität und Eigenverantwortung sind die tragenden Säulen des Gesundheitswesens, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen."Dieses bewährte Gleichgewicht steht spürbar unter Druck. Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung wachsen dynamischer als die Einnahmen, während viele Versicherte den Eindruck haben, dass sich ihr Zugang zur Versorgung verschlechtert", sagt Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V."Gerade in Zeitenökonomischer und finanzieller Herausforderungen ist ein fairer Ausgleich zwischen Solidarität und Eigenverantwortung wichtiger denn je."Die Innungskrankenkassen treten deshalb dafür ein, bei allen notwendigen Reformen die Balance dieser beiden Prinzipien zu bewahren. Dabei dürfe Eigenverantwortung nicht allein auf zusätzliche finanzielle Belastungen oder erweiterte Zugangshürden reduziert werden. Vielmehr gehe es um Befähigung und Teilhabe - durch Aufklärung, Prävention und Selbstmotivation auf der einen Seite sowie einen verlässlichen Zugangund eine gezielte Steuerung zu einer wirksamen Versorgung auf der anderen Seite."Als Zielbestimmung bleibt ein Gesundheitssystem, das Eigenverantwortung stärkt und Solidarität zugleich bewahrt", so Hohnl weiter.
Mit Blick auf die in der Broschüre beschriebenen Herausforderungen hat der IKK e.V. das Thema Versorgungssteuerung zwischen Solidarität und Eigenverantwortung bereits bei der 33. Plattform Gesundheit im März 2026 aufgegriffen: Die hier diskutierten Handlungsfelder, wie etwa die Überwindung von Sektorengrenzen, die Weiterentwicklung der ambulanten und stationären Versorgung, die Stärkung der Gesundheitskompetenz sowie die Einführung einer wirksamen Versorgungssteuerung, finden sich auch in dieser Broschüre wieder. Auch die Debatte um ein Primärversorgungssystem ist Bestandteil des Schwerpunktthemas. Aus Sicht der Innungskrankenkassen kann eine solche Struktur dazu beitragen, den Zugang zur medizinischen Versorgung zu verbessern, Fehlsteuerungen zu vermeiden und Wartezeiten zu verkürzen.
"Wir wollen mit dieser Broschüre einen Beitrag zur gesundheitspolitischen Debatte leisten und den Blick auf Lösungsmöglichkeiten lenken", sagt Hohnl."Verlässliche Beurteilungen und Entscheidungen müssen auf der Basis von Fakten getroffen werden - genau dafür liefern wir mit unserem jährlichen Kompendium die notwendige Grundlage."
Hinweis für die Redaktionen:
Die"Zahlen, Daten, Fakten"-Broschüre 2026 mit dem Schwerpunkt"Versorgungssteuerung zwischen Solidarität und Eigenverantwortung"des IKK e.V. kann angefordert werden bei Iris Kampf, Leitung Kommunikation / Pressesprecherin, Tel: 030/202491-32 oder info(at)ikkev.de. Als PDF-Download steht das Kompendium auch unter www.ikkev.de/zdf-broschuere-2026 zur Verfügung.
Über den IKK e.V.:
Der IKK e.V. ist die Gemeinsame Vertretung der Innungskrankenkassen auf Bundesebene. Der Verein wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, die Interessen seiner Mitglieder und deren Versicherten gegenüber allen wesentlichen Beteiligten des Gesundheitswesens zu vertreten. Die Innungskrankenkassen stehen für 5 Millionen Versicherte.
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Datum: 22.04.2026 - 09:37 Uhr
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