InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Schulterschluss zwischen CSU-Landtagsfraktion und Verband Jüdischer Studenten in Bayern: Jüdisches Leben muss selbstverständlich, sicher und sichtbar sein

ID: 2245628

(ots) - Mit Blick auf den Sprengstoffanschlag auf ein israelisches Restaurant in München betonen die Vorsitzenden der CSU-Landtagsfraktion und des Verbands Jüdischer Studenten in Bayern: Antisemitismus - ob von rechts, von links oder islamistisch motiviert - muss entschlossen bekämpft werden. Jüdische Studentinnen und Studenten können sich auf den Schutz und die Solidarität des Freistaats verlassen.

Klaus Holetschek, CSU-Fraktionsvorsitzender:

"Jüdisches Leben an unseren Hochschulen ist ein Schatz und zugleich ein Seismograf dafür, wie es um unsere Demokratie steht. Der perfide Sprengstoffanschlag auf ein israelisches Restaurant in München und die widerwärtigen Drohungen im Netz zeigen: Der Hass ist real und er trifft jüdisches Leben mitten in Bayern. Jüdische Studentinnen und Studenten müssen sich auf dem Campus und in ihrer Stadt sicher fühlen und sicher leben können. Unser Auftrag ist glasklar: Null Toleranz für Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Lippenbekenntnisse reichen nicht! Jetzt heißt es, Farbe zu bekennen und wo immer möglich aktiv gegen Judenhass einzutreten."

Jessica Flaster, Vorsitzende des Verbands Jüdischer Studenten in Bayern:

"Jüdische Studierende wollen in Bayern vor allem eines: studieren, normal leben und ihre Studienzeit unbeschwert gestalten. Doch genau diese Normalität wird zunehmend schwieriger. Es ist längst fünf nach zwölf. Der Anschlag mit mutmaßlich terroristischem Hintergrund geschieht nicht im luftleeren Raum. Die fortschreitende Normalisierung von Antisemitismus - insbesondere in seiner israelbezogenen Form - schafft ein Klima, in dem aus Worten Taten werden können. Judenhass beginnt nicht mit Gewalt. Er beginnt dort, wo er relativiert, entschuldigt oder als legitime Position im Diskurs behandelt wird. Deshalb reicht Betroffenheit allein nicht aus. Es braucht konsequentes Handeln - an Hochschulen, im öffentlichen Raum und im digitalen Raum. Jüdisches Leben in Bayern muss nicht nur geschützt werden, sondern wieder eine Selbstverständlichkeit sein: sichtbar, sicher und ohne Einschränkung."





Pressekontakt:

Sebastian Kraft
Pressesprecher
E-Mail: sebastian.kraft(at)csu-landtag.de

Michaela Lochner
Stv. Pressesprecherin
E-Mail: michaela.lochner(at)csu-landtag.de

Tobias Klahr
Stv. Pressesprecher
E-Mail: tobias.klahr(at)csu-landtag.de


Original-Contentvon: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag,übermittelt durch news aktuell


Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  an Freund senden  
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.04.2026 - 11:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2245628
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

München



Kategorie:



Dieser Fachartikel wurde bisher 4 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Schulterschluss zwischen CSU-Landtagsfraktion und Verband Jüdischer Studenten in Bayern: Jüdisches Leben muss selbstverständlich, sicher und sichtbar sein"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.295
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 61


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.