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Nahost-Konflikt trifft neun von zehn Unternehmen

ID: 2244981

IHK Heilbronn-Franken zu Auswirkungen des Iran-Kriegs

(PresseBox) - Der Nahost-Konflikt trifft die Unternehmen der Region ins Mark. Nach einer Umfrage der DIHK berichten bundesweit 85 Prozent der Betriebe von spürbaren Auswirkungen oder sie rechnen damit. „Unsere Exportunternehmen orientieren sich aktuell neu auf den Weltmärkten und erleben nun durch den Iran-Krieg einen erneuten herben Rückschlag“, kommentiert Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken, eineaktuelle Sonderauswertung der DIHK.

Die DIHK befragte im Rahmen des„IHK World Business Outlook“ insgesamt rund 4.500 Unternehmen nach den Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die Geschäftslage. Das Ergebnis: Kaum ein Betrieb in Deutschland ist nicht betroffen von den Folgen des Krieges und der Sperrung der Straße von Hormus. Neun von zehn Unternehmen leiden bereits unter zusätzlichen Belastungen oder rechnen mit spürbaren Auswirkungen.

„Der anhaltend hohe Kostendruck unserer Unternehmen verschärft sich weiter, die Lieferketten werden massiv gestört, die Verunsicherung wächst und die ohnehin schwache Investitionsbereitschaft verringert sich weiter“, betont die IHK-Hauptgeschäftsführerin: „Das alles geschieht ausgerechnet in einer Phase der Neuorientierung. Nach den geopolitischen Erschütterungen in den USA und China erschließen sich die Unternehmen aktuell neue Märkte und setzten unter anderem auf den Asien- und Pazifikraum – also gerade der mit am stärksten vom Nahost-Konflikt betroffenen Region.“

Als schwerwiegendste Beeinträchtigungen nennen die Unternehmen der DIHK-Umfrage steigende Rohstoff- und Vorproduktkosten (62 Prozent), gefolgt von Störungen der Lieferkette (52 Prozent).

„Nicht erst seit dem Iran-Krieg orientieren sich unsere Unternehmen verstärkt an sicheren Märkten und verlässlichen Handelsregionen“, stellt Elke Döring fest. Nach der IHK-Erhebung für die Region Heilbronn-Franken fließen 89 Prozent der Auslandsinvestitionen in die Euro-Zone. „Aber auch da zeigt sich der Kostendruck. Es wird aktuell vor allem in Effizienz investiert, während die Mittel in den Jahren zuvor in erster Linie in den Ausbau des Vetriebs und des Kundendienstes flossen“, so Elke Döring.





Leicht nachgelassen gegenüber dem Vorjahr, aber immer noch auf Platz zwei liegt mit knapp 63 Prozent der Auslandsinvestitionen heimischer Unternehmen der Asien- und Pazifikraum (darunter China mit 53 Prozent).

Alle Zahlen zu den Auslandsinvestitionen der Unternehmen in der Region gibt es aufwww.ihk.de/heilbronn-franken

Die aktuelle Sonderauswertung der DIHK steht aufwww.dihk.de

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Datum: 16.04.2026 - 14:41 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Andreas Lukesch
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Bildung & Beruf



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