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Krieg im Nahen Osten gefährdet die Versorgung von Kindern weltweit

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(ots) - Die Eskalation im Nahen Osten hat schwerwiegende Folgen weitüber die Region hinaus. In Ländern wie Nepal, Bangladesch und Sri Lanka haben die Menschen bereits jetzt mit massiven Einschränkungen zu kämpfen, mit gravierenden Konsequenzen für Kinder und ihre Familien.

"Viele der betroffenen Länder in Asien sind stark abhängig von Energieimporten. Verzögerungen und Unterbrechungen der Liefer- und Versorgungswege treiben die Kosten für Familien im Alltag massiv nach oben. Gleichzeitig fehlt vielen Haushalten ein Teil ihres Einkommens, weil Angehörige im Ausland ihre Jobs verlieren oder weniger Geld nach Hause schicken können", sagt Thoralf Müller, Programm Portfolio Manager für Asien bei den SOS-Kinderdörfern weltweit.

Die Folgen sind in allen drei Ländern spürbar: steigende Treibstoffpreise, Energieknappheit und unterbrochene Lieferketten treiben die Kosten für Lebensmittel, Transport und den täglichen Bedarf deutlich nach oben. In Bangladesch kommt es bereits zu langen Warteschlangen an Tankstellen und Stromausfällen. In Sri Lanka hat die Regierung zusätzliche arbeitsfreie Tage eingeführt, um Energie zu sparen. Gleichzeitig geraten die Einkommen vieler Familien unter Druck, insbesondere dort, wo Arbeitsmigranten im Nahen Osten beschäftigt waren und nun ihre Jobs verlieren oder weniger Geld überweisen.

Für viele Familien bedeutet das konkrete Einschnitte im Alltag: Sie haben weniger Geld für Nahrung, Bildung und medizinische Versorgung. Kinder sind davon besonders betroffen. Wenn Lebensmittel teurer werden, Einkommen wegbrechen oder Energie knapp wird, sind es meist die Jüngsten, die zuerst verzichten müssen.

"Es geht um Kinder, die weniger zu essen haben, die nicht mehr zur Schule gehen können oder deren Familien auseinanderbrechen, weil Einkommen wegfallen", sagt Müller.

Die SOS-Kinderdörfer reagieren vor Ort mit konkreten Maßnahmen, um die Versorgung von Kindern sicherzustellen. Dazu gehören unter anderem die Anpassung von Programmen, ein effizienterer Einsatz vorhandener Ressourcen sowie alternative Energieansätze, etwa der Umstieg auf elektrisches Kochen.





Neben den akuten Belastungen warnen die SOS-Kinderdörfer vor langfristigen Folgen wie steigender Armut, wachsender Ungleichheit und zunehmenden Risiken für die Entwicklung von Kindern."Kinder dürfen nicht die Leidtragenden globaler Krisen sein. Sie brauchen Schutz, Stabilität und Perspektiven", sagt Müller.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: boris.breyer(at)sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de


Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit e.V., übermittelt durch news aktuell


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Datum: 16.04.2026 - 10:11 Uhr
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