Das Personal sollte sparsamer mit Streiks umgehen

(ots) - Es ist eine bittere Ironie, dass die Maschinen in der Festwoche am Boden bleiben. Piloten und Flugbegleiter sind im Streik und wechseln sich dabei wechselseitig ab. (...)
Während der Kampf der Flugbegleiter für die von der Entlassung bedrohten Kollegen verständlich ist, müssen sich Piloten die Frage gefallen lassen, ob sie nicht überziehen. Man kann ein Unternehmen auch kaputtstreiken. (...)
Im Schnitt verdienen die Flugzeugführer merklich über 100.000 Euro pro Jahr. Das ist spürbar mehr als bei vielen anderen Airlines. Die Lufthansa wird es in den nächsten Monaten schwerer haben, weil der Irankrieg auch die Preise für Kerosin nach oben treibt und Fliegen teurer macht. (...)
Die Piloten sollten nicht die Hand beißen, die sie füttert. Darüber hinaus haben sie auch eine gesellschaftliche Verantwortung, weil ihr Arbeitskampf die Mobilität der Menschen deutlich beschneidet. Diese Verantwortung verpflichtet, mit Streiks sehr sparsam umzugehen. Ausgerechnet das Firmenjubiläum zu verhageln, ist unnötig. Das gilt auch für die Flugbegleiter.
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Datum: 15.04.2026 - 14:24 Uhr
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