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Kommentar der Frankfurter Rundschau: Ungarns Zeitenwende

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(ots) - Der erfreuliche Machtwechsel in Ungarn weckt berechtigte Hoffnungen auf einen dramatischen Politikwechsel in dem Land, macht auf europäischer Ebene den Weg frei für Fortschritte und schwächt destruktive Einflüsse des russischen Autokraten Wladimir Putin und von US-Präsident Donald Trump auf die EU dramatisch. Das Ende der unrühmlichen Ära Viktor Orbán stärkt nicht nur die Demokratie, sie ist auch eine Niederlage für die rechtspopulistische Bewegung. Sie verliert eines ihrer Zugpferde.

Trotz dieser bemerkenswerten Erfolge sollte niemand zu schnell zu viel erwarten. Was Orbán und seine Fidesz in 16 Jahren an Demokratie im Land zerstört haben, werden Wahlsieger Péter Magyar und seine Tisza nicht über Nacht wiederaufbauen können.

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Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222


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Datum: 13.04.2026 - 16:16 Uhr
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