Vor Trump nicht einknicken

(ots) - Deutschland und die anderen europäischen Nato-Staaten sollten sich durch die verbalen Attacken von US-Präsident Donald Trump nicht davon abbringen lassen, sich erst nach Ende des Krieges von USA und Israel gegen den Iran an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Vorher lässt sich eine freie Schifffahrt durchdie Meerenge gegen den Willen des Mullah-Regimes nicht organisieren. Und da der Narzisst im Weißen Haus auf Argumente dieser Art nicht reagiert, werden die politisch Verantwortlichen des Alten Kontinents ihren Standpunkt weiter freundlich, aber bestimmt vertreten müssen. Der Streit mit Trumperhöht allerdings den Druck auf die europäischen Nato-Mitglieder, noch mehr der verteidigungspolitischen Bürden des Nordatlantikpakts zu übernehmen. Sie müssten sukzessive unabhängiger von Washington werden. Am Ende dieses Prozesses könnten die USA womöglich nur noch für die atomare Abschreckung sorgen.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau,übermittelt durch news aktuell
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.04.2026 - 16:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2243283
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Dieser Fachartikel wurde bisher 5 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Vor Trump nicht einknicken"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




